Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 9-10 (September 1923)
- Date
- 1923-09-01
- Page
- – (sequence 99)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- IRI
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- Slonim 1× ep/1000502
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Jüdische Grabmalkunst in Osteuropa Der Liebe kommt aber jedes Sterben zu früh. Wenn ein Mensch noch so alt wird, den Seinen ist er nie alt genug geworden. Die Trennung von ihm ist immer schmerzlich, und die Stunde des Scheidens birgt schwerstes Erleben. Darum wird diese Stunde gern im Bilde festgehalten. Dabei kann die Darstellung recht nüchtern und naiv sein, sie kann sich damit begnügen, eine Uhr auf den Stein zu setzen, deren Zeiger die Sterbestunde angeben (Abb. 79), Abb. 80. Slonim 1905. ■■***&?* *HM ■״M*. *SV» Abb. 79. Warschau 1819. oder sie zeigt die Attribute des heiligen Dienstes (Haggada und den Löffel, der zum Forträumen des Chomez am Abend vor Pessach benutzt wird), mit dem der Verstorbene beschäftigt war, als ihm der Tod begegnete (Abb. 80). Die Darstellung kann aber auch gedankenvoll sein und ihren Ausdruck aus der Tiefe der Symbolik holen: Fromme Hände