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Central-Verein-Zeitung · 1936-03-12 · 11 (12.3.1936) · page 6

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
11 (12.3.1936)
Date
1936-03-12
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Anno 1019 Tein werden: icfet''qlmiiicn ftt*, wirb die Scorbcitmui untcvrr ppisscnichast im großen Stile eine Pflicht, und eine iiiii so gewichtvollcre. da die complwirte Kröche über dos Schicksal der t^uden, in einigen Paraaraphen daraus deanlivortet werden zu sonnen scheint. Tenn cS sind staatsrechtliche und religiöse Einwirkungen von misten her allein ,in,zureichend, einen befriedigen, den Einklang henwrznbringei;, wenn nicht auch die Natur des Jnnriinients gekannt und die Aries'zu beliandelu e r l e r n t iit. Tie heutigen Inden theoretiich oder aneli juristisch, theologisch, vkvnoniiich kennen heistt lie 'einseitig: kennen: :» den Geist,können nurgegebene, Ideen einfuhren und die Kenntnisse der Sitten-und des' Willens. Jede rücksichtslose '^genannte Berbcssernng rächt 'der schiefe tzliisgaich) übereilte Neuerungen geben dem A l t.e n . niud -- nvas das mißliche nt' dem B er n l 1 e t eu einen höhere» Werth.- Um also das Alte brauchbare. das Veraltete'schädliche, das Neue wnmchenswei'Uie zu kennen und .zu sondern. müssen wir besonnen z» dem Stndinm de? Pulkes und feiner Geulnchle schreiten, der politischen wie der inoraliscl,en. Und das eben erzeugt den gröstten Nachtheil, das; die Sache der Juden behandelt ivird wie ihre, Viltcratnr. lieber beide ist man mit befangener Hitze l,ergefallen. nad hat sie entweder zu niedrig oder zu hoch tarirt. Aus: „Uhi'tts über <hf rabl/ini.\che IMU/ ulvr.“ JS1S. Aufbau und Ausbau der jüdischen Schule Die Schulabtcilung der Reichsvertrctunz gibt bekannt: Gemäß dein Erlast des Ncnchserzichungsmiiiisteriniiis >>oin Ses'teinber vorigen Jalires soll zum neuen Sct>nlial>r die angesündigte gesetzliche Neuregelung des'jüdistheil Schiilwesens in Tentfchland cingeleitet tverden. Tie Schnlabteilnng der Neichsvertretniig hat „die mit der Neugestaltung deS jüdischen Sel>iilivertes ziisaininenhängeuden fragen sorgfältig überprüft-. Sie bereitet organisatorische und pädagogische Maßnahmen vor. um gegcbeiieiisall's den jüdischen Schiilci; und jüdischen Gemeinden b,;in. bn'meiildeverbäiiden in jeder Meise mit Rat lind Tat zur Seite flehen-'zu könneii. Wir zweifeln nicht' daran, das; es möglich sein wird, auch einen weiteren Ausbau des südlichen Schulwerkes organisch, in planmästiger- 'Ueberleitung, durch,',ninl,reu. . Wir richten an alle jüdischen Stellen die dringende Bille,, uns durch vertrauensvolle Infammeuarbeit zu nnterslühen. Sen Eltern versichern wir, das; in gemeinsamer Arbeit der berufenen Jnstan,zeit des dentfelien Jndentums alles geschehe!; wird, was von »ns geschehen kann, i»n die nnterrichlliche und erzieherische Betreuung ihrer, Minder zu gewährleiste». 'Wir begrüsten das Eoiiiinnnignä, das frühzeitig genug erscheint, in» die llnorientiertheit in jüdischen Etternkrriien soioeit zu belieben, das; die Sorgen der Eltern ichiilpilicliliger jüdischer Kinder im wesentliche» beseitigt -werden. Wir können aus, geiKinerem Einblick in die den; Coiiiniiiiiigiie zugrinidcliegenden Vorgänge die 'positive Note, die die Berlantbarnng zeigt, auch unsererseits unterstreichen. Sicherlich 'ivird von Eltern. Kindern und Lehrer» mehr guter tlbille und Ei»- fühlniig verlangt iver^en, als es - bisher, in der Regel der Fall zu sein' brauchte. Aber es müstte sich nicht gerade inn das ivichliglte, uns zur Betreming anvertranle Gict, die geistige und charakterliche Erziehung der koinineiideii Generation. handeln, wenn nicht diese Beanspruchung ernsthästund gern erfüllt würde. DirelLtoren-KonkerenL Ai>s - Einladung der Reichsvertretuiig traten mit 2. März 1936 die weiter der höheren jüdischen Schulen Teutschlands unter Vorsitz des -Leiters der Schnlabteikiiiig der Rcichsvertretung zu einer Ans'prache zusammen. ' . Tie Fragen des -höheren jüdiielzen- Schulwesens. - sowohl die zurzeit akuten,- als dieieiiigen, die in -.nächster Zeit Aktualität haben können, fanden e.in- 'gehendc Erörterung. Hierbei .wurden alte pädagogischen und organisatorischen Aufgaben be-- handett, vor die die höheren jüdischen Schulen angesichts der ivachsenden Bedeutung des jüdischen : Schulwesens gestellt sind.. Es ergab sich weitgehende llebercinsti-mmniig in Ziel und Weg. Auch .in Zukunft tverden die Ncichsvertretung und die Leiter der höheren jüdischen Schulen-eng zusammen arbeiten. Abschlußprüfungen an der Talmud-Tora-Tchuke Hamburg. Am 3. Aiärz 1936 fanden unter den; Bvrsisi des Kommissars . der LandeSnnterrichtsbehörde dieBeratungen über die Abschlußprüfungen an der Talmnd-Tora-Lberrealschnle Hamburg statt. Sämtliclie 27 Schüler beider Prüsnngsklassen lOberprima unö Untersekunda) bestanden die Prüfung. In allen Fällen konnte vvn einer -mündlichen'Ein.zelprnsnng abgesehen werden. Das ' Jengnis der Hochschutre-ife tAbitnrinm) erhielten, die fünf Schüler der Oberprima, die Reife,für die Obersekluida einer Oberrenlschnle wurde den 22 Schülern der Untersekunda znerkaiint. In der Jeit vom 1-°V. bis 22. Aiärz 392G findet im Rrpräsriltaittensitttmgssaak der Gemeinde Oranicilbnrger Straße 2!» eine Azisstellung Vvn I eiche i; - u n d W e r k a r b c i t e n der S ch u - 1 c i; ulid der Borte h r c de r G c me i n d c statt.' Tie Ansstetlnng ist täglich außer Svnnäbend, von 1»- bis 14 Uhr geöffnet. Ter Eintritt ist-frei. * Auch in diesen; Jahr siltdet in den'Räumen der Privaten Mvdcuzeichenschute J-eige- Straßburger, Berlin, Kochstrnße .'!, cine ^Schüleraussteltiing statt, die die Zeichnungen und prak-' tischen'Arbeiten ans allen Klassen zeigt. (Modische Entwürfe und Reklamezeichnnngen, Akt-, Kopf-, Kvstümstndien, Erzeugnisse der Werksiättei; für Schneiderei und Handa'rbeitcn.'i Tie '.'lnsstellnng wird Sonntag. 1">. März, eröffnet. Besichtigung von I l- bis lü und 17 bis l!> tlhr , 'in den' Räumen der Schule Feige-Straßburger, Kochstraße 3. Vor der Berufswahl Tie Zeitschrift „I ü bische W o h l f a h r t sp f t c g e n n d S o z; a l p o t i t i f" behandelt in ihren; lesiteii Heft in erster Reihe aktuelle Fragen der B e t u tSbera t u n g , die auch mit Rücksicht auf die Schuleiittassung zu Ostern im Bordergrund stehen müssen. Tr. Rudolf Stahl,- Frankfurt aSM., Prüft Erfahrungen »nd zieht geivisse Schtüne ans etiva ).:!>>, Aufsätze», die Fraiiksnrter jüdische Schüler uiid ^lhülerinnen in; Herbst I'.>3.1-über das Thema „Was,will .ich loerden»iedergeschriebeii haben. Tabei handelt es sich um Besucher von Grundwie,vvn höheren Schulen, in jeden; Falle um solche, die deinnächst zur Schntentiasinng kommen. E i n e Erscheinung durchzieht die Arbeite»: die Erkenntnis der Not-. ivei;digkeit der beruflichen Andersstellnug. ansgeliend von den;, bisherige!; uiigesundei; Beriiisaufbau der Juden in Tentschländ.- Tie Schulniissähe 'dürftenfür die jüdische Berufsberatung ' allgemein von praktischer Bedeutung sein. Nachdem J'chon;m vorausgegangenen Heft der Zeitschrift Probleme der schulentlasi'enen Jugend von Tr. Georg L u b i u s k i („Tas neunte Schutjahr",, -und Tr. Grete Kitziuger („Jugendalijah') veröfseinlicht worden waren, macht Hanna Ka rmiuski nunmehr einige Spezialbemerkungeu über „Tie Atädcheu nach der Schulentlassung". Indemselben Heft beschäftigt sich Tr. Ludivig B a s; u e r mit den Richtlinien für die Tarlehnsbew;ll;gui;g. Tr. Kurt F'reudent hat,g;bt einen nützlichen Abriß vom-Recht der Leqitimatwiiskarte, des Waudergeivcrbescheins und des Stadthausicrerfcheins unter besonderer,, Berüc-fsichtiguug der / Bestimmungen für Ausländes. T;e - lüdifche Mlttelgemeinde. ihre Rolle in der. Vergangenheit, ihre Stellung und Bedeutung' in unserer Ze;t rfjarnf 1 prifiert ,;n kurzen Strichen Justizrat Tr. Eugen, S t r-a n ß, Augsi^ie reichhaltige-Ninsclx'iu eüthält n. - a. einen , Abschnitt Bevölkerungsbewegung, in dem besvndcrs auf die großen Artikel der E.-B.-Zeitung hingew;esen wird, die sich mit der Aus- - Wertung der Ergebnisse der Berufszählung vom Jahre 1933 befaßt. Tie "Angaben Und neuen Ergebnisse, die die beachtliche Aussatzreihe der E.-B.-Zeitung „Die Zerstreuung der Juden über die Erde" erbracht hat, werden mehrfach zitiert. Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung in Berlin. B e r a t u u g s st e t l c : Berlin C. 2, Rofenstraße 2—4,. SPrcch st u n den: Montag. Tienstag. Tonuerstag, Freitag, 9P- bis 12 llhr, außerdein für Schüler: Tienstag, 11 bis 17 Uhr. Weitere Sprechstunden für Mädchen: Tonnerstag. 1V bis 19 Uhr, Berlin-Eharlotteubürg 2, Bleibtreustraße 2, für Knaben in derselben Zeit Bertin-Witmersdvrf, Holsteinische Straße 57. Lehrhaus Berlin. <ä c m c ft c r -- Sch l u ß f e'i e r. 19. März, 20.11 Uhr, Aüta, Jvachimsthater Ltraße 13, Es wirken mit: der Jnstrnmentalkrcis ilnter Leitung von Herrmann S ct, i t d-b e r.g e r und Gertrud W e, r t h e i in «Musik des >7. und 18. JahrlnindertS. chvrifch und kammermunkalisch beseht), der «ingkreis unter Leitung vvn Erwin I v s p c (mittelalterliche Ehöre mit biblischem Tert und palästinensische Bvtlstieder) und die Arbeitsgemeinschaitsteiter Fritz (r i f e n b e r g, (Tichtni;gei;- von , Wvliskehl) und Oanns John Ja c v b f o h n (Pesiach 'Aignniin!. 2 p r a ch k » r s e werden auch iin März wcitergesuhrt. '.'lusküinte in den Sprechstunden des Sekretariats (10 bis 13, iß bis 18 Uhr). A ii s w a ii d e r e r k u r s e (gemeinsam mit dein Hllisverei» der Inden in Tcntschtand). "Nächster Vortrag über Landeskunde (Benczuelai am 12. März, 2N.I1 Uhr, Marburger Straße 1, 111, Referent: Rambam-Lehrhaus. Sekretariat: IV Ich Passancr Straße 2 (Klogaueri. Telephon: Bavaria 8 4 1281. S o » d c r v e r a n st a t t n n g in Gemeinschaft mit der G r n p p e P e st a l o z z i st r a ß,e des Shn- , agogenverbandes Berlin,-21. .Aliärz. 20.11 Uhr, in der Synagoge Pestalozzistraße- ' Rabbiner Tr. Harry Levy: S. R. Hirsch und Franz Rvsenzweig. Vortragsreihe: Wochentags Shnagogc Alünchener Ctraste 37. Rabbiner Tr. Harry Levy: Hagada des 'tK>g,-,chsestes. T vei Vbendc: Iß. Atärz. 20.11 Uhr «Tovpelstunden»: 23. Mär,.- 2»,I1 Uhr cTvppet- , stunde»>:-3n. März, 20.ll Uhr (Toppelstnnden). Vortragsreihe: Wochentags .Synagoge Rhkestraße 13. Rabbiner Tr. L. B e r k o i' i't s : Tie Hagada. Drei Abende: 19. März, 20.30 Uhr (Toppelstnnden)', 2«t. Vtärz. 20 30 Uhr (Toppclstunden); 2., 'April. 20,0 Uhr (Tvppetstnndei,). Voranmeldung im Sekretariat erwünscht. Jeschuah, Bercin für religiöse Hilfe, E. V. Am. 17. März/-20 Uhr. findet im Sitzungssaal der Shnagvge Pestalozzistraße die diesjährige ordentliche GeneratversammlnNg statt. Im Anschluß siierai; hält tztabbiuer Tr. R u ß b a u m einen Vortrag über: „Toteiikult im Judentum." Vciisikalische Ilmrahimina: Tbcrkautvr K atz-Cohen. Zu den Vorträgen , sind Gäste --willkommen. W28 machen Apotheker inUSA? Aus Rew-Aork wird unö von einem jungen Pharmazeuten geschrieben. . ... Jeder, der in Tentschländ Apotheker oder shid. pharm, gewesen ist, muß wissen,'daß'er in USA gänzlich andere Bedingungen für^ das Apvthekenwesen vorsindet. Nicht nur die Niederlassüngssreihe-it ober die landlänfige Kombination: ..clru^-sloro" — Restaurant — Warenhaus — (von warmen lind eiskalten Getränken, ,aller "Art über ,F!änlisi'n'ti-o8'" (belegte Brotec über Weckeruhren bis zu Lcihbibliothckei;). wird ihm eigenartig er- 'scheinen. Bliskk mal; hinter diese-Fassaden etwas . genauer in die eigentliche Rezeptur, so erkennt - , inan wenig von der „internationalen" .Pharmazietvieder. Ta ist noch das altertümliche Gcw.ichtS- , und Maßsystem mit Nnzeii, Trachmen, Skrupeln und so weiter neben dem Gra-mm-Kttbikzen-timetcr- Eystem im Gebrauch und verursacht nichts wenig Kvpsschmerzen. Aber das läßt sich 'alles in verhältnismäßig kurzer Zeit erlernen, und sind für den einzelnen somit die Voraussetzungen dafür vorhanden, so ist es sicher richtiger, hier seinen alten Beruf fvrtziiführen, als als ungelernter Arbeiter irgendwelche Tätigkeit in irgendeinem Fach zu beginnen. Die unumgänglichen' Voräussetznngen sind in der Hauptsache in der Frage enthalten: Werde ich finanzielldie notwendige Ausbildungszeit durchhalten können? Allgemcingültige, Zahlen für die, Kosten der Ausbildung lassen sich nicht zusammenstellen. Alles hängt von der Vorbildung in Tentschländ ab. Wer in Deutschland das pharmazeutische Studium noch nicht beendethat,' wird hier einen Kursus in einem College of Pharniaev belegen müssen, der alle Fächer enthält,, die noch für das Enderainen fehlen. Fast in allen - Colleges des Landes sind 4 Jahre Studium erforderlich, doch haben einzelne zum letzten Male für Herbst 1936den 3-Jahr-Knrsus angekündigt. Das „Stale Education Departement1' ' entscheidet in jedem Fall, wieviel Semester de-s Studiums in Deutschland ans das Studium in . llS'A angerechnet werden. In einem mir bekannten Fall wurden - für z w e i S e m e st e r in Dentschland zwei I a h r e giitgeschrieben. Andere Boranssetzniigen für das Stnatseramen sind eine 'Prüfung in der englischen Sprache imd die Beantragung der sog. „Erstei; Bürgerpapiere". Ter Abschluß des Studiums besteht in zwei Prü- fnngen, der Abgangsprüfung am College (in allen belegten Fächern) und in dem „State - Board Kxainination", einen; theoretischen und praktische;; Eramen auf allen Gebieten der Pharmazie. Zw diesem Eramen kann man aber nur zngelassen Iverden, falls man wenigstens 4 Jahre praktische Pharmazictätigkeit, davon wenigstens 1 Jahr in den USA, Nachweisen kann. (Apotheker, die in Deutschland bereits das Staatseramcn gemacht haben, brauchen im allgemeinen nicht mehr regelrecht zu studieren, sondern nur das „State Board ' Examien" ZN bestehen.,;;;» „liecnsed" zu werden (natürlich auch nurmit der erforderlichen praktischen Tätigkeit). Atit der „lieenc-e" ist man dann zu allen Arbeiten in einer Pharmach berechtigt. — Die Lage des Pharmaziewescns und' der Angestellten im besonderen chängt von ungefähr den gleichen Faktoren ab wie die ganze Wirtschaftslage. Auch hier ist ein gewisser Prozentsatz Arbeitsloser als Nachivirkilngcn der Depression. Doch bestehen Möglichkeiten, nach dem Studium in einem verwandten Fach tätig,zu-sein: etwa in Ehemisch-Pharmazcutischen Fabriken, im Großhandel, in chemischen vder analytischen Laboratorien und so weiter Joachim Anschcl. Konzerte und Vorträge in Berlin und im Reich ES ist nicht leicht, z» der Kumt Woks gang Fraenkels Zugang zu gewinnen. Tie freie, erpressivc," Lmiennchrung seiner Stiicke erkennt den' Treiklang. die Tonalität nicht-als mell'diebildende Kraft, die Oktave niclit als Sc'ln'aNke, im Tonra»;;; an. Bezeiclpieiid' ij; ferner, daß Fraenkels Nlnsik kaum vstinate Bildungei;, gelianunerle »ilmtsimen. das Rivloriiclie. das viel-.'i; moderne,; Nc'ihilen eignet, keiml: primae und peniininend ist vielmehr der lineare Flnst der Stimmen.'der die Art . des Zliiainmenklang,-- iornit icnd den; , sich der' Rlivtlimns aniclnniegt. - Ja-aenkel inelit bei de»; Spiel-..abiointer' raniarmen allein verliaert. sonder» zu '.'lnsdrn.lsioeri-'ii ilrebt «ohne freilich Texte und Ideen prograinmaliicli a.nd detaillierend „alisziideiiten"). zeiglen die Schlü'se des zuzeiten und drillen Liedes, mancliesimlang' samei; Satz der ionil et-ivas zer'ließenden Bioliin sönate. In; ganzen nein Jraenleis 2sierk in der- NäHe der Seiionbergichnle. und darin in, eine Gefahr zu felie», >ve;i mäu an eine »'eitere Entwicklung, über den.geiclcaiienei; Sril hinaus'kann; glauben kann. Beioundernng nn-.d die Koinprowißlosigkeit. die Fraeiileis Sl-näezeigen.- 'ab-- nötigen. Nciisikalilat,und. ein ila T entwiekeites Tviibeivnßtsei» koiiiiwii er'l;live Konzeption ermöglichen. Wenn; iiber'engend war eine Bearbei- 1n»g von Baclis «'>. L rgelionaie, ivcil hier der zu dick wirtende Eonlinno Zusatz die reine Treistiminigl'eit niclitrecln enennen liest. Zumindeit halten die beiden Obersiimine» von zioei gleiclien oder noch bester, von Uanglic!)!ia.k kontraslieren- -den JnstriNnenlen gel'rac'iit werden^niüsien. Besondere-.' Loh ledein einzeUie» der Näilivirkende». die zwar imeren'anle. aber mul) lcstwere lind ivenig dankbare Ansgahen übernommen hallen: Paula L i-n d h.,e,r g ,-dem l'ieiger tzplUielin G r a k s. der Cellistin Aiinie 'R 0 s; '. e r und den Pianisten Gustav Sabel und Slc-ian A 11 t a!. E. A. . Ter Berliner Verband des Jüdischen F rä ii e n b n n d e s 'aal nci, - eine neue F a ch - g r n p p.e tu r 'eine n;,i! c r i n n e n ge- . schassen. Tas; die 'Arbeii-.-gemeiniclia'! an; beaäitlichem 'Niveau slebcn und ucBerlu") produktive Anregungen geben wird, -zeigte der einleilende 'Abend mit einein llieseral von A.ntvN'e L-ilien.seld- Lcwcnz.Die zu icicz:eren vernichte, rvie sich die miisikalischei; Stilarten in ihrem Auiban historisch gliedern liesie». Tas Referat sollte einen - RaHmeii für den Beginn einzelner eingehender Betracl,- tnngei; geben, an deren Anfang nach ^Wal>l der Teilnetiinerimieii das Barock gestellt ivird. Helga Herz, war der Borträgendcn eine sehr gefällig singende Helierin. Kai. El;emja W i >; a w e r und seine Sänger Iiaben in Beuchen, Gleiwitz und Oppeln viel Anklang gesunden: der K n l l n r b » n d vernnttelte fernen Pcitgliedern ein starkes, nacsipaltiges Erlebnis von' erstklassigem, künstlerischem Niveau, seclennahe. durch die jüdische;;' Inhalte und Stimmiingen. erzieherisch bemerkenswert durel; die vorbildliche Em'embleleistnng. Besonders ergriü ..Tas jüdische Lied", in dem das alte, Judenschicksal'packend'gestaltetist, und der s'paniolische Gesang „Wenn Rkoschiach ivird ' komme;;". Als Solisten von Format zeigten siel) die Herren B e st i in m t, Berk 0 w i tz . a l d e n und R 0 h r st 0 ck. ll. B. Im Maliinen des Jüdiiehen Knliurönndes Bcuthcn (O.-S.) fand ein Snuagogeukonzert statt, bestritten von der M n s i k v e r e i n i g u n g B e n t y e n unter Leitung von Heinrich R 0;' e n - t h.a >. J>; INnagogalen Gesängen von Leivandoivili. Snlzer, Bachmam; n. a. zeigte, der Chor, das; er'bereits, größeren Ausgaben gewachsen iit.. Besonders der Psalm' 2-1 von Lewandvwjki wiirde von den Sängern mit der notivendigen d'.mamischen Abschattierung gebracht. Als Solist und ui; Lpeäiielgesang mit dem Ehvr gefiel austervrdeulcich Oberkantvr Karl 'Neumann', Berlin, der mit ausgeseilter Technik leinen Tri;or bis zu glanzvoller- Höhe entfalten konnte. Auch Lberkantor T a r f ch i >5 (Beuthe;;) und Frau E i i e u - h a r t - K r e u tz b e r g e r waren bewährte Hel'er am wohlgelniigenrn Werk. ' ll. >k—r. ' In einen; Konzert in Pforzheim stellten sich die Biolimstin Trude H n t l-e 1; b >1 rh , ' 'Mannheim. die-Sopranistin Hede Sckiack. Srntkgarl. und die Kom'tanzer Piainnii; Elle H a;> m a n 1; vor. Ter Ziveck dieser Beraiistaltmig. jungen an'- sirehenden Kimsilern einmal eine AiNkriUsmögliclileil zu geben, wurde voll erinllt. „wenn auck, die einzelnen Tarbietungen nicht dnrcliweg ans gleiciier Höhe siauden. Tas intercstanl znsammengcilellie Programm ließ erkennen, daß alle Beteiligten über viel Geschmack verfügen. Tie Begleunng der Geigerin und der Sängerin hatte die P'orzlieinier Snie Loch überAvinmen. ll. P. Theater, Musik, Film Tas Bnrgtheater in W i e n bereitet Paillerons bekanntes Lustspiel „Tie Wett, in der mau sich langweilt" in einer Neubearbeitung von Egon Friedett vor.' Leopold Sachse, der frühere langjährige Tirektvr des Hamburger Stadttheaters, wurde als Opernspielleiter für die Ntetrvpolitan-Oper m N e iv - P v r k verpflichtet. In den Jüdischen Künstlerspielen in Wien wurde ein musikalisches Lustspiel „Jankale" von I. Kalich mit Ersvlg heräusgcbracht. Für die Bühne des Linke of York Theatre, London., in dein demnächst das Ballett „T a v i d" antgesührt wird, entwarf - Professor Epstein einen Vorhang, der Szenen aus dem Lehen Tavids zeigt. - In G l a s g 0 w fand für Großbritannien die llranfslilirnng des berühmten Tlieate'rftücks von Henri; Bernstein. „l-Tpoiv". statt. Tas im all-, gemeinen sehr zurnckhulteiide schottische Publikum bereitete dem anwesenden Tichtcr so begeisterte Ovationen, daß er .vor, den Bvrliang treten und an; Englisch eine kürze Ansprache haltei; mußte. 2siel>ige Tage später fand die ebenso begeistert ai;sgeiivmmene Premiere des Stückes in London statt. Im Thöltre Ghmnase ii; Par is konnte-Henry Bernsteins neue Komödie „Das Herz"' das Jubiläum der 10 0..A 11 f s ii h r a n g feiern. Für die- Errichtung einer würdigen Grabstätte Jakob W a t s e r m a i; n s hat sich in W i c 11 unter de»; Vorsitz von Tr. Ravul Auernheimer ein Ausschußgebildet, dem 11. a. Tlsomas Mann, Bruno 22 a l t e.r , Leopold Freiherr von Andrian, Graf Paul Thun, Tr. pllerander Graf Zedtwitz. Oskar Karliveis angehörcn. In Wien wurde eine Gcdächtnisausstellnng inc Oskar St r.nad eröffnet. Elisabeth Berg» er mußte sich einer Bliiiddarmvperation unterziehen. Tie Operation verlief günstig. Tie mit größter Spannung erwartete Premiere ihres neuesten Bühnenstückes ..The hov David“ wurde auf uiihestimmtc Zeit verschöbe!;. Tie aus Breslau stammende Altistin Herta G I ii cf 711 n 111; erzicltc bei ihrem ersten N e w - Parker Liederabend in der glänzend besuchten Tv>vn-Hall einen aiißerordeiitliclicil Erfolg bei Publikum und Presse. Sie wurde zu weiteren Konzerten, darunter für ein Radiokonzert mit Orchester, verpflichtet. - T Turins Ms lhaud schrieb die Munk zu dem ueiien Theaterstück von Jules Siipervielle „Bvlivär", das in der Pariser Comedie Francaise uraufgesührt tvnrde. Stefan Fre n k'e l wurde eingeladen. bei dem kommenden Internationalen 3Nusikseit in Barcelona im April 1936 mitzuwirkcn. Er ivird dort das ihm gewidmete Violinkonzert vvn Marcel NtiHalvivici spielen'. Balcska Gert gab einen Tanzabend in P r a g. Tas P r 0 - A r t e - 0.11 a,r teil stellte L v u - d 0 n S ch ö 1; b e r g s zweites Streichgnartett erneut zur Tisksifsion. Ter Geiger Nathan Nt; l ste i 1; wird ii; drei Konzerten in New-Pork im Ntärz mit dein Philharmonischen Shmphvnie-Lrchester unter Leistung - Toscäuinis Ät e n-d e t s s 0 H n s Violinkonzert spielen. In der „L v h e 1; g r i n" - Alisführinig der Ncetropolitan-Lpera N e w -,P v r k Fang Emaunel L i st den König Heinrich und Friedrici) S cho r r den - Telramnnd. Schvrr vertrat im „Tannhäuser" die Partie des Wolfram. Polka und Fuge aus W e i 11 de r g e r s Oper ..Schivanda, der Tndelsackpfeifer" . wurden in Chicago, als Schliißiiiimincr eines Sinsonie- 'kvnzcrts mit großem Beifall an'sgeführt. In der, Ncetrvpolitan-Lpera Ne;v-Pork wurde Halevys Oper „T i e Jüdin" nach iiiiisjähriger Panse ivieder gegelwm—Es-wi-rkteu- Künstlerwie- Clisaheth Retlihc'rg und Enzio Pinza mit. Alexander K i pn i s, der seit einiger Zeit dem Verband der Wiener Staatsopcr angchört, gab in Wien sein erstes Konzert. Tie ..Neue Freie Presse" vom 7. Nlärz schreibt darüber u. >1,: „Wie in der Oper, so hat Kipiris nun auch im Kvnzcrt- /

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