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Central-Verein-Zeitung · 1938-06-23 · 25 (23.6.1938) · page 1

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
25 (23.6.1938)
Date
1938-06-23
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 C.-V.-Zeitung Nr. 25 »23. Juni 1938 fürchte, wenn ich nein sage, wirst du mir beweisen wollen, wie stark deine eigenen Lebenskräfte eind trotz deiner so sensiblen Natur, und du wirst ergt recht ..Heilpädagogin" .werden wollen. Doch wünschte ich mir für dich eine Tätigkeit, die vitale Kräfte weniger verzehrt. Gerade du als Frau wirst deine Kräfte zur Gestaltung, deines persönlichen Schicksals selber nötig brauchen .. So, Ruth, liebes Kind, würde ich zu dir sprechen, wenn du meine Tochter wärest. Ich würde versuchen, dir von meinem Beruf und. Leben ein ganzes Bild zu geben, aus dem Licht und Schatten gleichermaßen auftauchen. Ich würde ihn dir weder warm empfehlen noch dich vor ihm warnen können. Es wäre wohl auch einerlei: Du würdest mich zwar nach meiner Erfahrung fragen; dann aber würdest du — wenn du wirklich meine Tochter wärest — davongehen und gerbst entscheiden müssen. ErikaJuliusburger, Heilpä.dagogin für schwer erziehbare Kinder Privat — nichts ais Frau! Liebe Fragestellerin, vergeblich warten Sie schon seit T32en auf meine Einfälle zum Thema „Frau": ich habe Ihnen zwar versprochen, in unserer Unterredung neulich, Ihnen einen Beitrag zu schreiben — indes. Sie sehen ja: ich habe mich zuguterletzt doch noch „gedrückt*'. In beruflichen Dingen, die mit der Gemeinschaft zu tun haben, für die ich am Krankenhaus als Wirtschaftsleiterin wirke, bin ich die Korrektheit selber. Aber im Privaten, das heisst überall dort, wo es sich nur um meine eigene Person handelt, bin ich. zum Ausgleich einfach Frau: es macht mir gar nichts aus, dass Sie nun selber etwas über unser Gespräch schreiben müssen, und es macht mir auch nichts, dass Sie wahrscheinlich über meine scheinbare Gleichgültigkeit und private „Fraulichkeit"' unfreundliche Gedanken hegen .werden. Sie müssen wissen, dass ich. um nicht dem Bann von Genauigkeit zu verfallen, der aus den Zahlenreihen meiner Wirtschaftsbücher steigt, mich ausserhalb der beruflichen Verantwortung anders, ja lockerer bewege. Nie würde ich eine berufliche Arbeit versäumen; hingegen Ihren Beitrag zum Thema „Frau" schreibe Ich eben nicht. Ich denke zwar daran, und die Frage ..Frau" ist mir, wie Ihnen auch, ein unausschöpfbares Problern. Aber wenn ich gegen Abend abgespannt von der verantwortungsvollen Arbeit in mein kleines Auto steige — mein bester Freund neben dem Hund daheim! —, lasse ich gern den kleinen fraulichen ünzuverlässigkeiten die Freiheit und tue einfach mir. was mir beliebt. Aber hören Sie: dass Sie sich nicht unterstehen, in Ihrem ..Interview" nun darüber etwas zu schreiben; das wäre eine unverzeihliche Indiskretion. Genau so gut könnten Sie dann auch berichten, was ich Ihnen über „Glücklichsein" vertraute oder über meine Ansicht vom anderen Geschlecht. Schweigen wir hierüber: noch sind unsere Männer nicht so weit, dass sie die Ansichten der berufs-, ja organisatorisch tätigen Frau „erfragen*' können. — Ich habe übrigens nicht mal ein schlechtes 'Gewissen wegen des nichtgeschriebenen Beitrags; denn Sie werden eich ja zu helfen wissen. Vermutlich werden Sie das, was Sie nun selbst über mich sagen wollen, so formulieren, als hätte ich mich 3och geäussert. Na also, sehen Sie? Warum mich da selber bemühen! (Text M. L.) Hertha Marcuse, Wirtschaftsleiterin des Krankenhauses der Jüdischen Gemeinde Berlin Die Rabbinerin Sehr geehrtes Fräulein Laasen nachdem ich mich nach Kräften dagegen gesträubt habe« Ihnen einen Beitrag, das heisst etwas über mich selbst und den von mir ergriffenen Fabbinerberuf —er hat mich eigentlich ergriffen, nicht ich ihn! — als Frau zu schreiben, haben mich einige Ihrer Gründe schliesslich dennoch bezwungen. Welche, verrate ich nicht: Amtsgeheimnis! Zum ersten Male ergreife ich also die Feder, um mich zu der so oft an mich gestellten Frage zu äussern, warum ich als Frau Rabbinerin geworden bin. Sie steilen mich vor eine harte Aufgabe. Ich schreibe nicht gern; ausserdem müsste ich Ihnen von Mühsal und Enttäuschung berichten — wenn auch kleine Erfolge natürlich nicht ausbleiben. Wer aber tut das gern? Ferner müsste ich stets von mir und meinen Kämpfen sprechen, da ich das Schicksal habe, die erste Frau in meinem Beruf zu sein. Das Hegt mir aber nicht. Jede romantische Umkränzung menschlicher Pflichterfüllung ist mir zuwider. In einer Predigt, die ja oft im tiefsten aus dem Erleben des Rabbiners schöpft, könnte ich als Frau etwa sagen, was ich Jetzt hier schreiben möchte. Ton, Gebärde, Blick. Haltung beleben, was man künden will, üebrigens will ich aber sagen, dass ich für uns alle eine Zeit erhoffe, in der es Fragen um das Thema „Frau" nicht mehr geben wird: denn wo Fragen sind, ist etwas krank. Wenn ich nun aber doch gestehen soll, was mich, die Frau, dazu getrieben hat. Rabbiner zu werden, so fällt mir zweierlei ein: der Glaube an meinen Beruf und meine Liebe, zu den Menschen. Fähigkeiten und Berufungen hat Gott in unsere Brust gesenkt und nicht nach dem Geschlecht gefragt. So hat ein jeder die Pflicht, ob Mann oder Frau, nach den Gaben, die Gott ihm schenkte, zu wirken und zu schaffen. Wenn man die Dinge so betrachtet, müssen Frau und Mann Diener des Ideals sein und als Menschen im und am Weltenbau arbeiten. Mit Sabbatgruss Ihre Rabbiner Regina Jonas. Eine Beraterin des Hilfsvereins Ich fürchte, Sie zu enttäuschen mit dem, was mir zum Thema einfällt. Unser Leben ist durch Arbeit so ausgefüllt, dass uns zu Betrachtungen keine Zeit übrig bleibt. Jeden Morgen um 6 Uhr klingelt der Wecker, und komme ich jar auf die verwegene Idee, einmal acht Tage auszuspannen,- so nrass.die Dame vom Amt mich vorher und nachher durch einen „Guten Morgen, es ist 5 Uhr" wecken; denn die Akten häufen sich durch die achttägige Pause zu noch höheren Bergen als sonst, wenn das möglich ist. Frühmorgens wird schnell das Frühstück gemacht, die Blumen verlangen eine Erfrischung, auch der Vogel verlangt sein Recht, und jetzt kommt meine Pause, wo ich mit Behagen und Ruhe mein Frühstück „einnehme". Dann geht es im Trab zur Untergrundbahn; denn zu meinem Schrecken ist der Zug, den ich eigentlich nehmen musste, soeben abgefahren. Also, mit dem nächsten Zug ins Büro, wo sich schon einige verfrühte Ratsuchende eingefunden haben. Da» Hetztempo der Arbeit beginnt. Eine alte Frau sitzt vor mir, vier ihrer Kinder sind im Ausland, seit vielen Monaten versuche ich, die Frau zu einem ihrer Kinder nach draussen zu verfrachten. Das alte Sprichwort bewahrheitet sich, dass eine Mutter zehn Kinder ernähren kann, aber zehn Kinder nicht, eine Mutter. Es ist ein verhältnismässig ruhiger Tag, die Tür geht höchsten» einmal in der Minute auf und das Telephon klingelt höchstens zweimal in der Minute. Man hat manchmal Lust, den ganzen Krempel schon morgens hinzuwerfen und zu sagen: ..Ich kann nicht mehr". Dann sehe ich in den Augen der alten Frau einen Hoffnungsschimmer, dass sie nun doch vielleicht bei einem ihrer Kinder einen freundlichen Lebensabend haben wird. Also mache ich doch weiter und lasse I das Telephon bis 2 Uhr mittags abstellen und bin jetzt ganz bei unserem alten Mütterchen. Die Sache scheint zu klappen. Ein Sohn erklärt sich bereit, die Mutter nach Argentinien zu nehmen. Das belohnt mich wieder für all die Arbeit in der Hetze, für alle Unannehmlichkeiten und auch für allen Undank, den es manchmal gibt. Ich kann als Frau zuweilen besser verstehen als ein Mann, wie es jetzt der Mutter zumute ist. Häufig kommen Menschen zu mir und gehen unbefriedigt.wieder hinaus. Manchmal, weil ich ihnen im Augenblick nicht"helfen kann und manchmal auch, weil ich ihnen helfen möchte, und sie nicht einsehen wollen, dass das, was ich ihnen rate, Hilfe bringt und. nicht, was sie gerne möchten. Zufällig sehe ich auf die Uhr und merke, dasses schon Spätnachmittag geworden ist. Das Telephon klingelt Sturm, der Bewilligungsausschuss beginnt. Zwar ist die eingelaufene Post noch nicht ceiesen — ein kurzes Nachdenken über die Fälle, die. ich vorzutragen habe. Mit einem Stück Schokolade im Mundwinkel hinauf ins Sitzungszimmer. Dort ergattere ich gerade noch einen Platz am Tisch, und das Spiel kann beginnen. Schliesslich komme ich mit meinen Fällen an die Reihe. Frauliches Gefühl und Männer- Standpunkt prallen manchmal aufeinander. Aber am Ende findet sich gewöhnlich eine Lösung, mit der die Beteiligten mehr oder weniger zufrieden sind. Viele Dinge gehen nun einmal nicht glatt auf. Das Bedürfnis zu helfen, stösst sich oft genug an der harten Macht, der Tatsachen. Man geht, todmüde nach Hause. Manche Schicksale, die einem am Herzen liegen, verfolgen einen in der spärlichen Freizeit Gerade dann wird man sich der furchtbaren Verantwortung bewusst, die ein Auswandererberater trägt. Bis in die Nacht verfolgen mich Bedenken, ob ich wirklich mein Bestes gegeben habe und wie das Schicksal sein wird, das unserer Menschen im neuen Lande harrt. Ein Privatleben kenne ich nicht mehr. Meine Angehörigen sind unzufrieden mit mir, von ihrem Standpunkt, mit Recht, weil ich auch zu Hause mit meinen Gedanken noch bei der Arbeit, bin, und wenn der letzte Abendbrotbissen verschluckt ist, mich wieder an meine Akten setze bis spät in die Nacht. Und doch, wenn ich mich frage: „Soll ich den Krempel hinschmeissen?'\ wie ich es manchmal in dem Augenblick des Unbehagens sage, so lautet die Antwort. ..Nein!" Ich bin mit der Arbeit fest verwachsen, unsere Menschpt] brauchen mich, und wenn ich einmal geholfen habe, wenn ich befriedigte Briefe aus Uebersee bekomme, so ist meine Arbeit nicht umsonst gewesen, und ich möchte sie nicht missen. Mala Laaser versucht ein Resümee In Amerika, wurde seinerzeit von einem namhaften Forscher ein wunderlicher Versuch unternommen, den Ur- und Durchschnittstyp der Amerikaner zu entdecken: dieser Mann reiste durch die Nord- und Südstaaten und nahm von ungezählten Menschen Schattenrisse ab, die er später alle übereinanderpauste. Auf diese Weise verwischten sich in der zeichnerischen Angleichung die Züge der Individualität, und der Typ ward entdeckt. In einer Zeit, da kurzsichtige Augen den inneren Zerfall der Einzelpersönlichkeit zu sehen glauben, weil sie einfach nicht erkennen, dass die menschliche Seele in einer Umstellung sondermassen begriffen ist. in einer Zeit, da düstere Stimmen Auflösung und Untergang allen Lebens und aller lebendigen Werteverkünden, ist jeder noch so fernführende Versuch einer Synthese, einer Zusammenfassung von Einzelhaften! zum gültigen Ganzen tief und herzlich zu "begrüssen- In diesem Sinn also haben wir hier, im begrenzten Räume jüdischen Daseins, ein paar Frauen ausgehorcht und gebeten, ihr Wresentliches zu beschreiben. . Bei manchen stiessen wir anfänglich auf schwerste Widerstände. Nicht ohne Absicht haben wir uns an berufstätige Frauen herangemacht als an die Musterbeispiele der emanzipierten Jüdin; denn wir wollten ergründen, inwieweit sich die moderne Jüdin abgefunden hat mit den Folgen ihrer „mannhaften*' Kämpfe um Gleichberechtigung in Arbeit und geistigem Leben und den Folgen einer unabänderlichen sozialen Entwicklung, die mitleidslos den Schöpfungsplan durchkreuzt und das von Natur her einheitliche mütterliche Wesen des Weibes aufteilt, also ändert und verfälscht. Wir müssen ehrlich sein und sagen, dass wir beim Hauptteil aller Befragten — beim Rest sublimiert — jene innere Zerrissenheit vorfanden, die unseren Frauen heute das Gesicht gibt: eine Zweigeteiltheit in private F r a u e n h af t i g k e i t und die beruflich verpflichtende Haltung. Vielfach mag scheinbarer, zuweilen wirklicher Gleichstand zwischen diesen Gegensätzen herrschen; die geringste Mehrbelastung aber auf dieser, auf jener Seite reisst die moderne Frau aus ihrem inneren Gleichgewicht. Unwillkürlich schreibt sich die grosse Frage über das Leben einer jeden, ob es möglich sei. zweifachen Pflichten gänzlich zu genügen: der Pflicht des Weibseins und der beruflichen Aufgabe. Ein Blick ins jüdische Leben nur erweist, dass unsere Frauen ihre Kräfte dauernd, zu äussersten Leistungen zwingendadurch, dass sie einerseits ihre biologische Bestimmung erfüllen und ferner tätig sind am selbstgewählten Werk. Dieser Zustand ist unhaltbar. Die Tatsachen, dass eine junge Dichterin die Lösung dieses Konflikts in der Rückkehr zum reinen Weibtum Evas, der Stamm-Mutter, ertastet, oder eine von ihrem Beruf erfüllte Rabinerin über sich selbst zu springen denkt, um im Berufe aufzugehen, zeigt umfassenderen Blicken nur die extremen Wege der Ausflucht vor allertiefster Selbsterkenntnis. Wt gehen ein in seelische Unausgeglichenheit und die Gefahr einer dumpfen und bedauerlichen Verwirrtheit, wenn wir uns nicht tapfer als das offenbaren, was wir sind: als in jedem Bezüge überlastete, weil notwendig uneinheitlich lebende Geschöpfe. Dies gilt in den unbürgerlichen Reihen für die Frauen aller Länder. In einigen wenigen Ländern erhielt die Frauenfrage eine festumrissene Deutung. Ueberall sonst unter den Frauen der bürgerlichen Welt herrscht Ungewissheit, Unzufriedenheit. Nervosität und eine sinnlose Vergeudung von kostbaren Kräften; und wenn es auch einzelnen wirklich gelingen mag, für sich selbst den Ausgleichspunkt zwischen der spezifisch weiblichen und der beruflichen Aufgabe zu finden, so bleibt die Frau dieser Zeit dennoch in ihrer heillosen Beschwertheit. Die Eheproblematik wächst naturgemäss von Tag zu Tag; es tut nicht einmal not, die unnennbar schwierigen Lebensbedingungen unserer Menschen hierzulande, gar der Auswanderer, dabei iu Betracht zu ziehen. Die Lasten äusserer Entwicklung, so furchtbar ihre Schwere auch sein mag, erdrücken den Menschen oder stärken ihn. das war zu allen Notzeiten das nämliche. Ist der Prall des Schicksale aber abgefangen, ja zurückgeschlagen von den durch die Not hochgespannten Ah Wehrkräften, so erscheint die innere Fragwürdigkeit des Frauenlebens wieder im gleichen wenn nicht gar grelleren Licht. LTnd diese innere Fragwürdigkeit bedarf einer allgemeinen Lösung. Die vielgepriesene Lebens- und Arbeitskameradschaft zwischen den Geschlechtern bat uns diese Lösung noch nicht gebracht; sie ist wahrscheinlich noch nicht echt genug, weil sie. auf Gleichmacherei hinauslaufend, den Unterschied totzuschweigen glaubt, den man mit unserer heutigen Kameradschaft nur fassadenhaft verhüllt. Die Welle der sozialen Entwicklung, auf deren Rücken die Problematik der modernen Frau mit emporgeschwemmt wurde, geht in unserer bürgerlichen Welt unaufhaltsam weiter vorwärts. Wir wollen uns nur auf unseren Kreis hier beschränken und fragen, in welcher Weise gemeinschaftlich eine innere und äussere Entlastung der Frau bewerkstelligt werden könnte. Bisheriges kann nicht mehr als Massstab gelten. Ein Blick auf die Kinder der berufstätigen Jüdin erhellt den tiefen. Ernst der Situation. Soll die moderne Frau in ihrer inneren Krise nicht zusammenbrechen, so muss man ihr diese zunächst vor Augen führen. Ueber die Selbsterkenntnis mündet dann der aufbrechende Wille zur veränderten Lebensgestaltung mitten hinein in Fortschritt und Umstellung: in die systematische Vergemeinschaftlichung des gesamten jüdischen Lebens hier, wie das in Palästina auch erstrebt wird. Wer im Leserkreis durch unsere Frage wachgerüttelf wurde, mag sich aufgerufen fühlen, Anteil und — Stellung zu nehmen; die Redaktion wird sich darüber freuen und in jeder Zuschrift eine Bestätigung für ihren Versuch finden, Objektivität ins jüdische Leben zu bringen. Blick auf die Frauenarbeit in der Welt Der Sachverständigenausschuss des Völkerbundsrates zum ,.Statut der Frau*', der aus sieben Mitgliedern, darunter vier Frauen, besteht, hatte im April seine erste Sitzung. Es wurden die leitenden Gesichtspunkte und die Methoden für die Arbeit beraten. In den Vereinigten Staaten wurde ein Bericht des „United States Public" Health"-Ausschusses veröffentlicht, der Untersuchungen zur Pflege und Förderung der Volksgesundheit zur Aufgabe hat. 28 Millionen Menschen in 19 Staaten sind untersucht worden. Im Winter sind etwa 6 Millionen Menschen infolge Krankheit arbeitsunfähig. Jeder Bewohner der Vereinigten Staaten macht durchschnittlich jährlich eine Krankheitszeit von einer Woche und mehr durch. Im Kampfe gegen die Prostitution ist in Argentinien eine gesetzliche Bestimmung ergangen, nach der die Ausübung der Prostitution strafbar ist. Für alle, welche die Ehe eingehen wollen, sind ärztliche Zeugnisse nach vorhergehender Untersuchung obligatorisch gemacht worden. — In Aegypten hat man zur Bekämpfung der Prostitution die Einführung einer Junggesellensteuer vorgesehen, deren Erträgnisse dazu dienen sollen, ehemalige Prostituierte anderen Existenz- und Arbeitsmöglichkeiten zuzuführen. In New-York darf nach einem am t. Juli 1938 in Kraft tretendeu Gesetze keine Ehe mehr ohne Vorlegung eiues Gesundheitspasses geschlossen werden. H. St. WoOMh' i t"ä 6 £ m - ÜiiiftH4ofP* MOSHEIM I t L B ER FELD SQQQQOQPQQOQCXXXXXXXXX Formscnöne Büste erhält auch die stärkste Dame durch m. f. jede Büste bes. geschn-Maßbüstenh. v. 5.— an, Coiselets Hüftg. am Lager a.nach Maß. TeL 348215 Anna Kirschmann, Chbg..BerlinerStr. 128 Wo kann geb. jung. Mädchen gründlich nichtrituelle Diätküche erlernen? Kochkenutnisse vofnanden -Augebote unter B. 7610 an die C.-T.' Zeitung. Berlin W 15. DamenhQie Umarbeitungen. 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