Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 43 (24.10.1935)
- Date
- 1935-10-24
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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» ivmiiiuii liiid) flYtv. U'nviim r-? im ryafrif- »ud nu'IH 2oi^rrnni'iclH'fc. nhcr foiim ^i'i^eviM'imntinltuiuii'n gibl. Bei der Nimdschait iU'rrii’ii'i'it ftnm -fmrt ftir '2ndj(iiiifie, 'fite «ich nicht durch •infu-i'lirl) auigezogene :lu'flnnu'iimnnnf)mcn iiud Schlagivvrie lu'i'iniluHni losch" . .. Aus dem Handwerk '_>(iidi dem geltenden iiud, sv leie» ivir in der Taae->vreste. in die tm11 derHaiidiverkslaiimicr ■ rtriiihrli' >aaiidioerlerrolle al-leimtiirlnljcn und ju? riitliche»;|'i'doiu'u cnizntragen, die - im .Kammer» pezn.l . selbständig ein Handiverl ansiiben. ^Vn einem C<-r(nfi tn-'ö :lceich-7-wirts.chaft-7-riii»isters werde-. icitfliM-U'Ht;.. tmi; danach Eeiverbebetriebe. die in inehrcren -Sim3111irrXic1 vf011 ansgeül't werden, 111 jedem dieser. Bezirkes in. die Haiidwerlcrrvlle -eingetragen, iverde >1 inüshen.. (v[hmivo inüs;te.iven>i ein Eieiverhebetrieb in De» Bezirk einer 'anderen Kammer ycrlt'iit iverde, dort '»ne zHeneintragimg in die Handwerkerrvlle criolezui.^ TerErhis; sehe fnr di eie Talle Beria hrenser l c nglern » gdn vor, nin den allgemeinen Eiriiiidsav. a»srechlz»erbalien, das; die Treizügiglcit weder in der lstründiing vvn mehreren gewerblichen Niederlassungen, nach in der Verlegung du» E,e>vcrbebetriebeii nnnötig behindert iverden dürfe. ' WiehtiFes für die Praxis Ta7'!>> e i ch -7 gute n t a in t l,at. ivie ivir der Tagesvreste enlnechnen. in einer Entscheidung die S ch n tz u n s ä h i g t e i t p Hanl a s i e l v s e r a n p r e i f e n d e r W v r t s 0 l ge n in :)lciiiisvrin und Prosa ansgeiprvche». In der Bergaiigenlseit seien, sc» l>eis;t e? i» der Tagespreise, verschiedentlich Wvrt.zeicheii durch EinPagiuig in da-, Schuhregister ddin Patentamt 'riiehsgesehlieh geschäht worden. Sa sei ginn Beispiel die Wortfolge „Bade -zu Hanse!" durch Eiiitragaug geschuht. Ta-? Patentamt ivalle oder seht, .ivie es in dzrEul scheidnng mitteilte, piiantasielvse Täartwlgrn nicht mehr schütze». Es leluite daher die Eintragung der Wortfolge „Kleine Geräte — große Hilfen" ad. Ter Leiter der Uleiehsstelle für Tevisen - d e >v i r I s rl) astn n g hat in einem Schreiben an die Reichswirlschastslainmer. an die Reichsgrnch'en Industrie, Handel und Banlen nvelimals darauf hingelviesen. das; eine g e n a u e » n d p >1 n l t l i ch e A d g n d e d e r E rpartv a l n t a e r k l a r 11 11 g undedingt erforderlich ist. "Ter Ans'chiiß ,,1'i n x f t v r d u u 11. g u nid B e - t r i e d -7- >v irtscha i per Bceich-7-gruppe ^n--1 diiitrie chraeli sich, wie die Tagespreise meldet, in ' einer van «»encraldire^^ Iinighaus iSchramdergi geleiteten Sihung, au der der ivürtleindergiiche Wirtschaitsmiiiister Praieiiar Tr. Lehnich und der Wirtschastsdeauitragte des Stellvertreters des jynhrers, Präsident Piehsch. tcilnahmen, nach Erörterung' der Marktordnung-?- grundianc der hleichsgrnvpe Industrie zur Trage einer B e r m e i d u 11 g v a 11 P r e i -7i. ch l e u d e - reaen 1111 E r p v r t inr eine enge ^siisammenardeit pviichen den Pru-fungsilellen, Ernppenargaiirsatlaiien und Erpvrtlartellen au-:-. -- .Bes : der- ^Besprechung ..verschiedener. . tvesetiäilsdedingung-7-sragen delannte sich der 'llnsselms; i>. a. an . der Trage der 'hreisv^ardehalts-. I. l a 11 s.e l ii,. da ch. - der freieii dder, deweglichen "Preise .}» der seil jeher vertretenen Empfehlung > »vcn, feste» 'Preisen unter' gru> 1 diäl!luher' 7'ldlelwuug - van .Bardelialtcn »der eine. Preisa»der-ung in - der heit hviichen Adichluf; und- Ernillung. Bei der, Eeivahriing van »l a s s as t v n t v kannten depig-' lich der Höhe keine allgemein gültigen Empicch-. liingen gegeden iverden, da die Berhaltnisie in deneinzelnen -Wirtschaftsgiveigen zii unterschiedlich gelagert seien. Sv nativendig eine sachgeinäf; anigezagene Wirtschafts-, insdefandere Berbandsftatiftil fei. ia seien andererseits die vielfach heute nach z» l'evdachtenden unnätigen Erhevuugen der 'verschiedenste». Stellen grundsählich oder in?lnsgrstaltiing der'Erhebung abznlrhnen und zu unterbinden, »iii.Tvppelarbe.it und Ueberschneidungcn ,;n vermeide».' B ra » ,h e n m ä f;'i g e Bet r i e b s » n t e r s u ch n n g e n als' ' geeignete Mittel der Selvstverwaltung zur Hcrbeisührung einer Biarltardniing fallen im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen kunstig mehr als bisher gepflegt und gefördert werden/ Freier Strassen verkauf jüdischer . Zeitungen im oberschlesischen Abstimmungsgebiet Tie „Mitteilungen des!>leichsverba>idcs der deutschen ^eitschriftenverleger" teilen mit: hm Anichliis; an die Änvrdniiiig >»vm «>. Septeinv.'r Igibt, der Herr Präsident der. Peichspreiie- - lanimer unter Hiniveis auf Artikel Tö und 7» des deutsch-.pvliiischen Abtanunens liber Tberschleften tE»e.user Bblammens vvui l.">. Blai J'.*J2 in Verbindung mit ij iT», 7'Ibsah I, der Ersten Berardiiiuig zur Tnrchsäliriuig des ltceichstnltnrla'.nlnergcsehes betannt, das; seine l'liivrdnnng über den Bertg'ibb jndischer Leitungen und eilschr 1 iten vorn 6. Septeniber l-- Pnvd'chreibcn Nr. hl. sZisfer ö — riit den dei'l'nieii Teil des Abstimmungsgebietes der Provinz T b c r s ch,l c s i c n keine Anivcndnng ^tn Neustadt a. d. *>. wurde bei dem diesjährigen grvhen Weinlescieit . bekanntgegeben.' das; der neue Wein in diesem hahre den Namen „Na s irre i n c r" tragen fall. Lucien; Picard 80 Jahre Eine der wenigen Persönlichkeiten der deuriuien Bankwell, die in der Bvrkriegs.zeit eine . '»hrende tliolle gespielt haben. L n c.i e n P i r.ar d . in Trankiurt a. M.. feiert.am ','-1. Lktvber seinen d». Geburtstag/. Tir-Laufbahn de4 hubilars war ebenso ungewöhnlich ivie vielseitig» Mit lö Iah-- ren ivar er bei dem. Tranknirter Bankhau-? Treu» , ins-heidel.-das' bald.leine Tirina in h. 'Trehfus d' Eo.> nbänderte, als Lehrling. oingetreten7 ..al.s -1 >1+1 eine 7>liederkäsiimg m Berlinerrichhet >vnrde./ "-übernahm Lnrien.Picard, der..-inzwischen ' Teil-- Haber geworden ivar. die Leitung: Sieben -Jahre, später ging das Berlinek Haiis Trehfus an die. Eominerznnd Tiscvntvbank über, die es -zu ihrer Berliner ,Tiliale innwandelte. Unter Lucien Picards Leitung nahm sic eineü raschen Anischivung iuid behauptete' bald ihren. Platz unter den Berliner Aktienbanten. Indessen zog Picard die Betätigung im Privatbankgewerbe vor iind folgte einem Nnf als Teilhaber des Tranksnrter Bankhauses Lazard- Speher-Ellisien. wo er von l'.»n4 bis zu seinem aiis Eeiundheitsgründen nvtivendig gewordenen Austritt 19-3. wirkte. In dieser Zeit hat er insbesondere die iiiternativiialcn Geschäste des Hauses mit feinen Schwesterfirmeii in. sfserv-chvrk und London geführt nnd verschaffte sich einen-großen »kreis von Trenndcn im Inland' und Ausland, die auch später noch gern seinen Rat einholten. Lucien Picard hat sich der Lessentlichkeit gegenüberimmer bescheiden im Hintergrund gehalten und ist nur selten an die Tessentlichkeit getreten: er hat Amsichtsratspvsten stets abgelehnt, um ganz im Tienste feiner Bank tätig zu sein. Nur in" wenigen Tüllen erhob er seine Stimme öffentlich, .so als . Anreger einer Ieutralstelle für die Ncgistrieruiig von Barittrediten: seine vor dem »lrieg vertretenen Eiedaiikeiigünge wurden erst ein Jahrzehnt später rvieder ailsgerwinmeii. Lein Heimatland, die Schweiz, vertraute ihm den Posten eines Konsuls in Trankfurt.an, den er in den Schrvierigkeiten der Kriegszeit bi» 1919 verwaltete. Tie vielen, die mit Lucien Picard in Berührung gekommen fiiid. denken aber besonders an die charaktervolle, ausgeglichene Persönlichkeit des Jubilars, der keinen von den Ratbcdüritigen. die. sich an ihii wandten, ohne Hiiie entließ. B.» seinem trvikenen. stets versöhnlichen Humor erzählt man "sich' in T^^ukiurt ,manche Probe. , Tanebeu bewies er. großes soziales Beriläuduis rur den Ureis .seiner-Mitarbeiter'-'und darüber hinaiis. Tie Tradition des Hauses.Speher ia>1d in ihm cincn..ivürdigei> 'Bert'rcter. Tie Wünsche., die dem geistig nnverändert Rüstigen zu seinem *<>. Eicbnrtstag gebracht iverden. gclren einem der betten Vertreter des Bankgeiverbes in Teiitichland und einem überzcngten. ansrechten' Inden. L,. B. Tie fvirma Albert Rosenhain und Eo. legt »»ert aus die TcüsteUuug. daß sämtliche Eeichaiisauteilc sich nach wie vor in Hände» der bis he'rig'cn Inhaber befinden. . „ Bestrafter Erpresset*; Ter „B a l, c r i s ch e - A n z,c i g e r" in . -RegeNsburg berichtet von der. Ber'iirteiliuig eines - gewissen "Heinrich Wankcrl von Scheuer zu. sechs „ Wochen Eiesängiiis, Ter Angeklagte, srand längere. Ieit mit einer jüdischen Tlichsirma in Augsburg in Berbindnng. die erst ilizterbrochcir wurde, als er ivegen l'lnitsuiiterschlagnntz eine Strafe zu verbüßen hatte, llkach Aussetzichg der Strafe schrieb . er an die Tirma einen Brifi. in dem es hieß, der Tirmeninhaber werde sichwrelleicht noch entsinnen können, daß-er ihm im vc»rigen Jahre Eirenelmärche» erzählte, nnd Mß ec ihn auch zu Tevisenvcrgehcn verleiten wollte. Weil nun sein Gewissen ihnt nicht die erforderliche Ruhe laste, inüste er den Tirmeninhaber daran erinnern. Er möchte ihm aber auch weiter, sagen, daß er augenblicklich einige hundert Reichsmark notwendig brauchen könne, und zivar bis zu einem bestiniinten Zeitpunkt. Wie der Staatsanwalt ansführte. handele es. sich nrn einen Erpresiungsversuch. der noch veriverslicher sei. weil ein deutscher Mann. einen Inden erpressen ivolltc„ - Wegen verbotenen Schächtens verurteilt Bor dein Amtsgericht W i e s b a d e n hatte sich ein jüdischer Biehhändler ans S6)ierstein zu verantworten. der nin'Di. August'ein Kalb geschachtet hatte. In der Berhandlnng leugnete er die ihm. zur Last gelegte? strafbare -Handlung. Tnrch die Beweisnnsnahine ist er aber, ivie der Berhandlnngsbericht bemerkt, der Tat für überführt zu erachten. Er.ivnrde zu einer Gefängnisstrase von drei Monaten unter Anrechnnng von einem. BcvnatNntersnchnngshastvernrtei.lt. Einzelhandel im Reich G Alteinburg )>c KiiIIuk M. t S. CoIm Immer führend L r Annaberg D C 1. Jacoby inii. Cll8Sk6l Spezialhaus f. Damenkleidung ■ ■■■■■■■ ■■■■■■■ ■-■■■ S. 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