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Jeschurun · 1920-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1920) · p. Seite 403

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
7 (1920)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1920)
Date
1920-07-01
Page
Seite 403 (sequence 75)
Language
German
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Vorkursus in naehbiblischer Geschichte. 40B schaft der griechisch gebildeten Völker B 2.-Gen. II bringt die Völkertafel. Die Zahl 70, Produkt zweier heiliger Zahlen, spielt in der heiligen Geschichte und Literatur eine bedeutsame Rolle. Nach Jeremia 29, 10 dauert das Exil 70 Jahre: Die Eintragung von Gen. II geschieht in B 1. — — Vom Orient leuchtet der Stern Abrahams (Jesaja 41, 2 und b. b. batra 15a); seine Sanftmut gemahnt an Hillel. So gewinnen wir die Beziehung Gen. III zu B 4. — Der Stammmutter Sara wird im Prophetenabschnitte die Frau aus Sunem an die Seite gestellt, in Charakter und Schicksal fast ihre Doppelgängerin; Gen. IV setzen wir in das Fach A 2. — Die Idee des greisen Erzvaters associiert sich mit der des betagten königlichen Sängers. Das bestimmt auch die Wahl des Prophetenabschnittes: Gen. V steht in Al. — Die ungleichen Zwillingsbrüder vererben den Gegemsatz auf die späten Nachkommen. An dem Untergange der heiligen Stadt ist die Wildheit der Idumäer mitschuldig: Gen. VI in B 4. — Der Erzvater Jakob vertraut auf den Gott der Gerechtigkeit; das nach ihm benannte Volk aber gibt sich den kanaanitischen Naturgöttern bin, die ihre Gaben ohne sittliche Gegenforderung spenden, deren Laune andererseits durch grässliche Opfer gemildert werden muss. Diese Gegenüberstellung des Mannes und des Volkes Israel findet sich im Prophetenabschnitte zu Gen. VII, im dunklen Hoseabuche (12 Ende). Hosea lebte vor dem Fall Samarias, d. i. A 3. — Der Erzvater ringt mit dem Genius Esaus. Auch hier gilt der Satz: Was den Vätern widerfuhr, ist vorbedeutsam für die Nachkommen. Die Judenheit ringt mit einer feindlichen Welt, bis — das Morgenrot anbricht, bis zum Zeitalter der Aufklärung und der Menschenrechte: Gen. VIII setzen wir in Beziehung zu C. 6. — Gen. IX u. X erzählt von Josef und seinen Brüdern; die Quelle aller Verwicklungen ist der Eifer, der Neid; Repräsentanten eines edlen Eifers ״um Gottes willen“ sind Pinchas, Elia und Matisjahu. Ohnedies fallen diese Abschnitte in die Chanukazeit: So führt uns Gen. IX/X auf B 3. — Gen. XI berichtet den folgenschweren Auszug des Erzvaters Jakob nach Aegypten. Die Einwanderung der Juden nach Aegypten unter Alexander und seinen Nachfolgern

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