Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- Der Monat Chislow
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 54 (sequence 7)
- Language
- German
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Noch haben wir nicht «am Las^sMeLock-rerbro-- chm, sagte der Sterbende seinen Söhnen, das unfern Nacken bmgt, die Fesseln noch nicht abgeworfen, die unsere Füße verwunden. Darum, meine Söhne, eifert für das Gesetz des Allgütigen, und mit eurem Blute sucht den Bund unserer Väter zu erhalten. Fechtet unter keiner andern Fahne, dls unter der des ewigen Gottes, des Weltalls Beherrschers. Die Tbaten eurer großen Ahnen müssen euch, ihre Nachkommen, zu ähnlichen begeistern: Versucht ward Abraham und fest wie ein Fels blieb er in feinem Glauben: zur Tugend wards ihm gerechnet. Noch und Drangsal mußte der Keusche, mußte Joseph dulden, vom Gefetze der Wahrheit wich er keinen Finger breit: Aegypten zu beherrschen ward sein Loos. Semem Gotte eiferte Pinchas: ihm ward das^Priesterthum zum Lohn. Treulich erfüllte Iosua den Befehl Gottes: ein Fürst wurde er in Israel. Der bösen Rotte Dersührung trotzte Kaleb: ein reiches Erbe ward ihm in Kanaans Land. Seinem Gotte hing David an, treu und redlich: drob strahlte er in königlichem Glanz. Um das Gesetz eiferte Elias: drum ward gm Hin!״ ml er geführt. Anania, Misael und Afaria warm fest im Glauben r drum entrannen sie des Fmers zehrender Gewalt. Arm Lohne der Unschuld' ward Daniel errettet von der Löwen gierigen Rachm. Darum furchtet mch nicht vor der Barbaren Wuth, und seyd standhaft und unerschüttert ineurem Hott. — Ek-sprachs *und ging hin $u seinen Vätern.