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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 101

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 1
Date
1845-01-01
Page
Seite 101 (sequence 101)
Language
German
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101 Erwägt man, daß, nach Abzug der etwa 30,000 Juden weiblichen Geschlechts, dann der nicht unzahlreichen Individuen, die sich den Wissenschaften und Künsten widmen , diese 6029 dem Schacher entzogenen, dem Ackerbau und Gewerbe zugeführten Juden vollauf den fünften Theil der israelitischen Bevölkerung Bairrns bilden, so muß man zugeben, daß der Zweck des bekannten Baierkschen Gesetzes von 1813 (Sulamith, 4. Jahrg. 6. Heft, S. 302.) nicht unerreicht geblieben ist" u. s. w. (Anzeiger d. D.) Frankfurt a. M. Der 19. Bericht (von 1844) de- „Vereins zur Beförderung'Her Handwerke unter den israelitischen Glaubensgenoffen" liefert abermals die erfreulichsten Re- —futMteT^^ie^M der^Mn^Verein unterstützten Lehrlinge aus verschiedenen Landen und Orten, betragt jetzt 567. 25 Individuen wurden zur Wanderschaft unterstützt , für 14 wurden Unterrichtskosten bezahlt und 17 (Waisen) erhielten monatliche Geldbeiträge. Zu ihrer Niederlassung als Meister wurden im Rechnungsjahre 9 junge Männer mit 335 Fl unterstützt. Als einen erfreulichen Umstand berichtet der Verein ferner, daß in diesem.Jahre, kein einziger dekT-von-7chm^unterstLtzten7«nd^eMf^ sichtigten Lehrlinge die Lehre verlassen. —-- * *•; f S traßburg, 21. Dec. 1844. Der hiesige Stadtrath hat in Anbetracht, daß die jüdische Handwerkerschule dem sittlichen Fortschritte der Israeliten sehr förderlich ist, die jährliche Unterstützung von tausend Franken, welche er bis jetzt dieser Anstalt leistete, auf das Doppelte festgesetzt, so daß dieseche für die Folge jedes Jahr zweitausend Franken aus der städtischen Kasse erhält. Der Antragsteller war der würdige Maire der Stadt, Hr. Schützensberger.' Die Besoldung des Lehrers der jüdischen Armenschule wird auch aus städtischen Mitteln bestritten- und beträgt ebenfalls zweitausend Franken. Aus Breslau schreibt man, daß einem-Bericht des Vereins zur Beförderung israelitischer Handwerker in Schlesien zufolge, seit dem kurzen Zeitraum von 1£ Jahren Bedeutendes gierungsbezirk Obrrpfalz und Regensburg nur in wenigen Orten , Juden wohnen.

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