Kinderblatt
- Journal
- Kinderblatt
- Volume
- 1936
- Issue
- 6 (Fragment) (30.7.1936)
- Date
- 1936-07-30
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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stfsther bald von selbst rauSgckommem Also großes Halloh. Alleine Tante steckte cs gleich wiederunter die Pute, damit es -sichblvtz nicht crtältet, trotzdem ich das nicht wollte. And cher als sonst die Nuten, Piepste kaum und halte die Aeugleiu geschlossen. Alle teilte sagten, es würde bestimmt sterben, denn man mutz warten, bis es selbst die Vierschale zerpiekt. dann ist es fertig, nnd vorher darf man .die Schale nicht ausmachen. Aber ich sagte, ich werde schon dafür sorgen, das; es leben bleibt, und lies alle fünf Minuten , hin. um nachzusehen, wie es ihm ging. Nachts mutzten wir es wieder unter die Pute legen, weil der Herd kalt war. Und ich konnte vor Angst, daß die Pute es zertreten könnte, kaum schlafen. Am nächsten Morgen stand ich ertra früh auf und rannte gleich hin.Und alle sagten: ..Sei nicht so albern. Vs ist ganz bestimmt tot." Aber wie ich ganz ängstlich hinging lind die Pute hvchhöb. da lag cs da und lebte, lind ich war selig. Null. -" sollte ich es mit den'anderen .Unken herumlanfen lassen. Aber es konnte ja laum stehen, so schwach war es. Erstmal fütterte ich es mit Milch und gehacktem harten ^vi. Zuerst war es so ans^Stroh in einen grotzen Uorb. ans dem es nicht hcrans- Als ich später inal nach ihm sah. merkte ich. daß es zitterte. Da holte ich eine Wärmflasche, tat sie in den Uorb und darauf Anhstall kvniint, bekommt mail zi erst einen Schreck, aber ivcnn man erst ein Paar Minuten drill ist. merkt man kaum noch den sck,reichem (^rll^.^Aber ^a bsiy^e^lig Fliegen. Ziierst Am schlimnisteu ist es im .Schweinestall. Erstell? stinkt s da fürchterlich, zweitens sind da noch mehr Fliegen, und drittens ist d,^em schrecklicher Lärm. Die armen Schweine liegen da Fedes schnarcht anders. Eins hoch, eins tief, bei einem klingt eS wie ein Senfzex. beim andern rattert es ivie die Ferkclchcn. Neulich hat ciiw San süß und rosa und lustig. — Wenn im Hans alles fertig ist., arbeiten wir im Garten. Ta ist Obst zu pflücken. Erdbeeren. Himbeeren. ^ohaiinisbeeren. Kirschen usw. Aber nleistens nlüisen wir Beete vom Uw kraut befreien. Erst wird alles locker ansgtchackt. dann jedes Pflänzchen einzeln herausgeholt. Da steht man denn ein bis zwei Stunden in einer höchst unbehaglichen Stellung. Zuerst bekam ich davon immer schrecklichen Muskelkater ^Iid jäte und schreie, sage. Fünf Mi- - nuten später sind sie vergnügt wieder in den Gurken. Also renne ich wieder hin und verjage sie mit den bösesten Ucberhaupt muß man sich über die Putenküken viel ärgern. Sie können nämlich keinen Regen vertragen. Und sobald es also ansängt zu tröpfeln, müssen wir schnell rennen und alle Putenküken einzeln sangen lind reinholen. Wenn das nun gerade am Sonntag nachnüttag ist. und wir fein und sauber - angc.zo^en Ind rmd.es^ so gietzvwie von^e^ SonEg^a^ gluck, gllick, gluck, drei Rucks, und es ist runter, iche gcs^nkt^ ftltz.^l / P -s tt zwischen den Piekenden Stächelbeerbnschcn das zu hoch gewucherte Unkraut, das hauptsächlich aus fürchterlichen T isteln M'stand. um^egraben.^Tas warsehr schroer. Man mutz Ilicht.- A / n o