Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1810)
- Article
- Einige Blicke auf die Bemühungen der deutschen Israeliten in Hinsicht ihrer Kulturbeförderung
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 19)
- Language
- German
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19 tcu triiUicf) cjcrcimg{ wird. Dcmungeachtet aber nimmt, 71!an feineu Anstand, jenen $u gebrauchen und diesen nicht. Der מ)? als», stch des Gebrauchs des in Europa /affmirten Zuckers am פסח ju enthalten, ist daher ganj irrig und beruhet gänzlich auf Mißverstand und Unkunde; da selbst beim Raffmiren — dessen Art und Weise uns genau bekannt ist — durchaus kein ך1ימוץ Statt findet. Dasselbe gilt daher auch von dem Candis - Zucke re Es ist demnach nicht nur der Gebrauch dieser Waa« ren — wie nicht weniger der des T-hec'sundTaback's —, sondern auch der Ankauf derselben bei jedem Kaufrnanne ohne Unterschied, erlaubt» und hatte man bei dem Streu-Zucker allenfalls die bei dem Gebrauche der Rosi« n e n und des g e t r 2 ckn e te n O b st e s nothige Vorsicht zu beobachten,.daß man ihn nämlich durchsehe und von seinem Unrathe reinige. Derjenige mm, welcher an diesen Dingen, bloß aus Gewohnheit und daher נוהג איסור, מהפת נרר ge. wesen, mag sich den nunmehrigen Gebrauch derselben durch עלעה אנעים . lassen מתיר seyn. Wir fordern Sie, Herr Rabbiner,, im Vertrauen auf Ihre Einsicht und Liebe zum Allgemeinen Besten, hierdurch auf, Gegenwärtiges in allen Synagogen Ihrer Gemeinden sofort bekannt machen zu lassen, und dürfen hoffen, daß Eie in dieser Rücksicht, denselben mit Ihrem guten Beispiels vorangehen werden, indem man- B 2 -