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Jeschurun · 1923-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1923) · page 78

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
10 (1923)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1923)
Date
1923-07-01
Page
– (sequence 78)
Language
German
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330 Jüdische Grabmalkunst in Osteuropa Das gebräuchlichste Stelenmaterial bleibt jedoch überall der Stein, wobei die Form die einer reichlich tiefen, nach oben abgerundeten oder spitz zulaufenden Platte ist. Sehr häufig wird sie bunt gestrichen und zwar in den grellsten und schreiendsten Farben. Rot und grün und gelb und blau und weiß stehen scharf und hart nebeneinander, Abb. 22. Gorodischtsche 1896. Abb. 21. Gorodischtsche 1897. und man ist oft verwundert, eine so lärmende Lebhaftigkeit der Farben an einem Orte zu finden, der das Schweigen, die Ruhe und der Ernst ist. Nun begnügt man sich nicht immer damit, den Stein mit einer Inschrift zu versehen, man tut noch ein weiteres, man gibt ihm noch eine Beigabe, und das ist es recht eigentlich, was die Grabmäler so interessant und sonder-

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