Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1923)
- Date
- 1923-07-01
- Page
- – (sequence 59)
- Language
- German
- Belongs to
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Untersuchungen über die Entwicklung usw. 3LI Beispiele bringt gegen 9,0 Stellen in Mf, was schon Frensdorff Na S. 24 a hervorhebt; aber H bringt ebenfalls 89 Beispiele, während P nur 86 aufweist. Dieser letztere Umstand muss noch näher erörtert werden; er bildet einen neuen Beweis dafür, dass diese Liste nicht zur Ochla-Urschrift gehören kann. Wenn nämlieh alle Listen auf eine Urliste in X zurückgingen, wäre immerhin auffällig, dass die späteste Ochla-Rezension P drei oder vier Beispiele weniger bringen sollte als die älteren Quellen MRM, H und Mf, während sonst P immer die vollständigeren, um (wichtige) Beispiele vermehrten Rezensionen in seinen Listen auf weist. Und die von den anderen Quellen hinzu gefügten vier Beispiele sind doch richtige und würden doch mit Recht der Liste angehören. Wir sehen also, dass die verschiedenen Quellen diese Liste unabhängig von einander und von der Urschrift in ihren Erweiterungsteil aufgenommen haben § 15. Aus Vorstehendem lässt sich, was wir nachzuweisen suchten, erkennen, wie eine Ochla-Schrift in erweiterter Form ausgesehen haben mag. Der Gestalt von MRM wird diejenige von MRG sehr ähnlich gewesen sein; sie wrerden mehrmals unmittelbar nebeneinander genannt und die so wenigen Zitate aus MRG beweisen schon, dass diese Schrift mindestens 2 Listen der Sv-bx-Gruppe enthalten haben muss. Solcher Erweiterungsschriften gab es ausser MRG und MRM sicherlich noch manche andere. Zu ihnen gehören auch H und P, in gewisser Beziehung Mf. Während aber MRG und MRM das Bild der Ochla-Schrift wahrten, wie es der Autorität beider Redaktoren entspricht, trifft dies bei den Ochla-Erweiterungs- Schriften H und P nicht mehr in vollem Umfange zu. Auf den ersten Blick kann man den Eindruck haben, dass H stärker von X abweicht als P; denn H enthält 367 Listen mehr als X. Aber nein; der Redaktor von H erkannte das Wesen der Urschrift und bildete deshalb eine zweite Abteilung seines Buches, um dort alle nicht zu X passenden Massoraangaben aufzunehmen, während der nicht unmittelbar zu X gehörende Teil von HI seinem Inhalte nach sehr gut als eine X-Erweiterung angesehen werden konnte. P dagegen hat di§ Ordnung der X-