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Central-Verein-Zeitung · 1935-11-28 · 48 (28.11.1935) · page 16

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
48 (28.11.1935)
Date
1935-11-28
Page
– (sequence 16)
Language
German
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VK'iU'nmiC'iv. hnfr bic in ‘‘i'rvliit ^nuc-idjeibenbcn ''ur-Miinüri'. ■immnrhv ’vcic 'U.'anr't mürben.- iomnt fic niriit die ‘Jlltrv-:-(irnv^e evreidit tiiittrii. i^enidr; her äuzniin-imgsvcrk-rdniuig ,^u.m 2 fnat?- .iMivnev^i'H’l; merde den in , u'nne stellenden, biehi*r aiiitiielieii A{ur-?iiia(lenialso W amtliche sig.'iiscliait a.ciwininc». dagcgcn nicht'die Börsenmias'üng (Hö f[>irlie. ' "J!ufii' für. die bischerigen nidiielien 'lellverlrelenden..'.tnr-.-mal.lex solle eine Täligkcit im 'Ifniimoi der Börse vorunssichtiich erm da licht werden.-- e- ' -I Ter-, --/-A* o I f i i di e B e 0 b a ch t e r" sehreibt, -mit diesem Schrill fei dä's o'awtcl- „Bereinigung der Borien" sabgeichloije-n.- --- Tie evolutionäre "Aethodo, .wie' fir* an der -Borie aiigeivaudt worden iei. werde ancli bei der- Reinigung der Gcwiiilwirli'mast. geliaiidhabt werden: s - - - .Sclian'en wir mir zllrück. -ivie sieh die .Sicklung der Inbentnnis ui der deutschen Wirt'-- nlia't in den lebten ’,ioeieinl)nlb fahren gewnudelt hat! Tie zielbewusste nativnalsozialislische Politik hat diesen Erfolg erreicht, und dieie Politik hatte wirklich keine..Unterstützung'* . durch ^cviplitterte Fensterscheiben nötu}. LÖS Bekenn ln i s zum Führergcvantcn verlangt die Unterwerfung unter den Führerwillen: auch bei der Frage der Brechung der jüdischest (Sun slinse-:- im Wirtschaftsleben. (Sr wird gebrochen werden: aber dar Tempo bestimmt.der Führer-. <Sr ist laäierlicher Geschwätz. wenn znweilen.davon geiprochen .wird/ das; irgendwelche persönliche Bleiinuigen in der Iudensragc neben dem Willen der Führer? dar Tempo der nationalsozialistischen Politik beeinflußten. Wir haben zu unserem Kummer ersahrcn. in welchem Umsange die Hilden dar deutsche Lllirtschastslebcn beherrscht haben. Tann soll man sich aber auch klar dariibe-r sein, das;-dieser große Einfluß nicht von heute aut morgen zu brechen ift: (Sr ist „„geheuer wichtig, das; die Führung gerade die- Bereinigung der Wirtschaft von jüdischem - Einslus; in' der.'Hundbehält. Denn sonst sehen sich die wecheu Juden an - die Stellen der schwarzen. Und der weiße Jude ist schlimmer als der. schwarze: den schwarzen kennt inan, ioährend der weiße den Nationalsozialismus im Mlinde tiilirt ■: undkompromittiert. Wir haben da-:- sittliche Recht zitr Bekämpfung de? Juden. weil wirWon einer anderen Passe sind. Bür »oollen höhere und edlere menschlichere (Sigenschaften an die stellen -sehen, wo früher minderwertigere geherrscht haben. Jeder Teutichbliitige, der sich wie eist Isuds benimmt, mid der da? Ringen seine? Bolle?, nur die Beii!- [iett seiner Art ausnutzt, Geschäfte ’ zu machen, .fff iüi? eine Telia in und muß ausgeinerzt werden. Ter ..B. B." hat seinerzeit, als die An'- - forderrlngen zur Zeichnung der Reichsanleipeii mit den Uliterschristen auch jüdischer Banken erschienen, eine Menge.von Anschriften erhalten. Al? ob wir daraus nocb besonder? härten animerkiam gemacht werden müssen. Tie jetzige- Reinigiing der Börse, von den ,jüdischen .ttnr?= maflcrn ist ein-, Anlaß, zu betonen, daß die' Indeinrage in allen ihren Sparten -Schrill für -Schritt gelöst wird.-lind daß .niemand-Äugst zu haben, braucht, diedeutsche -WirLsuiaft würde nicht endgültig frei vom Einfluß. der überstaat-.. kichen Bcächte. Tie Börse 'selbst hatschon lange ' den verderblichen Charakter verloren.' der ihr -friiher ' angehastet hat? In einen derartig ■ wilden 2pefulation?trtinnd, wie etwa--in -den Jahren bi? lst-'7, kamt sie nicht inehr fallen. Ähre Bedeutung ist eben so abgegrenzt, wie etwa die der Diskontpolitik der Reichsbank. Ter Nationalsozialismus hat auch die Börse ztl einem Instrument seiner Politik gemacht. Ta? hat sich ganz deutlich in der zweiten Hälfte de? vergangenen Jahre? gezeigt, wo Tr. Schacht die Börse in den Dienst seiner Politik der Ainssenknng gestellt hat." Gegen Umgehung des Zugabes Verbots An einem (Sclaß von (Snde Juni IllstZ hatte sich,--wie wir der Tagespresse entnehmen, der Reichswirtschaftsminister gegen Umgehungen des Anaabcuerbotes gewandt. Es habe sich dabe.i um . Mißbräuche der Ausnahme für die handelsübliche Be r Packung und Umgehungs- Versuche durch sogenännte AU> p p tu n g? g e sch äste gehandelt. Beide Verstöße griffen, häufig ineinander. Neben den Fällen, die zweifelsfrei eine Gesctzesverletzung darstellten, gäben aber Zahlreiche Grenzsälle berechtigten Anlaß zu Zwei-' seln. Ta im Interesse der Sicherheit des. geschäftlichen Verkehrs eine grundsätzliche Klärung erforderlich erscheine, habe der Reichswirtschast?- . minister die Neichswirtschastskainmer bcaustragl. die Aweifelsfrageii im - Meinungsaustausch -mit den beteiligten Gruppen der Organisation der ge- »verblichen Wirtschaft zu klären und auf Grund der Verhandlungen ein Gutachten zu^rstatten. In dem G u t a ch t'c n d e r Reichs w i r t - sch a s t T a m m r t, da? nunmehr borliege, werden.'wie e? in den AeUungen weiter heißt, zunächst die Gcmidiäüe enlwicleli. die für' die Be- - urteilimg der Tragen der handelsüblichen Bc-rpackmig und der ginopvelten Verkäufe maßgebend feien. Tabei werden die Gesichtspunkte angegeben,' die Ileberichreitmigen der Grenze für die -Siandelsüblichkeit von Verpackungen und Umgehungen durch.-tlopplnugsaeschäste erleiinen lanen., Tie Grundiäne ... finden il,re .Ergänzung in - Au? -s a in m ei, ü e I l u n-g e n - f o-n freier ' B e i -- s p i.e l s für-, zulässige Fälle an? einzelnen Warengruppen lPvrzellaa.. Steingut.. Steinzeug. und -.Hohlglas, leichte Blechwaren, verzinkte nnd..email-.- iierte Blcchgesäße - und .Nvrbwareii i.' die. vorzugsweise zur Bervacknug urnde-re-r. Wären oder , zur ^iopplung --mit anderen- - Waren -.bemipt ' werden. "Tiese Beispiele. - di," sich hauptsächlichaus diezweiielhasten Eäiizelsälle bezögen und die selbst-- verstnndlich wicht voltitändüs sei» könnten, dienten der Veram'chanlichm'.gder Grimdiäne. -Damit sei . ans den bisher innskrinenen wiehligsten Gebieten eine .silarsiellnng erreicht. Für ein Teilgebiet (T e r t i l n e r p a d u n g » schwebten zurzeit allerdings noch Verhandlungen. Soweit auf anderen, bisher »icht behandelten Gebieten über die Anwendung der -Gründsäße Aweisel bestehen sollten, werde die- Reichswirtschaftskammer im Bedarfsfälle eine ergänzende .Klarstellung vornehmen. Vom ^nrelbaudel In den letzten Monaten (nie-?, wie läut Tagespreise mitgeteilt wird, die E n t.w i ck l n n g .d e r Werbeuinsätze eine bemerkenswerte Festigung auf. Im Durchschnitt der Monate August, September und - Oktober erhöhten sie sich gegenüber der gleichen Aeit des Jahres l!)o4 um 6,8 Prozent. Vergleiche man die .üennzissern der We.rbeimisätze im'Durchschnitt der Monate Niai bis Oktober mit denen-während der gleichen Zeit im Vorjahre,, so ergebe sich eine Steigernng von 4,7 Prozent.- Diese U m s a tz m e h r u n g entspreche u n g e s ä h r bc^putifl hm e , die i) i e (Sin z e-l h a n de l s u in s ätz e e r f a h r e n hätten. Daraus sei zu erkennen, so heiße es weiters daß die Werbung mit der konjunkturellen Entwicklung des Verbrauchs bis jetzt durchaus Schritt gehalten habe. Allerdings gebe es keine zuverlässigen statistischen Unterlagen, wie die Werbeumsäne sich vor Einsührnng der Werbeabgabe, also vvr 1934 entwickelt hatten. Die Frage, vb die Werbung während der Krise nur im gleichen Maße gesunken sei wie die Handelsumsätze oder etwa stärker, lasse sich daher kaum vollständig beantworten. XVeibnacbtsgratibbationen stsuerkrsi Der Reichsfinanzminister hat laut Tagespreise bestimmt, daß auch im Kalenderjahr l'.'aä-einm a t i g e A u w e n d u n g c n v oji A r beit - a e b n na m ihre G e so l g s ch a? l s m i't g l'i c b e r 5%3B ei h nacht e n .-frei von der Einkoinmeiisteue'r (Mnstener.» inid der Schentmägsstener sein sollen, wenn folgende, Voraussetzungen erfüllt sind: die einmalige Zuwendungsmutz in.der Zeit vom Tki. November bis '-4. Tezember U'-Zü erfolgen. Sie muß über .den vcriragliw oder tariflich, gezahlten Arbeitslohn -hmaus gewährt werden. -Sie kann in bab oder in Sachen gegeben, werden' nnd nt der Höhe nach nicht b-ichränkt. Tie Stenerbesreinng gilt - imr für Gefolgschailsmitglieder, deren vereinbarter Arbeitslohn nicht mehr als 306i> RM jährlich beträgt. Neue Reichszuschüsse für Wohnungsteilungen und Umbauten Ter Reichs- und preußische Arbeitsiniiiifter hat durch einen Erlaß vom 11. 'November l-llüll —'S. 14 Nr. WWI!5 II Ang. — (abgedrnckt im s.Grnndeigentum" Nr. 47/1945} zur Förderung der Uinbautätigkei-t im Interesse der Wvhnranmbeschafsung erneut Mittel zur Verfügung' gestellt, und zwa-r für das Reich zunächst den- Betrag-von 7,2 Millionen, von denen 456 000 RM auf Berlin entfallen. - , Für die. Gewährung von Zuschüssen gelten die bisherigen Bestimmungen de-s Erlasses vom 0. Oktober 1044. Nach diesem Erlaß erhalten die Eigentümer Zuschüsse -für die Teilung von Wohnungen ' und den Umbau sonstiger Raume zu. - Wohmin'gen.- Ais Umbau gilt auch die Schaffung von Wohnungen durch'Aufstockung. Jede Teilwohnung; muß für sich abgeschlossen sein. Ter Reichszuschuß beträgt 50 Prozent der Umbankosten. höchstens jedoch 1000 RN! für. jede Teil- - Wohnung und für den einzelnen Aulind Ausbau. Zinspergütungsscheine werden nicht mehr gewährt. . - Ter Antrag muß vor Beginn der Arbeiten mit einem genauen Kostenanschlag gestellt werden. Tie Ulnballarbeiten müssen bis zum öl. März 10ö0 beendet sein. gUIIIU1UlUHIHUUIiI1UIIIUIIHlU1UIHIlllUIHIIMIIIUllltini1IHIiUIUI!llUlillllIfllfIlllllllllll!nillIlllllllIlllinillllllllll|||llllI||lUllllIIHniHIIIII1lilIIIII]lMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIlHUHlUIHlllHIHIIIllUUIIHnHII)inHlUUIIIIlUllIlilII ■ T E VTILIEN Silberbers & Auerbach Spezialhaus in Schals-Cachenez, Damenschait. 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