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Jeschurun · 1923-09-01 · Heft 9-10 (September 1923) · page 90

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
10 (1923)
Issue
Heft 9-10 (September 1923)
Date
1923-09-01
Page
– (sequence 90)
Language
German
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Jüdische Grabmalkunst in Osteuropa Der Gedanke, die Verlassenheit der Hinterbliebenen durch das Bild hilfloser junger Vögelchen zu symbolisieren, stammt wohl in erster Linie aus dem Sprachgebrauch des Hebräischen, רדי יייני- Abb. 67. Brest-Litowsk 1913. der (vgl. Talmud babli Pessachim 49a) von Waisenkindern gern als von Vögelchen oder Täubchen redet. Er ergibt sich aber vielleicht auch noch aus folgendem: Aus dem Weiteren ist ersichtlich, daß man dem Toten gern die Symbole seiner Frömmigkeit oder seines Berufes auf den Grab־׳ stein setzt. Zur Frömmigkeit der Frau gehört aber die Mutter-

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