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Central-Verein-Zeitung · 1936-09-10 · 37 (10.9.1936) · page 5

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
37 (10.9.1936)
Date
1936-09-10
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 37 » 1. Beiblatt 10. September 1936 Den Feiertagen entgegen Von Rabbiner Dr. Karl Rosenthal Unsere Alten nannten die Zeit der beiden großen Herbstfeste Jam im nvrmm. furchtbare Tage: ss ist -die Zeit. . Da der. unvollkommene, endliche Ätenfch vor fernem Richter steht, vor dem, der allein vollkommen ist. vordem Ewigen! Solche Zeit duldet 'nicht die lärmenden'Töne- — ihr tiefster. Ausdruck ist •; die Stille, das Schweigen der Rechtfertigung.' Rudolf Otto (Das Heilige) sieht in der „Stille" vor dem Herrn „numinose Urlaute". und in zahlreichen Gebeten unsrer tradi-, tionellen Liturgie an den erhabenen Tagen entdeckt er jenes „Kreatnrgesülst", das mehr nnd anderes bedeutet als nur „schlechthinnige Abhängigkeit" bei Schleiermächer, nämlich „das Gefühl der Kreatur, die in ihrem eigenen Nichts versinkt und vergeht gegenüber dem, was über aller Kreatur ist." Niemals. fönst findet sich der Jude „in, feines Nichts durchbohrenden: Gefühle" dem Göttlichen so unmittelbar gegenübergestellt als in diesen Tagen der Besinnung und Einkehr, da das Gewissen zu uns spricht unh uns zu tiefer Demut zwingt. Nie erscheint uns Gott so groß — weil wir uns vor ihm so klein entdecken! Wir begreifen: „Heilig bist Du und furchtbar Deine Name" und darum , beten wir: „So bringe Deinen Schrecken, Ewiger unser Gott, ilber all Deine Werke und Furcht vor Dir über alles, was Du erschaffen, daß Dich fürchten alle Werke und vor Dir niederfallen alle 'Geschaffenen." (Machsor).!Es ist nicht nur die unbegreifliche Allm a ch t Gottes, die gerade am Neujahrsfeste — dem „Tage der Weltschöpfung" — verherrlicht wird, nicht nur die physische Allgewalt, sondern vor allem die moralische lleberlegenheit. vor der wir lins demütigen: der sittliche Gott steht als höchster Richter über inlserm Gewissen und fordert Rechenschaft. Wenn wir in diesen „erhabenen Tagen" vor Gott.stehen, dann fühlen wir tief unsre einige Unzulänglichkeit. Wenn wir vor der Prüfenden Gerechtigkeit des Ewigen unfern menschlichen Unwert bekennen, so wissen wir freilich wohl, daß damit nicht etwa. eine besondere, uns als Juden eigentümliche Minderwertigkeit bezeugt ist! Denn wir erkennen und bekennen — nach altem Herkommen — Gott als den König der ganz egr Welt und zugleich als den gerechten Richter aller Menschen. Vor ihm beugen wir uns in Demut, aber vor und neben andern Menschen wissen wir: sie find Gottes Geschöpfe — wie wir. dem Irrtum und der Sünde verfallen — wie wir. Darum beugen wir uns willig vor Gott als sündige Menschen, aber in nnserin Juvesein fühlen wir uns als dienende Glieder zugehörig der endlosen. Kette aller um Wahrheit. Recht und Liebe ringenden gotterschaffenen Menschenwesen. Wenn am NeujahrsundBersöhnungsseste in Hymnisch klingenden Worten das einstige Werden' des Gottesrenches auf Erden verkündet wird, dann hoffen auch wir. wenn - wir .nur. ..immer strebend uns bemühen", unser» Plast . beim Aufbau' einer künftigen. Gotteswelt.zu finden. Wie tief darumauch in den ..erhabenen - Tagen" das Bewußtsein unsrer-menschlichen Unzulänglichkeit -uns -erfüllen' mag....wie ernst und demntsvoll wir zu unsrer ..Sündhaftigkeit" uns bekennen — das Judentum läßt uns'nicht verzweifeln gegenüber dem freiwillig angerufenen Richterfpruche Gotte-:-. Wenn ein Dante über fein. Höllentor die Worte der Hoffnungslosigkeit setzte ..Unse'mte OFni speranza, voi eh'anteilte" (Laßt jede Hoffnung fahren, ihr, die ihr eintretet), so. möchte man über unsre erhabenen Tage der Läuterung das Wort des Propheten Jeremia (K.' hl) stellen: „Wahrlich, e s b lei b t eine H o f f n u n g f ü r dein e Z u k u N ft!" Mittelalterlich-christliche Skepsis konnte ..Hölle" nnd „Fegefeuer" ersinnen — die optimistische Welt- und Lebensanschaunng des Judentums stellt selbst in den gedanklichen Mittelpunkt seines heiligsten Tages die Gewißheit der moralischen „Wiedergeburt": „So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, ich habe kein Wohlgefallen am Tode des Frevlers: er kehre um von feinen Wegen nnd — lebe!" )Ez. ÜÜ). Der tragende Gedanke der erhabenen Tilge ist darum nicht die ewige Vergeltung. der dauernde Himveis auf einige. Dual der Strafe, foizdern die länternde Kraft echter Buße und die daraus erwachsende göttliche G n a d e. Nicht Vernichtung des fündigen Menschen ist das Ziel, sondern seine Erweckung zu einem andern Lehen aus der Kraft eines reinen Herzeip- und mit einem neuen, starken Geiste im Innern. Das Judentum will die absolute Bejahung des Lebens, innsoll aller Lebenswille und aller Lebensgenuß feine Ausrichtung finden am e t h i f ch e n G e f e tz. Wer das fittlirho Gebot Gottes zur Wirklichkeit bringt, nachdem er vorher durch Sündenschuld von ihm sich entfernt hatte, wird dadurch selber gleichsinn zum Träger des Lebens. Am Neujahrstagc feiert das Judentum die Erschaffung der Welt — aber nach der Ueberlieferung wird sie alljährlich vom Ntenschcn n e u erschaffen, wenn er sich sittlich erhebt. So wird durch die erhabenen Tage eine gewaltige sittliche Funktion zins übertragen: der--Bestand her moralischen Welt ist in uns r e Hand gelegt! Besinnung und Einkehr stürzen uns nicht in unermeßliche Tiefen, sie werden uns vielmehr zu der Jakobsleiter, an der der strebende Mensch aufwärts steigt in lichtereHöhen. Ein unendliches Be r t r a u e n ist die Frucht solcher Gewißheit, ein Wissen um das Bleibende und Unvergängliche in dieser Welt. Auslands-Nachrichten Frankreich. Dem Andenken des vor 22 Jahren im Weltkrieg gefallenen Großrabbiners Abraham Bloch widmete die Union patriotique de£ Francais i.sraölitos eine Gedenkfeier, bei der auch Vertreter des-französischen Kriegsministers anwesend waren. Bloch wurde ans dem Schlachtfeld von Taintvnr lBogesenl in - dem?lngenblick von der tödlichen Kugel getroffen, als er einem sterbenden katholischen Soldaten das Kreuz reichte. ' - Zum Dberrabbiner von Nom an Stelle: des verstorbenen Professors Angelo Säccrdoti wurde soeben der bisherige Sbcrrabbincr von Alerandrien. Professor Davide Prato, bernfeill Professor 'Prato war vor seiner seinerzeitigen Berufung nach Alerandricn Rabbiner in Florenz, Cr verfaßte eine Reihe vielbeachteter Werke auf j n r i - st i j ch e in G e b i e t. Auf seine -Anregung würde in Aegypten der Verlag „Cahiers Juifs" gegründet. . Der Vi.zekönig vvn Abesfinie ». General Graziani, empfing in längerer Audienz den Delegierten des Verbandes jüdischer'Gemeinden Italiens. Adv.. Carlo Viterbv. der nach Abessinien kam, um die jüdischen Gemeinden in Addis Abeba und in Dire-Daua zu organisieren und Maßualnnen zur Berbesseruna der Lage der schwarzen ' Juden Abessiniens, der Falaschas, deren cs nach lebten Schätzungen. 1.V.VOON',gebensoll, die in der Gegend des Taüa-Sees leben, zu treffen. Der Vizekönig versprach Viterbo, daß die abesfinische Regierung gern die arbeitsame und friedliche s^alaschä-Bevölkerung materiell und geistig fördern wolle. - - - fern die Fciu'rer ein. Auch in der vergangenen Tünche kam es zu verichiedeneu ludenü'indlichen Ansichreilniigeii. In Vodz. einem der -üanplzemren des Inden liaiies in Polen, ilt nach dein Mußer der Harrand- Bewegung in- Seüerreiäü eine ch.r i n l i ch e B e - iv.e g n n g g e g e ir.d e n I n d e n li a ß einstanden. die von Studenten, Arbeitern- und GeiiNicheii ge« 'tragen wird.- Cs wurde eme. .christliche- .Verein^.-. . giiiig ' zur Bekaiiipsiing des Anniemi:ismllsmit der .Begrinidmig ins Leben - germen.. daß. naß. nn allgemeiiien iriid - Jiiden'eiiid'eiia'r iüi beiondereii ' den heiligsten Griiiid'aNen der.chri'U-ienen :Aelign".l. ivideripr'eche: ü'luigabe des wahren .Cpr'iüentilinsie, es. gegen jeden häßlichen R!.en'che>ihäß - zu . kamv'en. ... ■ - -"-Der'49ilnaer'-'-iüdi«che-Ci.iwobnex CliaimSeidel ivar im vorigen Jalir oenn Baden in der LL-ilija in Crtriiikiiiigsge'ialir geräken. D-e 'li.'.miiiüstr't eines, gerade vorbeiiahrcnden Dampiers gab '->ici> auf Beiehl -des Kavitans no'leüi den Anschein.- als.hörte sie die v i l i e r u s e d e s C r t r i n k ende n nicht. Die'cr wurde ivaker von einem Inden gerettet. Der Dchisiskapitan Konecki wurde unter Anklage gestellt nnd zn sechs Monaten Gemiignis verurteilt. Gegen dieß's.Urteil legte er Berninng ein. In der ieüt vor dem Bernsniigs- . gericht durchgesührten -Verhandlungivnrde die über ihn verhängte Ge'äiigiiisstra'e-ans' ein Jahr Der Lnzker katholi-che B i f ch o ' D n l o n z c k .he'iichte dieser Tage das ivvllmni'che Dtadlchen Kleivaii nnd erklärte ui einer Anovradae nach Jitierilng der Bidelivorte .'.Bereichik bara Clvhlm" ein Gott. habe die Welt geich'aüen.. alte Rlenschcn 'eien Kinder eines Gottes. Cr ivuiiiche der j n d i - i ch e i! Bevölker n ii g . daß ne ivie bisher z'nm-'Wob'lc R v l e n s arbeite. Bei den iiidl'cheii G e m e i » d e iv a h I e t> erllielten in 'Warschau die jndi'ch-'vna!i>kisä)e 'Arbeiterpartei ..Biiiid-". in Wilna die J-ioiliNen-die relative --Mehrheit. Die Be'i'äie'riahl der li ö b e r e n j n d i ch-e » § ch ii l e n iß. vor allem ivegen der iv,rk't-i!-aü- Iichen 'A'ot iii'S der Aiisiich!sln':akeil,.d.'s -üidinins erheblich ziirnügegangen. .wahrend zn den Jachichnlen ein starker Andrangherr'ßhk. Ungarn Der Vorstand, der V e n e r Jiräeali'chen Reügionsgeineinde batte ßch in der' >>aiivt'N!'agi'ge volizalikig zu einer Dräner'eier 'nr den nenngegangene» Biichot ^7-, Delider B a! ta-za.r ver- - - sammelt. Dämtlislie 'jirdsschen- Jelknngen widmen dem Verstorbenen Rachrnie. Uai/ze m Polen Die Presse teilt mit. daß-t-ie Arbeiten inr eine organisatorische Rcii.znsammcnsassnng der R-e g i e- - r n n g s g r n p p e n unter dem Rainen „Dlnzba Rarodowa" lRationaler Dienst) unmittelbar vor dem Abschluß stehen. Das Programm der „Slnzba^ Rarodowa" werd.^ ausgesprochen nationalen Charakter tragen: und unter anderem einen Punkt enthalten, per „B e s r e i n n g v v n j ü d i s ch ern Cinilnß und Streben nach Polvnisierimg des -Handels" Vorsicht. Die jüdischen Zeitnngen ..Moment" und „Das Wort", die in diesem Zusammenhang von einer antiscmitiichen 'Renorientiernng des tlleaierungslagers geschrieben hatten, wurden b esch l a g n a h m t. Die Ratioualdeinvkratische Partei hat zu den" bevorstehenden Stadtratswahlen in Lodz einen Ailsrnf erlassen, der als vaiitprogrilmmpunkt fordert. den Inden die Politischen Rechte zn entziehen. Zn dem am I. Januar. I!Ü)7 in Kraft tretenden D i e r s ch l a eh t n n g s g e i e tz haben der Landivirtfchasts- und Handelsminister D n r ch s ü h - r u n g s v c r 0 r d 1111 n g e n erlassen. . Das Kreisgericht in Czenitochail hatdeii.bekannten n a t i 0 n n l d e m 0 k r a t-i s ch en 'A g 1 -' t 0 r Valentin 'Mli'niarczik, der im Januar zu den indenfeindlichen Aiisschreitnngen in Driiskolas anfgehetzt hatte, zu dreißig Al 0 n a t e n Gesa ngn i s verurteilt. Alliniarczik nnd andere Agitatoren hatten bösivillig das falsche Gerücht verbreitet, die Inden hätten heilige Geräte aus der Kirche geraubt. Tie aufgehehten Bauern zerstörten daraufhin die Marktstände der jüdischen Händler, mißhandelten diese, pli'inderten die Warenvorräte und schlugen in den jüdischen Häu- ALL! CATO Rö UNSERE VERKAUFSGESCHÄFTE. Barlln. faaentzienstnfMi 16 tUmbatf. JunflferQBtiea 4L Köln a.Rb. Mohe*tT«6« U5 Et* an. Llmb«dittrm6e: 10. E t t'cit, Am M.aaptbahnhoMO Bochum. Kortumstrahe-67 Frankiurt k..M„ Rohmark» IS; Zentrale. OUenbach a-M Wuppertal'lüberield. Herio4»tra6e 36 teil Staaten von Amerikä ti'icdernm. an der . Dviüe i-'ö"'.' Vertonen oder >>«'>. t Prozent gingen dorthin', t'lach Slida'-inerika ivandcrten Per- 'viien. darnnle'- naeli Brasilien t7b „ud naci> vArgentiiiie» Der I r a n e n - "?1 n* t e i I an ber Ailswandcrimg ist ilbrigens iveitcr zilrüef.-' 'gegangen. - e.r Ivt-rng .Prozent gegen t>0.4 Prozent im ziveilen Vierteljahr hw._ Neue Zahlen zur Auswanderung Als Ergänzung zu den in Rr. üb der C>V.- Zeitimg iviedergegebciieii Ziisern zur Ansivaiideriing Reichsdentielier im ersten Biertelialir tüb«'. liegen niininehr im neiieslcn.Hö«'t von „Wirt'chaN und Statistik" p>lr. 16> die enAvrect^nden.Zahlen für das ziveste Viertelialir IR!''» «April-Jnin-> -Cor. Cs iei aber anch jetü 'nieder daraus binge-' wiesen, daß es sieh bei die'en Ziisern v'ienbar mir mn einen Ausschnitt ans der Waiideriing-- bewegüng. handelt, da — sviveit man ''eben sann -- lediglictp-die Aiiswaiideriing über die aroßen europäischen Rordscebäsen berii'-f'ichtigi >'t. <-s scheint also, daß — wie bereits in Rr. n: erwähnt — iveder die Paläit'iia-Wander'niia. iioeii der Teil der Si'idasrika- bzw. D»dame''is'.':'va>ideriing. der i'iber andere Ha'enorte gina. in den Ziisern enthalten in. Außerdem handelt rvi: ■ um die geianite iiberieei'äie , Ansivand-riuig üleichsdeiiticher. von denen aber, ein ielir erveblicher Tirozeiitsaß Inden i'eni dürtke. .' In der llnterinchniig ivird se'kge'k"l!t. daß die Im "Roveinber lb'ib eiii'et'.eiide B r l e b n n a d e.r ü b e r - e e i s cl, e n A. N s in a )ich e r n'n g e: --' d e i! l' äi e r i m z iv e i t e'ü" . B i e r k -- :! a!; r I l'«°, i n n c i g e ii d e m '."i a ß e a n g e ba [ t r n Iiat. t'lael) den norlän'igen' Angaben n--'aiider!e:: Reichsdeiitiche in drekem Zeitraum v-ich- Ueberlee ans.-das ßnd inehr als im-d^r gi-'i- - cheii .Borjahrszeit -lberde Alal'e .obne plnsivande. rnng über Antiperpen'.- Jln vorheraebendri, ünartal ivareii enaüi den ' vs*enbar jetü ergänzten Ziöern Aerioiieii gegenüber ) im, erneu Vierteljahr!lr'-:>. Auch in den lebte:- . zivölt Alvriateii < t. Juli bi? nn. J,n:: ii'ar die '.'lnsivandererzah! eNvas lnünr!" dem voranaeaange.nen gleiäien Zeitraum. und uvar l-'l--'«b« gegen l17b Aer'one» im Vorjalir. - "Auch jetü eiit'allt nmr im er'ten ü.uarta! I von der Zunahme der bei iveikc-m größte Teil 174.0 Arozenti am' Arenße n. Hier murdeu , t):).', oder »ist Prozent inehr rei-chsdemich-e :1r- "'anderer gezählt als im . zn'eiren TÜe'rte:;a'ir Ibüä. Mehr als. vier Jimftel der Zunahme feim allein aui Berlin >i'-!ns '.'lusivaiiderer' H e ' ' e ii - R a i >' a n einschließlich Jranfs.urt a:n '"lain i plns 11"> und am' dtp' ü> h.e i n v r o v i n z 'plii? I!b>. Auch III Bade,! '!p:'n-7.--t'!''. - He neu - «plus >->- »nd Hamburg' tw'irs- '7t> bat d?e 'Aiisivaudererzaiil erlio'gt. än den librigen uder» liegen nur unerhebliche Berattderiinaei' gegen tvor: m Sacivw. - Württemberg nm- Mcckleiihurg in die -r'lusivaliderung etivas znru--fgegangen. . . - . A ii A n s w a n d e r u n g s z i e l e n der in der Starinik ersaßten Per'onen üanden die Vereinig. Die .luden in Jugoslawien Ii! eil,ein Interview Iiiaeiite der jilgoilawische Sverjaiidesrat'l'incr DrZ'Jjaak A l k a l a N . 'ü,ilglied des jiigoilaivi'etien Senats, verschiedene. An- / gabenüber das Leben der Juden in Jligmlaivirii. Unter rund I I A.'illionen Cinwohnern 'leben i» Jiigv'Iaivicn 7" """ vis 7ü «»>ü Juden, unter ihnen zivei Drittel Asäikenasi», fin der LLojivodina. Kroatien imd Dloioenien. znm mittelciiropaische» Kiilliirkreis gehörend, und ein Drittel Dephardiin , in AIt'erbien. D üdt'crbien.. Bosnien. Herzegoioina - und Dalmalieii. in orienialiselier SPIiäre lebendi. Tie größte «Oemeiude ii't Agram i.nil lü""«» Jude», graßlenl.ul's A'ü'kenasiin. Dann folgt Belgrad mit Inden. ^>,bolie,i mit .sono nnd Sarajewo m-st 7",'" öuden. ,'Bgl. die Artikel „Die Zerstreiiung der Inden »her die Erde" i» Rr, -'bi und '!»»'.! der ..C. B. Z,e>t>»ig".t Des iveitere.«, ''vrach^ er über den rnudesverband der jngo- ''aim'chen i>id,iü.,en lveiiieiiideii, der mit Ausnahme v'i-niger der ürenmmg'-orlliodorie a>igel,örender isseiiieinden alle Gemeind-'en iiiniasit. Der Verband bat in lniierjiidi'cheii Dingen vollstaiidige A»tononne. An der Spiße der religioien Jiinktioiiäre ikel,! der vom .König ernannte Ll'erlandesrahhiiier. Dein Rang-enti'pricht dem -des Crzbischostz.. des Vatriarchen nnd des inohainniedanischen Reisnl« Uiema. lieber die >v,rtichatiliche'Lage machte der Lberiandesralchiner folgende Mitte,lnnge»: „lln- ,'ere wirticha'tliche Lage hält sich ans durchschnitt. tichcm Rivean. Vielleicht ist es unser Glück, daß nur. von einigen Ansnahinen in Agram ähgefehen, keine ißroßkapitali'leii und Großindustriellenliabeii.- Ter iogenaniite geimide Alittelsland konnte 'ich liier noch teiliveiie erlialten. iven» anch die' ArmutdrüUeoder geioorde» ist und »nsere 2Üol,l- -.iahrl'viel zn tzin beloimnt.-" Die Bevölkerungsbewegung der Wiener Juden Tir J'raelüi'che K nltn'-gemeiiide in. Wüeii gllü Zliiern 'über - die Bi-volkernngsbemegiingin der. «'öemcii'de bekannt, die dieTliarallcriilisäien ')>,erti'vale der. m!l!ele'iirvpai-'ct>eii Judenlieit zeigen: Die der iü r p ,, r I e n iinft beständig. d,e o d e - 'all e 'teigen. Za belrngen die C'el"ir!'u, im 'Jatire iiocl,'-T'i'.'l. i.m- J"l,re it'ü-'. dag,"'en'-nur.' ,:o>1, 7Die Z,ahl der' Todesiälle HAu-' üü, '.in .',a!>re -I'-.'d. auf .'.i:»7. im Jahre r.i» j-i:.. T-r natnrlulje Bei'ölkerniig''al'gai,g bctru.: :m.aba.ela,neuen,.ialjre bereit--- ..''»d'iTeeN'ii, C h e-'ch l i e ß ii'n g'e ii , die feit den Jn-.- üat-.oi.'-'ialire-n 'iarl ziy-iickgegangen loaren, find m den lebten drei -Jal,re» et ,o a s g e ü i ege n. 'öeae-uil'er nur 1 *'»*■-'» Cliesililießniigen im Zalire gal' ) s in den dariini solgendeii .iiilireii Ib-'l-l. T•*:;4 inm r.'.'-.iifl I. ItM und IZ s Clieiil>ließnngen. -Die-le Cr!>»!i>ii!g iuieiiit jedoel, in erster Lime' ans d,e -zunehmende. '.'liis-.oandernng von Chal-nzin» .ui--!, Aalä'tiüa --urii'kzü'iiliren zn iem. die belaiinl A.b ,ü -v'üen J-all,-:, "".r ihrer A l i j a l,. z,> i-.e-.raten p'lege»,. .nw 'ihre Irauen ani da--- eigene Zernnkak .lüitiietiiiien' z»'. .simnen. D reie Tatsache .ücheiiü anel, mit ei,i Gr'nn.d da'ur zn ieiii. daß d:e Zalü, der' i''.eh»rleii Irast der erholite»- Cl,e- ' i.nließiutal-i-.' „ch mener oeriniiidert fiat. Crü das - ibgel-rrri'eikf.- I,a!.be .cahr 1 ‘zeigt eine kleine Be-'er:r:-g. da bereit'- Code Juni die Zahl von' -i l7 .''.eburt".! v-. rze.:ct,net goox'de». iß. Tie' - A u's': ri t 1 s b e n> r g »n g ü't im leßleR ", mrzeluü i lir di.-utl!», z ,, r" cf g e g a i> g cm:. u:s dem „identiiin. die' in.' -de» beide» daran' 'inltalu-r die-' Zalg-de.c '-Aissiritte bi? ' in' .'N-Ziag.re. gi-ib es ',,gar nisvlge 'r-x o.-litu'et-en Croiginne. eine starke Wieder- -.Üiü:--be.!'. aui-a. 'o daß die Driierenz zmisilien 'en mm 'Buedi-reintritten. die irnl>er einmal 'us zu k»"> Siuüeii im .Jahre' betragen hatte, ani geialleii war. Auä, das Zal,r I'.t.'j.'» zeigt mit Ber'oneii ein geringes Ileberiviegen der Ab- --lübeweauna. Die lsiitimc^nng im ersten Halb-!-ibrll'-l''' «cheint die rückläufige Tendenz in der Austrittsbemeanng od) zu beNätigeii. Sichern Sie die ZukunlUhrer Kinder durch Ausinu Landschulheim Florenz Höhere Schule und Internat 1. Schulbildung bis zum Abiturium 2. Für Knaben u. Mädchen v.6—18Jahr. 4. Studienberechtigung in fast allen Staaten — Sprachenpflege 5. Bl ge ne Haushaltachule, Stenographie, Schreibmaschine 6. Werkunterricht l and-u.Gartenarbeit 7. Vorbereit, für Auswanderungsländ. 8. Hausärztliche Ueberwachung, indi- 'Tduelle Förderung 9. Schönste Umgebung, gutes Klima, 10. Erstklassige Verpflegung, zeitgemässe Preise — keine Transferschwieriqkeiten Neuaufnahmen zum Wintersemester Auskünfte und Prospekte durch die Leitung: Oberreg.-Rat « o Dr. Werner Peiser Dr. M. Goldstein Florenz. Villa Pazzi. Plan dei Guillari i

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