Kinderblatt
- Journal
- Kinderblatt
- Volume
- 1935
- Issue
- 7 (19.12.1935)
- Date
- 1935-12-19
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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^-7 „So fragt den Abt des Klosters. Es müssen doch Papiere da sein. Euer Geburtsschein — die Sterbeurkunde eurer Eltern. Forscht in Hochheim am Main, wo ihr geboren seid." „Meinen Tausschein hat mag mir ausgehändigt. Er lautet aus den Namen Joseph." „Eliern Taufschein? Ja, wenn'ihr den in Händen habt!" Vater Daniel führ sich über die Stirn. Wie hatte er nur annehmen können, daß ein katholischer Klosterbruder —- — Er wünschte seinem Gast eine Güte Nacht und begab sich selbst zur Nutze. Aber keiner von beiden, weder Daniel noch Bruder Josephus, fanden in dieser. Nacht viel Schlaf. Beider Gedanken wunderten zn dem brennenden Chanukkaleuchter. Hell leuchtete er in die Kindheit des Mönches hinein.?— aus dem Dunkel des Vergessens traten scharf umrisiene. Gestalten und Bilder: Die Eltern — der Sabbattischü— das kleine Bethalls, in das der Vater den Knaben geführt — — ruhelos warf sich der Mönch in den Kissen hin und her. So stark war die Erinnerung an das Früher noch nie. gewesen. Sie ließ sich nicht »lehr bannen. Auch Daniel fand keine Ruhe. Wie konnte ein katholischer Geistlicher solch starkes Interesse für den jüdischen Festbrauch haben? Am andern Morgen war der kranke Fuß abgeschwollen. Ter Mönch schied mit warmen Dankesworten von dem gastlichen Hause des ^J^llden. Scl le^ - ^scl m^l l. F^n l Jpseschus.^ d' " l st ) ' d - d ' f d e Lieder furchtbar gern und möchten, daß sie recht viele Kinder singen. Bitte schreibe lins, ob sie dir gefallen haben' " Deine Ruth und Lilo. 2e1t sr-dlüdt. Ünll M I E, 7 I 1. vis dis