Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1923)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1923)
- Date
- 1923-07-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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280 Neue Beiträge zur Geschichte usw. den Behörde — wohl aus etwas späterer Zeit bekannt ist25). Gemeint ist das heutige 'Ain Ibl nordwestlich צפת. Hier, vom eigentlichen jüdischen Gebiet entfernt, glaubte man sich vor der römischen Behörde sicher, die, besonders die Monatsbestimmung, dieses Vorrecht des jüdischen Patriarchats, unterdrücken wollte. Die Tosefta nennt Rüben von 26בית דגץ) in Galiläa. Der Ort ist wohl im heutigen Bet Dschenn unweit südwestlich Meiön wiederzufinden27). Weun wir noch die im berühmten Grenzverzeichnis Palästinas28) — das ich ans Ende des 2. Jahrhunderts setze — genannten Orte: תבנין> heute Tibnin nordwestlich יתיר;עיייתהלי südwestlich תננץ, heute J ‘a t e r : מרעשת südöstl. Tibnin מר und עייתה, südwestlich עץ בול und endlich עיון, jedenfalls in der Ebene Merdsch ‘A j ü n gelegen, nennen, so haben wir wohl das ganze tannaitische Material betreffs Obergaliläa in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts verwertet. Es sei noch bemerkt, dass die zuletzt angeführten Grenzorte sonst nirgends in der tannaitisehen Literatur erscheinen. Dies lässt vermuten, dass ihre jüdische Bevölkerung eine sehr spärliche war. 25) Tos. Nidda VI4, b 02 a; T Ahil. II 6, Huliin 57 b — ן Rh III6 (Anf.) richtig angeführt bei R. Zerabja הסאור, s. dazu Brüll, Jahrb. 1227 (bei Ratner 40 ungenau). Saphir. הארץ Nr. 1841. 26) Schewiit VII18. 27) Schwarz תבואות הארץ (ed. Lemb.) S. 101. So auch Dal man brieflich 9 10, 1917. Danach MGWJ 1910, 17 f. Anm. 1 und 1917, 147 Anm. 4 zu berichtigen. 28) Hildesheimer: Beiträge zur Geographie Palästinas hat diese wichtige Quelle bearbeitet, die ich jetzt neu untersuchte. Meine Abhandlung erscheint demnächst im 8. Heft der ״Palästina-Studien“. Ich führte hier nur die sicheren Identifikationen an.