Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 39 (26.9.1935)
- Date
- 1935-09-26
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- Banat 2× ep/1272623
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Die Zerstreuung der Juden über die Erde XIV. Jugoslawien 7. -«pniiivcifl) :-2iii'»lnu»cfr— über Jugoslawien ilt'imiiiit — ift und). dem .Hvteqc. als zweitgrößter „ Baltnwtaat ent'tanden. Zeinen geographischen. .AiL'rii .bilden die srnhereti Monarcliien -Lerbiewlind. Montenegro, dazu tameti iveiteGebietsteile Oeiter- •li'iifhUi’i'uinKy und ileinere Landsiriche . von Bulgaiieunnd Albanien.-Tiesem biniteii Ländergemizch rnttyrirlit eine größere ■tftnwhl. tum U'olfeiläimiicii, iiKHicinint 7,oben durch bn* neu errichtete Gleich -Iicutc rt'ii'n 11 'Lli'tJlipnt'.n Menschen eine politnctic" Einheit-geinnden..innerhalb derer nach dem Ltande der lebten Bottszähliiiig von l'Atl etwa 7'M OOO I " d c n leben. Aus I»»0 Eiuivohiier kommen also etwa süns Inden. Tie religiöse Umwelt ist vorwicgcud griechisch-orttzvdvr bestimmt, die Hälfte der Einivohuerschast Iugoslaiviens bekennt'sich zu dieser Gemeinschaft. Taneben sind ein Trittel der'Bcwvlmer römisch-katholisch. zu Mohämmed bekennen sich mehr als 7'- Millionen Bewohiier des Landes, vor allen Tingen in den südlichen Provinzen. Ter uneinheitlichen natürlichen Gestaltung de-:- Landes, «zeten»zeichnet durch IruchtEire. Ebenen lind Taler ans der einen Leite, durch unwegsame. schrosse und steinige Gcbirgstvmplerc ans der änderen, cutfpridjt. eine in den einzelnen Gebietsteilen sehrungleiche Bcvölkernugsdielite. die in Pen weiten Grenzen zivischen etwa "in Einwohiicrii ans ein Quadratt'ilometer im srüliercn montenegrinischen Gebiet'fAiud über 7E Einwohnern im fruchtbaren Tvnmibeckcn sclpvankk. Ebenso nnglcichmäßig ist die Verteilung dc-r Inden über das Land bin, in einzelnen Provinzen leben neben Inden unter 10 000 Einwohnern, in anderen sind cs iasi acht unter 7A>0. ganz abgesehen von der natürlich, viel höheren .jüdischen Quote iiw>cr Hauptstadt des Landes. - . / Tie Geschichte der Inden aller, dieser zum Königreich Jugoslawien zUammengestlnvcistieii Gebiete ist. keine einl)eillicl)c. Bis weit ins Altertum zürnst sind jüdische Gemeinden im dalmatinischen Gebiet nachgeiviesen, seitdem 12. Jahrhundert in 2lo* u-enien. Nach dem Zusammenbruch in Lp<niien lounnen vom Lüden her seiardisclze Inden ins Land, die bentige jüdische Gesaintbeit des jiigvstawiiclien Ncidics in das Produkt einer.bunten geschichtlichen Bergangeuheit. die den Balkan übcrliaupt, mehr wie jedes andere europäische Gebiet, kennzeichnet. A s ch k c n a s i m n n d 2 c f a r d i m leben nebeneinander. natürlich zumeist in getrennten religiösen Gemein'chasten.. Insbesondere im 2 üben des Landes und - die ■ Gemeinden v o r wiegen d i e f a r > i i ch. ini o r den im weseutliclien nördlich cimr Linie, die man von der.Intel Nab in der Adria bis zum Zusammentreffen der Grenzen des Hundes mit Rumänien und Bulgarien ziehen kann, sind üe vorwiegend a s ch k e n a s i i ch. Ziisernmailia ist das Bcrhättuis zwischen den beiden Gruppen schätzungsweise etioa dies, daß etwa 7" P r v; c.n t d e r I ii d n Ing o t l a m , cns ii s ch k e n a s i s di e r H e r k n n i t und etwa -stä \ sesardischer -sind, bin Q-berrabiuner mit dem 5iir in Belgrad bildet diente tue religiöse Lpiüe. Tas große Interesse, das die pander der.Balkanlialbinsel mit ihrer biiinbewegten. enropabe'tnninen- - den Gesandne Tentschland ueis gesunden hatten, lagt es-zweckinastig erscheinen.die cin zelnen Gebiets. .keile mit ihren verschieden starten ind,scheu -Bevolkernngsteilen kurz naher zu betench'ien. und das bevölrernngsi'tati'tisch BOchtige iur den züdisclten Lettor der einzelnen Landesleue ,n luappen Li riehen Iierans.znlieben. Ta-die iruheren Namen der einzelnen Landcsteilc bzm. -Ltadte im denltchfprachigcn Gebiet geläufiger sind als die neuen jugoslawischen Bezcichmmgcu. io iverden diese zwecknasugerwcise hier an erster Lretle gebraucht.^-- Slowenien. In diesem ehemals österreichischen Gebietsteil, dem zrtzigen. die Grenze gegen Italien und Lesterreich bildenden Banat Trav'ta, leben heute im ganzen etioa >Dn Iiiden, d. Ii. etwa sieben Inden unter lOOOO binwvhnern. Ihre Zahl iü bereits seit einigen Jahren im Wuf gang, die natürliche Bevblkerungsbeivegnng wird durch einen 2terbeiie.ersthns; bei den Indrm geseunzeichnet. In den beiden grbstten Tladlen dieses-Gebietsleiles. in Laibaeh ,md in Marburg.- leben weniger als je loo Inden, in zwei tleineren. hier namentliü, weniger bekannten Ttädten. etwa je :>>0 Juden. Toiern nicht eine Zinvande-rnng ans anderen Gebietsteilen 'tattsindct. dürfte der jüdische ^Lektor. Tloweniens in inestbarer Zeit verschwiniden Kroatien - Slawonien. Ta-S eltdinals ebeiiialls . österreichisch - ungarische Gebiet, heute im wetentlichen das Banat Tavika. hat innerhalb der Provinzen Iiigoilmviens absotnk die liörti'te Zpl>t von Inden, nur ivenig unter 20M>. das sind etwa sieben ans 1000 Ginwohner. Ter jüdinlie Lektor hak 'sich hier in den. lebten zehn Jahren vergrößert. . trotzdem die Lterbe'älle die slahl der jüdisäzen Ge- " bürten in den lebten Jahren übersteigen: eine gewisie binnenländische Znwandcrnng hat einen vorläiikigen Ausgleich geschaffen. Mehr als ein Trittel der Juden Nroatien-Llawoniens.wohnen in Agram (jetzt Zagreb,, dessen rund 70ix> jüdische Einwohner eine Quote von enoa 4 Prozent der Gescimtbevölkernng .der Ltadt darstellen. In dem srnchtbaren Zwischenstroniland. zwischen der Lave mid der Trave. besteht noch eine Anzahl größerer jüdisetier Gemeinden, so in Qtijek tirüher Gssek). in Brvd und in Barazdin. mnveik der ungarischen Grenze. Tic statistische Tar'tellnng des jüdisäzen Bokksteites in Ingoslaivien wird in der näd,üen Nummer der ..G.-B.-Zcitnng" wrtge''eiü iverden. I»r. E. R-i. Auswanderungsfragen in Genf T.e 'echne rpotilisdpI jkommi'sion der Bölkerb:ndsver.sammkiing har am 1ö. Leptember nn'e: de:n BorsiK . des irländischen Ministervr,i»denten.Gdmond de Bälera den Borschlag der norvegisäien Negierung, ein Zentrakamt siirAnswaiderersnrsorge. dem . sämrlict)c Kategorien .Aü-gewandetrer unter direkter Aussicht des BölterNn'.dcs unterstellt werden . sollen, erörtert. Lbvohl der Plan von zahlreichen Kommissionsmiigliedern grundsätzlich gebilligt wurde, stand :i»n der Frage seiner nnmittelbaren Berwirktiamng im allgemeinen mit ziemliciier Beierve gezeunbcr. 6s wurde sogar die Ansicht geäusiert. - dast das Amt' des Q berkommisiärs MacTonaldI r.-.ch: nur nicht in ein völlcrbimdsimmittelbares Aun -eingebant. sondern das; umgekehrt ihm auch die bis-ner dem Nansenamt nntersteUren Flüch!- lingc zngewic'en werden sollten. » Tie Beiürwortcr des Antrages betonten u. a.. d-aß es wichtig sei. keine dauernden Flüchtlinge zu übasien. Temgegenübcr wurde geltend gcma.lu. die Ueoernahme neuer Bcraiitlvortnngcn im Ilnchilingsproblem durch den Bolkcrbund wäre bcdcnklim. tri neu Unicrtommimon, die zur Prüfling des -norwegischen Antrages eingeiestt wurde, eritattetc der Kommission am 22. Lepteml'er einen Bericht, der von der Kommission angenommen ivnrde. I'U .dievm wird znm Ausdruck gebracht, daß der Bölterbnnd bereits uußliche Arbeit in der Ansivandererlulie aebnsiet hat. daß aber angesichts der arosien Kompliziertheit dieses Problein mit seinen volitt'g'.en. .lurrdi'clicn. Humanitären, odmun'trariven und finanziellen Aspekten eine weitere Prninng erfordere, die indessen aus die dem N.ru'en.imr und dem Londoner Lberkommiisariat unt.rneUten Answandercrtategoricn beichräntt werden 'oll. Neue Unkosten ohne ausdrückliche Bewitiianna duren die Bölkerbundsversammlüng und hierbei zu ve^rmeiden. Tic Bölkcrbnndsner- 'ammlrma - wl! an den Bölkerbundsrat die Arif- 'orderu.-.g rielüen. eure kleine Erpcrtenkommission e.uzu-cr.eu. d:e Blaterial. insbesondere von dem . Nea:eiunqsvc:ra: für Flüchtlinge, sammeln und dun Na: berietiten toll. z>n das Budget für 7!':',6 'toll eni Grgäirzungswerk von 5500 Schweizer' -Franken kür. die Lchaffung dieser Kommission e:i!ae-eüt werden. Tie slnnahme dieser Entschließung bedeutet r.-.K tcnrrn ver'ch:ei:::e Ablehnung des norwegi- ' Bo:-mlaacs. 'ein zentrales ' Auswanderer' ldsizetto?. wie weit aber auch in der <«chwungi'rait und .Leil'stüberliebnng . der Fliegenden sie abgewicheu find von der eivigen strichttchnnr des Iiideutiims. Wir stelleii fest, daß beide Beivegiingsvielitiingeu - die liinaiis in die bürgerliche F-relt,en und die hnnveg von der jüdifelien Lebensnorm - einander vielfach zu enifpreclien ichemen. als ob ein tu* ineiiisames Gesetz über ilinen ivalte: daß ilbera» .dort.' tvo die Indennot amhort, die Fstot des Iudentnins beginnt. .. LoIsiitd >vir. nmPleort wie die Gestalt des Bkarchcns. dazuver-nrte-.ilt.- nverall in der . Weltdem Spiegelbild inneres eigenen SiklicklaG/ ins Aoge zn blulcu. Tstir willen nicht. - vb das. toas wir da sehen - init iiniern leidinnscha!teten. aber-doch luterbi.ltllch iorsetien- ' den Augen sehen - Bl>ivl-l tit oder Wirklichkeit. Wir wissen nnr. daß der Ernst dieser Fragen, die einmal in nus antgenaiiden siiid. -uns iiicht mehr losläßt: Besteht ein Znsainmenhaiig zivisrhen auß^rcin Aufstieg jüdischer stNenstchen und Ahrem innere».' Indischen Niedergangs Ist dieser Znsammeiilmng ilneiitriimbaiM Niiijaßt der jüdische Lnbstanzverlnst in erster Linie die religiöse Kraft, oder löst er mit A'otioendigfeit aneli die anßerreligiösen Bindnilgen wie Tradilion und Litte, liationate Pierlniale. Erbanlagen des Körpers und des Geistes A Lind die aUenthalben seststellbaren Gegeinvirknngen stark genug, mit den Per fall ansziihalte» I Und schließlieh die.Frage, mit der das Gedachte ziir Tat iverden will: toir alle, die wir lins anfgeriifeir sühlen. znm Leben zu wirten nnd nicht'zmn Tode - wo haben wir anznpackenT Was können wir tun ..." In diesem Heit ist nicht von Palästina and nicht von Tentschland die stiebe, ive-nigstens insoweit iiielst. als beiden Ländern keine man könnte aneli —- nnr scheinbar parador - sagen:'in diesem -Lestist tlberall von Palästina nnd von Tentseiilaiid . die stiebe. Ter Patastiiiaaedante prägt in jedem rin- . zigen 'Beiiräg die doniinng . ans g Lstiedererstarsnng indischen -Bewußtseins. Ganz geimß unm im Liniie einer taljml,l>elie>, Ansivaiidernng. - -- im Gegenteil-: -bis .ins die - Lander at-nter.Iudennot >m L>ldi haben nnr es dnreluveg Mit iesziia.Ile» nnd lores-Bleibens frohen jüdischen.Gruppen zn Inn. stlln-r das Beivnßtsein de.s iverdenden .PalastiUll tritt uns überall als eine de r'slarljteu geweinsehasls.bUidenden Krakle etilgeg-e»'.. die . die -W«ntcuden und Abstnkende» nieder, um eine geistige sndiictie sstiilte znz.sammeln lin Begriff stelzt. ' - . . .Ter Grmidgedante des -wertes ,rber. sein Aiisgaugspnnkt nnd sein' Anliegen:, die Frage, ob T i a s p o r ii j istd i j m 1 e 0 e » f a it ii. aiich heute noel> oder v i e l l e i di l h e ntes ch o n w i e d e r . - - sie tonnte i>ur ini TeniselUaiid unserer Tage tveslalt geiviniien. Ter ststaßstab aller Tnüraelstiuiggi. das. was die trotz allem sielstbare Einlieit in der Vielheit ansinastst. ist inir.Zt, verstehen aus der iniiereil jüdiselsen Lilnation jetzt nnd hier. Tas seelisetst' Erleben des Indenlnms in Teiltsetstand. sei» stiingeii mu die lsis'to riselse Einordnung seines 'L>liielial>.- iji der eigentliche Gegenstand aller- Unlersinl>n>igen. i Bon ihm. selbst freilist,. vo,, seineiil ststesen und seiner Eigenart tvird nielits ansgel'agl.. Aber tveiin znan drin..Ioas aus de» maoIlite denen Zentren beriet,tet tvird, gerade da. wo es am stärksten ist und am rühmliriisten. die eigene Leistniig stillselpveigeiid an die Leite stellt, so tvird sie ans keibem Gebiete den 'Vergleich zil schelien braneljen . . Auslundsnaehriehten füriorgeamt beim Bölterdnnd in schasicn. - -Auf der Konunissionstagiiiig war bei der Behandlung dersM'audat-sfragen auch die Entwicklnz^z Palästi--. iias anssührliäi beimiidelt 'worden. -Ter nor- ' wepisihe Teie.zicrle . L a u g e beglüctivüuschte als Berichteritnirer die Iewiiis Ageneis zu den. Er-, folgen des Anibnuivertes. Ter Mandalarmacht sprach Lauge-"AnerkeiinimgIand Glückwünsche dafür ans. daß sie eine liberale Einivandernngs Politik führe. Tie Proiperilät Palästinas könne nicht ewig dauern.' nnd deshalb tue die Mandatarmacbt recht daran, daß sie össemliche Mittel . für die Tiirchsülirinig von Non'tandsarbeitcn im Fall wirtichaftlui-er stindjehläge reierviert. I,n der Tisknisiou wurde mehrfach di'.r BI.nnsch geäußert, in den Bericht an die Bolkerbundsversammtnng eine be'vndere. Empfehlung - zwecks Erlcichterniig jüdischer Einwandernng nach Palästina anszunehmen. ' T-er.-neue Berrrcier der Iewiih Agency in Gens, Tr. Gvl-dmann. hat seine Tätigkeit äufgeiwmiiien. Er ivnrde' vom Borsitzenden der Bölterbllndsvei-soinmlniia. Ansimnninstter Tr. Eduard Benesch. zn einer tangerzen llmrrrednng empfangen nndhar ancu n.n:. e-:ucr Bei he vog Völker bimdsdelegierten verkchtcdencr -Länder' Beiprechnngen üöcr Palaninaf.r-agcn abgenalten. stuclentum in der Welt ',.2'c r :Ui p i h e n". ' Monatsschrift der Teni. ichen Inden.. aN'k '»eden cm Sonderheit ..Judentum i>r der.. 2öell" heraus. Bevor wir die wjchtige - Pcrof'eutlichuua im einzelnen, beivrechen. geben wir einige r'wrsiuniitc aus dem Leitartikek wieder, in deni Iran Merchmann-Inugmann die' Fragcsteliuua und den-Lina des Heftes darlegt: .Wir Inden in Tpiitschland sind hellsichtig geworden für die. Kurven der jüdischen Geschichte. Wir haben erlebt, 'was cs bedeutet. das Geschoß..eines der grandivst'stelt ^Wstirse zn sein, die oas jüoifstse Lchictsal jo bollsührt hat. Bon nnserm iveiten iind lsohen Fluge-sind ivir tU'.sanst tvjeder ans die Erde aiifgepralll. nnd nun beobachten und berechnen wir. Lrrchoerständige alis schinerztichstcin Erlebnis, wie die jüdischen Gruppen anderer Länder in ihrer Wnrlbahii stehen. Wie hoch - sie sich ans den Flügeln der Emanzipation erhoben haben über die Not tuid Enge des England Aach dem zuletzt ansgegel'eiien arztliclien Bn> leim ist in dem Befiiiden Lord Ilt e a d i n g s. der an Herzasthma ernst erkrankt ist. eine lciclüc Besterniiq zu verzeichnen. Frankreich Im Aller von!>,' Jahren Narb in Paris der tveil über die Grenzen Frantretchs ltitivns be rühmte Ncchtsgelehrte E h a r-l c s L ü o n E a e n. Er >var ständiger Lekretar der Akademie der mpraliichen und pvlitischcii stgisicnjchasten.und der älteste -Professor an der Pariser .Lorlwiine. Teil 1 A.'-'-i war er Alitglied der.Französische» Akademie. Er vertrat Franlreich bei iait allen inlernatio Halen Köngresjen. Teil 1!' 1«> war er Präsidenl des Iiittitiits inr internationales stiegst., stchch dem Kriege wurde er in die Kpinmission geivählt. die die Möglichteilcn der Gründiiitg'des Bölkcrbnndes studierte. Professor EHarles Lhon-Eaeii >var Mitglied zahlreicher wisseiisctiaitlicher Gesellichasten Frankreichs, nnd des Auslandes, io insbesondere Präsident des Kn'raturinms der 'Akademie inr interiiativnales Necht im -Haag (Earnegie-Lltitniig. inr den Weltirieden'. Teine winciischasiljchen sttzerle. hatten autoritative Bedentnng. sein Lehrbuch des Handelsrechts gilt als klassisches 'Werk. Ter Verstorbene betätigte sich auch ei'rig ans den Ge- . bieten des jüdischen sozialen Lchntzcs. Er war Präsident des Hiliswerks für die jüdischen sttzaiien Des Weltkrieges und Präsident des Komitees zum Lchntze jüdischer Anstvandcrer. Griechenland / - Ter Uuterstaalsielretär.tm Kric-gsminil'teriiiiu. stihodopoulvs. ha: den Lberrabbiner von Lalvniki telegraphisch verttäudigt. daß alle Militär tvhördeu des Landes in..einem Vefelst beanftragt ivnrdcn. die jüdischen Lolda'-cn an den.'Höhen. Feiertagen von jeglichem Tie,nt zn befreien^ An der Beiietzimg des vor ktirzen, in sttzie» verstorbenen Vorsitzenden der Athener. Iüditct,en Gemeinde. Adv. Niiiini Ptatalhias..haben st>er kehrsmininer Nhallfs. der. Bürgermeister von Athen. Kotzias, und 'Vertreter der griechisch-orthodoren nnd.der armenischen Kirche tcilgenömmen. Bürgermeister Kotzias erklärte:, der Wunsch des Verstorbenen, in griechischer Erde bestattet zn wer de», zeiige für den von mainyen angezweiiellcn 'pulriolitcticn Geist der gricchi'äien Juden. An dem Begräbnis nahmen viele taniende Itzienichen teil. Litauen Ans dem alten sttigaer jüdischen Friedhof wurde in Gegenwart von Vertretern der stiegiernng. der 'Armee und der jüdiielicli Orgainsativnen ein Tenk- -mal für die im Weitlriege nnd in den Kämpfen um Lettlands Nnabliangigkeit gefallenen Inden ent bullt. Auf dem nenen jüdischen Friedhof' wurde .bereits im vergangeüen Tvmmer ein jüdisches Geiailcnendenkmat cingeivciht. Polen Im Z,uminnienhang mit den Platien zur Tch>». fiiüg einer Geiamtvectretiing der Inden Polens fand unter dem Vorsitz des Präsidenten der War -sitrauer Iüdisitzen Gemeinde.' Eli' Mazur.- in Anwesenheit. des Abgeordiiden Minzbcrg und einer vieihe von G„-ini indevertrctern ans Wariaian i " stbie die Iüdijcl>e Telegrnvltciiagenlnr von uiasigebender Leite erfährt, iverden-sich-unter den v,un - Präsidenten Moscicli zn 'ernennenden Lenatore» endgiillig zwei Inden befinden. In oni,peile» Kreisen wird die Tatsache, daß l'ei den stüalilen - zum Lenat kein jüdischer Kandidat dnrchgeditiii- . gen ist. ans die weitgeliende W>ii|lei-itl>>illiing der Indeii zurückgeführt. Ungarn Gegen die Einsühruiig eines Nasieparagraplieü. wie er in.-dem Entwnrs iiir die nene itit>>artt>lte Advolatenordnnng vorgetelien ttl. wird von dee " große» .Mehrhcil der nngartjehen Advolalenscliail ein hestiger Kamps geführt. In der letzten T itznng der Budapester stldvvtatenlainmer ivnrde a,,i-,n,t biugewtese». daß von deii serlizig urieo--ge'atle>teit der Kammer siebeniiiiddretßig Inden waren. - Letrulkragen Wie die ..Allgemein e st, n n d s cl> an " in stiürnberg meldet, hat das Ltaat.--iinitisteritim sur - Ilnlcrricht und Kultii's eine Veiantitntael,nüg >-i -laste», wonach' niehtarisdie Lch'ü.ler lind -Ld>n- Icrinlten in die Aiiibiinschnlen nnhl aiitgenönttneti iverden. Tasbalierisiche T kaatsttiinislernun sür ' Unlee - rirtjt und Knttiis l>at diircl» eine'Belanultnmhtnig die Bcstimmnngen >ibcr die stAtlwtrlting des.st>abbiners oder eines Hilssrabbiners bei der Lchiilanisiäit abgeändert. Das Gesetz ul'e-r T cigilpilege. Lchiilleitnng iind LchNlanssicht an den Volks säiiilcii >uit jetzt , in den in Betracht lvmmeadeii Punkten jolgende Fajjiiiig erhalle», .sn Z>>ner l i Absatz.kl ist solizender Latz eingetiliotien worden-.. „Ter Nabbiner kann wir insoweit 'Anträge in 'Angelegenheiten. , der- Lchnlpslege stellen, -als. ans. schließlich israclitisct)e Lchüler betrossen werden.'' Ter Ziiser o.» sind folgende Latze angeiiigt war' den: ..Tie Mitwirkung des Nabliiners oder Hilisrabbincr-s kann sich nur auf solche Angetegeiiheiten der Lchnlpslege beziehen, die ausschließlich israeli-- . tische Lchüler bctreiseii. Bei der. Ladung ziir Lltznng ist daraus aufmerksam zu machen." A'ach einem Erlaß des baheriict>en Uiile.rrich!- Ministeriums sind nielstatisclie Li!)nlcr iin» L>I|'.tlc rinnen tauch inenn nnr ein Eltern- oder tproßeltcrnleilinchtaristl)-"tl in Lchnllandhenue nm> dergleichen^ nicht mehr inüziinehmen. L ie soll,.» ivährend der Abwesenheit ,I,rer Klaüe am Unter-, richt einer anderen Klasse teiliteltinen. ^i-ierpLrLgi-Lpk im '.'im' Nahmen . des <',c, ' T cmlüchrll rse-u-- Igelt der A-l l g e m c t.it e -Ten! j dt e uz » s > l i> < r . ein >AT'">B> leine Han>'lnrrtan,,tU!us> o- -"erltn a!>. .. 'Bcsitstossea rvicrde n.. m.--d> o W-atzungc» des.- ATA-V den A r ic r-p a r a g : a h c it ein- Pt lögen.' Berschiedrne Anfragendc. Tie Kncvero-nitnng von Bad.-Harzbnrg gibt Ktirlarten an Aniitacicr an-'-. Irgendwelche -Lkornngen lz-iöenjncatche Gäste dort nicht zu beinräiten. der Provinz eine Beraknng stmt. in der beichlosten wurde, eine Tagung aller Indischen Gemeindcn Polens für Lnllot nach Warschau einzubernsi'n. Außer den Telegierten der Gemeinden werden ai> dieser Tagung auch die Vertreter der. gesellschasi liitK'i, und polilstchen Qrganisationen despolit-.scheii Judentums teilnebmeu. Auf der 'Tagung -si-ll eine :f?eicl»svert':--?r.!!!>g der Inden Pole"-'- grützt werde!' . V . Bf-rli» W I.',. .Km