Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 9 (1845-1848)
- Issue
- Heft 3
- Date
- 1845-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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•;/_/ aoo ' litarweskn und die Verwaltung, diese -Heiden , den Israeliten solang verschlossenen Gebiete, in der Person des Obersten Marx Cerfbeer. Die Jurisprudenz endlich, die Lite» ratur und die Wissenschaft finden ihre vollkommenste Vertretung in Herrn Ad vlph Cremieux,der durch seinen Bericht über die Ruinen von Ninive auch auf dem Felde der Gelehrsamkeit sich hervorgcthan hat. . Wenn wir die politische Vergangenheit dieser drei Männer betrachten, so finden wir hier ebenfalls Beispiele, die wir mit Stolz nennen können. Zn den Fragen, welche die Finanzen und Anleihen betrafen, hat die Meinung des Herrn Fould stets in der Kammer das Übergewicht im Interesse der Steuerpflichtigen erlangt. Herr Cerfbeer hatte das Glück, eine Summe von 150,006 Franken für die hinfälligen Überreste der französischen Armee zu erwirke». Und Herr Crcmieux hat in der Kammer jenes weise Amendement durchgesetzt, welches Mitgliedern der Gesetzgebung untersagt, sich bei Eisenbahn - Compagnien .'zu betheiligen. - Glücklicherweise aber verfolgen die drei ehrenwerthen Deputirten nicht dieselben Tendenzen, sondern gehören den drei verschiedenen Richtungen, an, welche die Nationalrcpräsentation in eben so viele Fraktionen^spalten. Fould ist konservativ, Cerfbeer vom linken Centrum und Crem i e u x von der /Opposition. Aber die politische Überzeugung dieser Männer ist niemals von denen der Gegenpartei angcfochten worden. Man bekämpft ihre Meinungen, aber man ehrt die Aufrichtigkeit ihrer Gesinnung. Was die religiöse Toleranz betrifft, so ist diese drci- .... fache Wahl ein hoher Beweis von den aufgeklärten Gesinnungen unserer Wahlkörper. Wo Herr C e r s beer gewählt worden ist, in einer Stadt des Elsasses, da hätte er vor kaum sechszig -Zähren nur eintreten können, nachdem er jenen schimpflichen Zoll entrichtet, dem damals nur die Juden zugleich mit den« Schlachtvieh unterworfen waren, Herr