Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1915)
- Date
- 1915-12-01
- Page
- – (sequence 56)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ף$^ Von den 613 Gesetzen. Buchstaben, aus Y. 4 mit 59. aus Y. 5 mit 74 und aus V. ö mit 29 Buchstaben, das dritte Gebot bestehend aus Y. 7 mit 51 Buchstaben, die Hälfte des vierten Gebotes bestehend aus V. 8 mit 18 und aus Y. 9 mit 24 Buchstaben, das sechste, siebente, achte und neunte Gebot bestehend ans Y. 13 mit 33. sowie das zehnte Gebot bestehend aus Y. 14 mit 54 Buchstaben ergeben zusammen 365 Buchstaben gleich der Zahl der Tage des Jahres. Man rechne sorgfältig nach, und die Summe wird stimmen. Mit den Buchstaben der Zehngebote hängt m. E. der Begriff der 613 Gesetze, der 248 Gebote und der 365 Verbete zusammen r). Es ist das unvergängliche Verdienst des Maimonides, den Begriff der הדיג מצלח zu einer königlichen Höhe emporgehoben zu haben. Sein Sefer hamizwot ist nach dem Urteil seines Gegners Nachmanides ,.ein Werk voll Duft. Myrrhe und Ambra, köstlicher als das wertvollste Gerat, ein hochragender Bau, unergründlich und unermeßlich an Tiefe und Weite״. (Vorrede) Den Spuren des Meisters sind zahlreiche Forscher gefolgt, die das Gold des genialen Denkers in Scheidemünze umsetzten. Hervorgehoben seien das Sefer hachiimuch und das Sefer mizwot haschem. Wer sich in diese ausgezeichneten populären Werke, die in den Wegen des Maimonides gehen, vertieft, der wird sich reich belohnt fühlen und genußreichen Gewinn davontragen. Wenn meine Darlegungen dazu beitragen, das Interesse für das ״Lernen.״ dieser Bücher anzuregen, dann haben sie ihren Zweck erfüllt. zig . . . Eine völlig' befriedigende Deutung dieses Midrasch ist nocli nicht gelungen; insbesondere ist es nicht klar, was hier unter dem Ausdruck נלצרת zu verstehen ist. 11*. jedem Falle bilden diese Zahlenangaben eine lehrreiche Analogie zu unserm Thema und gestatten einen ־Rückschluß auf den Charakter der Zahl 613. 1'i Wenn sich im Talmud keine Andeutung dieses Zusammenhangs findet, so kann das. wie vermutet werden darf, seinen Grund in den .Bedenken haben, die man wegen der oben erwähnten gnostischea Irrlehren hegte.