Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 42 (15.10.1936)
- Date
- 1936-10-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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- 7 Nr. 42 * 1. Beiblatt 15. Oktober 1936 Eine Erklärung des polnischen Ministerpräsidenten Tie leidenschaftliche Erörterung der jüdischen Probleme in der polnischen und jüdischen Bevölkerung Polens hat Anlaß geizeben. - daß Ncinisterpräsident General Tr. S l a - w o j-S k l a d ko■tur k i eine Abordnung des Jüdischen Parlainent-5ktnbs/ - bestehend, ans Abg. Tr. Emil S o m in e r st ein und Seim-- tor Professor Tr. Moses- S ch o r r , zu einer ' längeren Anssprache über die Lage der jüdischen Bevölkerung in Polen empfangen bat. Die jüdischen Parlamentarier schilderten . bcm Ministerpräsidenten die wirtschaftliche Bedrängnis und gedrückte seelische Verfassung^ der Juden in Polen und erörterten auSführlich unter Vorlage von Tatsachenmaterial'die Probleme der persönlichen Sicherheit, des Wirtschaftsbotzkotts, des Arbeitsrechts und 'der Bernsswahl der Jugend. „Der Ministerpräsident erklärte, er sei sich dessen bewußt, daß die Lage der jüdischen Bevölkerung sich infolge der allgemeinen Enge in Polen und der Ausbreitungdes nationalistischen Chauvinismus bedeutend verschlechtert habe. Die Regierung stehe bedingungslos aus dem Standpunkt der Gleichberechtigung aller Bürger. Das Leben eines jeden Bürgers in Polen, unabhängig von Bekenntnis und Nationalität, sei heilig. Die Regierung ziehe jeden, der sich Gewalttaten gegenüber Juden zuschulden kommenließe, oder ihnen durch terroristische Mittel die Ausübung ihres Berufs und ihre Erwerbsarbeit' unmöglich mache, zur Verantwortung. Die Regierung erachte die Erweckung nationalistischer Leidenschaften und die Aufhetzung eines Teils der Bevölkerung gegen dey anderen als schädlich für den Staat. Antisemitische Missetaten müßten unbedingt destrckft werden. - , Der polnische Generalkonsul in Jerusalem. Tr. Rzpslaw 7t it v n i f viv s k i. rnter- - venierte wiederholt beim Ehessekrctär der Palästinaregierung, John Hathorn Hall, wegen der-Sicherheit'der polnischen Bürger in Palästina. Diese Intervention hatte das Ergebnis, daß der Gouverneur des Norddistrikts, Istajor Keith-Roach, persönlich die Lage in Sased und Tiberias üntersncht und eine Reihe Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Im Zusammenhang, damit würden in Sased 32 Araber verhaftet, in Tiberias wurde der Polize.ichcf abberusen und durch einen / anderen Offizier ersetzt. . . , Jüdische Selbsthilfe in Polen Tie Entschiedenheit, mit der sich die führenden -greise des polnischen Judentums f um die konstruktive Hilfe für die polnische - ' Indenheit bemühen, die auf Grund der besonderen Wirtschaftsstruttur in verhängnisvolle wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, drückt sich in der Gründung einer Jüdischen Wirtschaftshilfe aus, die eine zentrale Einrichtung zur Erhaltung bestehender Wirtschaftsbetriebe zur Schaffung'neuer Arbeitsftätten sein soll. Tie erste Maßnahme der nengeschaffenen Einrichtung war die Errichtung eines Kreditinstituts unter dem Namen' '„.Kooperative Kreditzentrale", das als zentrale jüdische Genossenschaftsbank für' Handel, Handwerk und Landnürtfchast dienen uürd. ' - Ein Interview, das der Vorsitzende des Verwältungsrates. Ingenieur , S; e r.e - s z e w s k i, der Jüdischen Telegraphen-Agelltur gab, zeigt, daß die jüdischen Preise Polens die soziologische Struktur ihrer Nlenschen nicht als ein sfatum aniehen. nüt dem Man sich abznsinden habe und dessen Regc- 7 lung schließlich iiu Wege unerfreulich umfassender'Nlassenmaßnahinen. etwa ivie sie im 'Projekt der 80 000 pro Jahr Ausivanderungsguvte'sich .ansdrücken, erfolgt, sondern daß alles, was durch Zufälligkeit und' mensch- - liehe Unzulänglichkeit — und sei es, geschichtlich geworden — entstanden ist, durch menschliche Energie und Ausgeschlössenheit wieder geordnet werden kann. Das Interview schließtmit der Feststellung: ' - „Wir sind überzeugt, daß unsere 'Arbeit" auch in Regiernngskreisen Verständnis und entsprechende Förderung , finden wird. Andererseits haben wir auch wohlwollendes Verständnis für unsere Bestrebungen bei den Leitungerr jüdischer Wirtschaftsorganisationen des Auslandes gefunden. Hier haben wir " bereits konkrete Resultate zu verzeichnen. Ent- . sprechende Abmachungen mit Per .Iouiida-- tion' stehen vor deinf Abschluß. Es muß aber betont werden, daß wir vor allem Stützpunkte mn der ges'uudeli^.Selbsthilfe dev jüdischen Gesellschaft in^Polen suchen lind diesbezirglich die Zusammenarbeit. breitester - jüdischer SchichMli-crwarten.TieOrgmlislerllngsarbei- - ten ck'l'n"-die Kreditzentrale werden jetzt zn- - Ende geführt, lind - das neue Institut' wird seine Tätrgkei twvrausnchtlich spätestens Anfailg ,1 037anfnehmen." ' Anklage wegen Religionsbeschimpfung in Dänemark In Kopenhagen würde ein Prozeß gegen kkchs . Lchriüleiter saschistiicher Zeitungen erpsfiiet- T,e Angeklagten werden beschuldigt, durch ilpe Peröffcntlichnngen. die staatlich . anerkannte jüdische Religionsgemeinschaft absichtlich planmäßig Disfainiert zu haben. Dem Prozeß ging eine von dem -Instizminisler Steincke Izeleitete lange Untersnchnng voran. Ter Prozeß wird als Probefall für die Negierung angesehen, die durch das llrteil eine Handhabe gegen weitere, jndenstindkiche Propaganda der Faschisten geivnlnen will. Drc 'Anklage stutzt sich ans einen- Paragraphen des Strafgesetzes, der öffentlichen Diffamierung und Bcschnnpsling von vfscntlich niierkaniiken ReligwnSgeincliischaften in Däminark verbietet, Tie uaichlstischen Blalter, von denen einige iiiientgettlich verteilt wurden", haben in der letzien Zeit eine erbitterte indenseinDliche Propaganda diirch a»sreizende Artikel geinhrt. Gegen: eure Reihe delaiinter jlldiscl>er Persönlichkeiten, darunter „»ch gegen den Tberrabbiner Tr. friediger, sind 'in diesen Verlstfentlichiingen persönliche Angriffe gerichtet worden. * t>!achdenl kürzlich, wie wir gemeldet haben, in London Trucker Und Herausgeber einer iachistischeii Zeitung ivegen Beschimpsnngder i>>dischen^Aeli< givil bestraft worden sind, wird niaii dem AiiSgaiig. des. Kopeichagener Prozesses mit Spannung ent- ' gegenschen. Auslands-Nachrichten Amerika Ter Beamte deS Schatzamtes der Bereinigten Staaten, Hubert E l d re d . ist unter der Beschuldignng. daß er feine-Amtszcit dazu bciintzt habe, im gesamten Bundesgebiet eine inoffizielle Armee zii organisieren, des 'TielM-s enthoben worden.^ Tiefe „Armee",, die den Namen „V'^lernns Uesarvst Corporstlon" führt,,gilt als ausgesprochen antisemitisch. Eldred hat der , Jüdischen Tele- - graphen-Agentur - eine Erklärling übergeben.- in der er es in Abrede „stellt-, daß die von ihm geschaffene Lrganisativil jndenfeindlichen Charakter trage. Er behauptet, , daß eine gaiize Kompanie des-Korps jüdisch sei. Tie Gesamtzahl der Mit-,, glieder betrage zurzeit :ü»>0.: es fei jedoch beabsichtigt, 800 000 Mann ,zn rekrutieren. England / . In einer Sitzung des englisckien Kabinetts vom - k-t. Oktober wird auch ein Bericht über die jüngsten Unrnhen im Zusammenhang mit der faschistisckien Propaganda in England entgegengenommen werden. Ter Ministerrat lvird sich mit Ataßnahmen beschäftigen, um weiteren Terror im Londoner ' straft EnV zu verhindern-: Unter anderem soll dem Kabinett der Vorschlag unterbreitet werden, ein llnisormverbot zu erlassen. Iür diesen Vorschlag, setzen sich angeblich die Polizeipräsidenten von London und anderen großen Städtcn'ein. , Ter Ki.-chenrat von Wombwall hat einstimmig eine Nesvlution gefaßt.'in der Iudenhetze grundsätzlich verurteilt und die Negierung aufgefordert wird, der Iudenhetze im Londoirkr East End sowrt ein Ende pt machen. Eine ähnliche,,Resolution hat,die Tivzesankonforenz.von Ehclinsford gefaßt. Ter Präsident des Geheimen StaatSratS und stellvertretende Ministerpräsident, Ramsah Mac Donald, hat ebenfalls in einem Interview gegen die antisemitische Propaganda der,englischen Faschisten Otellnng genommen. Er verurteilte es, daß die Faschisten 'unter dein Teckmanlcl der Wahrnng der Redeiind Meinungsfreiheit- Unruhen hervorzürnfen fuchcii: und erklärte,.,die Regierling werde .blaßnahmen gegen.das Tragen von PrivatnniforiNeii lind dnS Einzeihen und Einererzieren zu °Plasscnakt-ivncn unternehmen. ' Griechenland . Die' iüdischen Zcitlingeil geben die Gründung »nuE „Verbandes jüdischer Hellencli" bekannt. Der^tzerband will, gemeiniam mit gleichgr-tigen griechischen Vereinigungen das nationale Empfinden der Bevölkerung stärken »iid das vaterländische Wohl fördern. Tic Vereinignilg wendet sich entschieden gegen jede umstürzlerische oder kommunistische Propaganda. Tie, jüdischen Zeitnngen geben der Ueberzeiigung, Ausdruck, daß die neue- Vcreiiiignng die weitgehende Unterstützung der jüdischen Bevölkerung finden wird. Rumänien . Die Bildung einer antisemitischen Rechtskoälitivn in Rnmänicn, die stark -genug wäre, umdie Iührring des Staates zu übernehmen, wird »ach, Ansicht gut informierter Kreise von „hoher Seite" gewünscht und gefördert. Innerhalb der größten antisemitischen Partei, der von Lctavian Goga lind , Professor Alerander E. Ellza geführten Ehristlichilalionalen Partei, ist cs jedoch z>l starken Meinnngsver'chiedenheiten über die Zweckmäßigkeit einer solchen Koalition gekommen. Enza ivill 'die Macht inr, die Partei, allein, während Goga kvalitivnsn'en'.ldlich cingestk-llt ist. , Sollte es zu einer Spaltung der Ehristlichnationalen Partei- , ivegen dieser ivrage kommen, so dürfte der größere Teil der Äiilglieder Goga Geiölgsckiaft leisten. Der anscheinend zuversichtlich damit rechnet, mit der ' Bildung des kommenden Kabinetts betraut zu iverden. Tie neue Regierungskoalition würde dann von dem größeren Teil der Ehristlichnationalen, der Rumänischen sZront des früheren Alinisterprändenten Tr. Alerander Baidä B o e - v o d und der Eisernen Garde gebildet werden. Schweix _ / Tie "frankfurter Zeitung" vom 7. Oktober meldet ans Ziirich: Nachdem durch amtsärztliches Gutachten die Znrechnnnqsfähiglcit von David ,I r a n k f n r k e r . der "seinerzeit den Leiter der, Landesgruppe Schweiz der "NSDAP, (ä int (off erfchonen hatte, sestgestollt worden ist, wird der, Prozeß gegen sfranksnrter in der zweiten Nvvemberhälfte iwr dem Kantonsgericht in Ehnr stattfinde». Als öüentlick,er.Ankläger ist Tr. Friedrich Brügger lEhllri bestellt, die Vcrteldigu'ng hat Tr. Engen Eurti (Zürichs überbommkn. Zu dem Leitartikel „Arabische Staatenbildung" Pf ftS/EN Süd-Afrika wünscht keine Landwirte Von unserem Sonderberichterstatter L. bi, Porth-Elisabeth^'M: Sdptembev. Der für ElllwauderlMstsfräczc'n z»stäl;dige Ilmenlninister machte eincln Berichterstatter .des Ivhanuesburger ,.S>„ »ck» v K x p r p ss“ pepemlber Alissührlinpen über "die Gründe , der im September erlassenen verschürsten ^Bestimmungen, die bekanntlicli am 1. November iii Kraft treten. Darin fülirte er n. a. ans. Südafrika habe, lvegcn feiner -besondere» Ge-, gebenheitell nvch nie eine Politik der NianeileinivanderilrilZ betrieben und kön'ne auch weiterliin eine Nlasseiieiiiwanderling in keiner Weise ermiitipen. Vielmehr würden in -sorgfältiger .Auslese nnr diejenigen Nlenscheii ins Land kommen, die mit aller Wahrscheililichkeit hier vvrwärtskämen. ----- Tie jetzt verschärfte Eiittvandernngspolilik bedente aber lediglich eine Veisehärinng im Mahmen bestellender Vorschrift (das heißt ohne Gesetzesändernng inid ohne eine g r u n d s atzt t rly c Acndernilg der gesamten Eliiwalidcrnngs- Pvlitik). "Als ungeeignet für das Land seien vor allem m i t t c f l o s e K a u s l e u t e ohne üliLr den Tllrchschn.ilt binailsgehende Zähigkeiten und Geschäslsvervilldnilgen zn, zählen. -Darüber hinans erklärte der Innenininister - aber, daß sich S ü d a f r i k a a u ch a n ß,c r - . st a n d e s ä l> c .eine 'E i n >v a n dorn li g M it ° L a n d w i r t e n z n f ö r d e r n , d a . d i e S i e d l n n g s b.e d i n g n n gen i in Lande ullzureichLnd seien. Ancl, Landwirten mit besonderer Lnalisikativn inr ' die überseeiscllei! Verhältiijsse oder.solchen, die dem iinanzielleii. tliisiko des Zarinens^ ins Auge iel,en.köinien. werde keine ^ördernilg Zliteil, doch werde ihnen auch kein Hindernis An den Weg gelegt. Die Beschlüsse^ der 6. Kommission des Völkerbundes Tie pvliti'che Kommission des Völkerbnndes hat be'chlviscn. alle Mitglievstaaten zur ziernng. der Beschlüsse anfznsordern, die die Zwiici>enstaatliche Regieriingskvnserenz für Au--- ivanderersragen am 4. Anti lt)36 gefaßt hat. iBgl. den Leitartikel in d. ,'oili lV'V;.). IZerner toll eine zweite Ziviiälenstaatliche 'Konferenz einberufen werden, die ebne medicus8 Hineimchlüpfcn und sich wohlfählen internationale Konvention, belieiiend die- AnSiva»derer »ns Tentt'chland. ennperien ioll.„ Ten Srgan'.-ativnen. die,uch mit Aiisipandererfragen - befapen/, so» ,ede llnterttutznng geivalirl werden. Jüdische Auswanderung Das Südamerika-Heft des Hüfsvereins Im September >'->'!«'> isl. lange verlieißcn und länge erwartel. das Norreiponden zblatt über 'Ansivande^'nngs. und Siedlnugsiveieir des Hillspereins der Inden :n Teulieliland ,'Beriag, Sännoller >i. -Gordon. Berlini neu erühienen. Das Heit, das 1 Jo teilen, nmiaßl. ist Südamerika "gewidmet. - In einem allgemeuien Teil werden die Pilieliteii des iiidiielien.Aiisioanderers festgeslellt: Jeder indifehe Ansivaiiderer io» sich im AnSlaiid io perl,allen.:'daß er die Geianiliiilcr-'Üen der südlichen Ansipande.rni>g nielil ichadigEspndern fordert.- Er so» >ie!> drüben »ipglichst. bald den jüdiskhew.Gemeinde» aiiichlics»'». »n, zu ihrer - Stärkung n»E Bereiel>er»ng des indischen Geineinschaitslebens* i» cken Eiiiiißliideriingslaiiderii bei- -zulragen. --Und üliließliäi, enimal selb» gefetllet. so» er die Verpslielitniig empfinden, jo zn chels^i, lvie ihin ielbst gelii'lien loorden >N.' Ein Aussatz über ipeltii'irlschasttielie Eiilivickliing niid- Ein-- >l'aiiderliiigsbeiä>i'a:ik»nge» gibtiniereisaule Ansschlnsse über die ppliliselie». umvtitlidion »nd pshej,p>pgisel>ei, Hintergründe, die zur Abriegelung der Länder iulirte» und ziiiielimend ln.liren. In- ' einem besvnderen Aussatz ivird der PNictiten der Haiisira» bei der Aiiswaiidernng gedacl>tund in große» ,'liigen auf - die >piä>!igeii >A»>iete. Kleidung, Gesundheilsiiirsorge. HanshallF-snhrung, liingeiv.ie- ’ fen, an die die Iran niid Nliiiler fti]on vor der Auswanderung zu denke» - und i»r die sie ,;>i planen l,at.?nr Landerleil gibt Hebelsiäiten iiber Argentinien.' Bolipie», Vranlien. Eliile, Eolninbien. Ecuador. ParagnaN. Per». Ilrugnah und 'Venezuela. In ledern einzelne» Kapitel -wcrden. - ..d>e.Eili>oandeeil»gsbedi»gi>ngeii iind'Abichnitte über . Land. Wirlichafl. Lebenslialtiing und LebenSkasten. - . Gesellichafl. - jiidiiches Lebe».Uebernchten fiir Einivanderer und auch Briefe von Eingewaiiderten gebracht. Ein, Anhang gibt intereifante Ber> gleichsstatistiken über die Lebenskoftcn »nd Ge-' haltsperhältiiiise iii Sudamerika. WährnngS- Übersichten, Temperatiirtabellen „nd dergleichen mehr. Das ganze Heit ist nicht mir fiir den Answaiidernngsivilligen inlerrijant. sondern auch für jeden, der sie» über die gegenwärtige .Situativ» in den Ländern, denen der Haiiptstrom der jüdischen Ansivaiiderer in der nächsten Zeit' , ivahricheinlich gellen ivird. orienti-eren will. ES slellteine ielir beachlliihe Leistung dar. wenn gleieti mail bei manchen der Aiisinaiihererbriefe , dos Gefiihl hat. daß »e zeitlich st'lion etwas überholt sind. Kein LLiinder, ivenii ders Bbilt. -daS nwlll eigenllii-l, planmäßig pierteljährliell erschei- »ei, svllte, -ei» ganzes Iaht ans sich märten läßt! lind bisiveile-» »<»»' ainl> der Di nt ft i Tt des Redakteurs die°Brie'e itilistisch etwas -beoer formen können, ohne daß Iiihalt »iid Eelitlieit dadurch gelitten ljälten. Dr.!U. ll. Keine k^otstandsheihilfen hei Inanspruchnahme jüdischer Aerzte durch Behördenangehörige I», Nttiiisterialblatt des Reichs- und prenßischeu InneniniiiisterinniS ivird ern Rnnderlaß dieses Ministerinins (ziigleich inr Namen säintliel>er Reicl)siiiin.isterien> noin!>. Oktober Ib-'.g verösseiitliclil. Danachwerden die Kosten, die durch Iiiaiiipi'iichnal>»ie pon jiidi-iiiien Aerzlen- Zahn- ' ärzteis, Apotheken, Heilpersinie». -illrankeiiheilanstatten, tv«!nn>linq6briinernTnrn^iurftttuten - Niw. entstanden sind. Nolit-andsbeihilsen (auch Absilstag'- zaliliingen, oder Unteritiitzniigen an. B e h ö r d e n aii g e l, ö r i g e iiidjt mel,r gezahlt., - es fei denn, daß ein ganz , besonders' gelagerker .Einzelfall porliegt lz. B. wen» die Znziehnng eines jndiichennA.rZles bei' großer.-Lebensgefahr „»pernieidlleh warf. I,ei>gniste jüdischer Aerzte .ioerde>> in Znkniut znm- 'Nachweis einer dauernden oder pornbergelienden Tieiislnns'ähigkeit nicht inr alisreickiend augeielieir. Inr jüdische Beamte -Am 'Rnhestaiid »nd-sndiiäie Huiterbli.ebc>ie ist Der Rnnderlaß >>!»>> anzmoende». Ii» GesckiäftS-, --- bereich der. Te»Isst)en!->>eich-->'balnihanpfperwaltu>ig und des ilieichsbanldirektoriiims 'ist entsprechend zu verfahren. Dr. Iohastn, von Leers ist mit einem Lehranstrag für „Rechts-. TlbirtsitlaftS- und pvliti!che >s>csclnciite ans rainvier Grundlage" an die Universität Jena beriisen ivordeil. Aeui^nt« Preise für Teppiche (Sardinen « Läufer TEPP ICII HA IS Z EXTREM Berlin C 2,-Spintfeuer Stresst indir Könisstrasst Jk