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Central-Verein-Zeitung · 1936-01-03 · 1 (3.1.1936) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
1 (3.1.1936)
Date
1936-01-03
Page
– (sequence 14)
Language
German
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ineniqor?JJimitrn zivct toro. Nach der Pauic scheiterlcn im^alUifloyimyrirrc bcc* Mergenthetmcr Stiirm* <ii, der «ufmerffftnipn Hintermannscliait .Vtetlbrpmi». Ter Sieg Ntcrgentheims ist vollauf verdient (2:1). - Bck. Itus-Nürnberg schlägt Auswahlmannschaft Nürnberg I. Itus-Fußballelf trug ein Spiel. ■rtrfU’ii -eine Auswahlmannschaft, bestehend aus den rrsten Niannichasten der drei jüdischen Vereine von Aschafsenburg, Hanau und Langenselbold ans. In der 1. Halbzeit begeisterten die Nürnberger durck) ihr schönes' flüssiges Kombinationsspiels dem der Gegner, nicht gewachsen war. Obwohl der bekanitte 'JJitttcflauter. Walter Hersch iw der.Main- Answahtcls sein ganzes Können cinsetzte-, tonnte auch er die wohlverdienten vier Treffer der Nürnberger rii der ersten Halbzeit nicht verhindern. In der 2. Tpiclhälitc flaute das Spiel al^ da Nürnberg. gestützt auf seinen Borsprung, nun verhalten käinpiie, so daß sein Gegner zwei Tore aufholcn Jtus-Rürnberg Il--Allg. SV. Aschaffenburg II .1: 0 (3 : 0). Vom Anstoß weg zogen die Nürnberger los und erzielten in den ersten 20 Minuten schon drei schöne Tore. .Auch im weiteren Spielverlauf waren die Nürnberger die Besseren, änderten aber ain Resultat nichts mehr. A. M. RjF Darmstadt siegt im Wiesbadener Handball-Blitzturnier Tie RfF-Sportgruppe Wiesbaden veranstaltete am 1. Weihnachtstag ein Handballblitzturnier, das neben der Mannschaft des Verapfksilters, den RjF D a r m st a d t. Schild - F r a n k s u r t a. M. und als Bcrtreter des Westens den JTD 02 - .st ö l n vereinigte. Als beste Elf des Turniers qualifizierte sich mit 6: 0 Punkten der üijft Darmstadt, der in voller Besetzung eine ansehnliche Spielstarke besitzt und der BSG 63 - Berlin im stampf um die diesjährige Meisterschaft des RjF ein ernsthafter Gegner werden dürfte. Die Lchielstärke der anderen Mannschaften litt vor allem darunter, daß sie gezwungen waren, Ersatz cinzustellen, der sich natürlich nicht ganz in de» Rahmen der Stammmannschaft einzupassen verstand. Das gilt insbesondere für Schild-Fräntfurt a. M. und RjF- Wiesbaden. in dessen Reihen von der guten Mannschaft. die im Endspiel um . die RjF-Meisterschäft gestanden hat. nicht mehr viel zu finden ist. Ansprechende Leistungen sah inan auch von den Kölner Spielern, die flink und ehrgeizig kämpfen können, deren Stürmer aber »och nicht über die genügende Routine verfügen, um sich gegen eine starke gegnerische Wwehr richtig durchzusetzen. Erfreulich bleibt die Feststellung, daß sämtliche Spiele trotz des vereisten, schwer bespielbaren Bodens in fairster, kameradschaftlichster Form vonftatten gingen. , Die einzelnen Erge b n isse: RjF Darmstadt-^ Schild Frankfurt a. M. 3:3 (3 : 0): RjF Darm stad t — RjF Wiesbaden 5 : 0 (2 : iji; JTV V2 stöln — «child Frankfurt . a. - M.- 3 : 2 02 : 0); ITB 02 stöln - - RjF Wiesbaden 2 :6!.>:<»: Schild Frankfurt ä. M.,— RjF Wiesbaden 3:7 (0:3)/ JTV 02 Köln-RjF Darmfladt l : 3^ (0:2): RjF Wiesbaden 1. Frauen — ITB 02 Kölw l. Frauen 0:2. w estcleufschland (»äste aus Südwest, Die FUßba I I Mannschaft des RJF G i e ß e n folgte an den Weihnachtstagcn einer Einladung .der Vereine aus K.ö l n und Bonn, die alle Ursache hatten,' mit: ihren Gästen zufrieden zu sein.. Tenn diese stellten eine durchaus faire Mannschaft und ihr sportliches Penehmcu ließ nichts zuwünschen übrig.. Zudem miesen die Gießener auch ein achtbares spielerisches Können auf, wenn sie auch in technischer Beziehung hinter den westdeutschen Spitzenmannschaften - znrückstehen. In Köln (ITV 02) war der Boden sehr schwer, trotzdem beharrtcn die Kölner bei ihrem kurzen Zuspiel und vernachlässigten mehr als nötig die «Flügel, während die Gießener die umgekehrte Taktik einschlugen und insbesondere ihren Hervorragenden Rechtsaußen immi;r wieder ins- Feuer schickten. Die l. -Halbzeit verlief vollkommen ausgeglichen und schloß mit einem 2: 2 ab, auch am Schluß des Spieles war mit 3 : 3 ein Unentschieden zu verzeichnen. Am zweiten Weihnachtstag spielten die Gieße- - ner in Bonn und trafen den westdeutschen Meister in Hochform an. Da zitdem erklärlicherweise das Vortagsspiel auf dem weichen Boden den-Gästen noch in den Knochen steckte, konnten die Bonner sich jederzeit voll ausspielen und mit 9 :2 (6 : 0) einen dem wirklichen Kräfteverhältnis ' absolut nicht entsprechenden Sieg herausholen. Verbandsspiele am Jahresschluss Fussball ^Am 29. Dezember war auf dem Platz des ITA 02 in Köln der Verbandsmeister Bonn zu Gast, dessen 3. Bezirksmeisterschaft in Aussicht steht und die nur bei einem Kölner Sieh gefährdet Man legte sich also beiderseits mächtig ins Zeug, begann, sehr aufgeregt und ließ -es-auch an Härle nicht fehlen. Tie Bonner fanden sich dann aber gut zusammen, zwangen sich zur Ruhe und schossen innerhalb einer Viertelstunde drei Tore. Kurz vor dem Seitenwechsel waren sie nochmals erfolgreich und mit -t : 0 verließen sic auch als Sieger den Plot;. Allerdings war der, Schluß und überhaupt die ganze zweite Halbzeit eine Kette vbn. peinlichen Jwischeusällcn. Zuerst wurde ein'Kölner Verteidiger wegen Beinstellens vom Felde gewiesen, dann mußten ihm zwei Kameraden wegen Schiedsrichterbeleidigung folgen, und schließlich wurde das Spiel zehn Minuten vor Schluß abgebrochen. Kölns 2, Schüler schlugen die Bonner Schülerelf 4:0, und die 2. Mannschaft Kölns .siegte über Krefeld H mit 4 :2. wobei beiderseits auch ein Platzverweis zu verzeichnen war. Dagegen gab es in D ü i i e l d o r iein iaircs Spiel mit Düren. Die Düsseldorfer allein können Bonn null; gefährden — allerdings müssen sie-dann eine.bessere Form aufweisen. Sie gewannen zwar den schönen und schnellen stampf mit 7 :3. aber die Dürener waren kaum schlechter nnd hätten"-, tatsächlich eine Chance äehabt, wenn nicht ihr Torwart, sonst der beste Mann der Elf. einen raben- - schwarzen Tag gehabt hätte. Außerdem spielten die Gastgeber taktisch etwas besser, wobei die seine Aufbauarbeit ihres Mittelläufers angenehmins. Auge stach. Die unvollständig antretenden Dürener Schüler erlitten Line 1 :3- Niederlage. Handball . Am 29. Dezember wurde nur in B o n n Handball gespielt, doch wurde dort eines der.wichtigsten Spiele ausgekragen. Sowohl Bonn wie fein Gast aus. Aachen wären noch ungeschlagen, und. da man sich mit einem 1:1 die Punkte'teilte, blieb man es auch. Das Unentschieden geht in Ordnung: denn die Mannschaften waren vollständig gleichwertig, wobei die Hintermannschaften überragten. Kurz nach dem torlosen Seitenwechsel warf der Bonner Halbrechte einen Treffer, der jedoch durch die gegen Schluß alles auf eine Karte setzenden Aachener wcttgemacht wurde. Das Spiel der Damen war eine einseitige Angelegenheit. Tie Bvnnerinnen warfen die Tore fast nach Belieben, da die Aachener Läuferreihe jede Spielerfahrung vermissen ließ. Mit 12 : 0 (8 : 0) bewiesen die Bonnerinnen, daß sic als beste Mannschaft des Westens anzu sehen sind. Handballer im härtesten Kampf Am letzten Dezembersonntag ist der Zwischenakt in Westdeutschland zu Ende, und der Kampf um die Punkte .wird'wieder aus der ganzen Linie entbrennen. Nur Bonn und Köln haben die Pause benutzt, um ein Freundschaftsspiel der Handballmannschaften durchznsühren, der in Kö ln vonstatten ging, einen glänzenden Verlauf nahm und den Bonnern einen verdienten Sieg von 6 :3 einbrachte. J. G. Winterhilfsspiele des RJF Der Landessportverband Westdeutschland im RJF führt einige Spiele zugunsten der Jüdischen Winterhilfe in eigener Regie - durch. Am 12. Januar, jeweils um 14*4 Uhr, werden sich in Düsseldorf und Bochum Auswahlmannschaften der Bezirke gegenübcrtreten. Der Mittelrheinbezirk spielt in Düsseldorf gegen den Jndustriebezirk, und eine zuwite Mannschaft des Jndustriebezirkes tritt in Bochum gegen Westfalen an. Vorgesehen sind auch Winterhilfsspiele der Handballer, die im Februar stattsinden. Norddeutschland Hockey-Turnier des „Schild“-Hamburg Eine Organisationsleistung ersten Ranges war diese Veranstaltung des Hamburger „Schild": innerhalb weniger Tage ein Turnier zü arrangieren, an dem außer der 1. Herren- und Ta menmaumchait des Veranstalters, .die Herren und Damen des „Schild", Frankistrt a. 391..- die Herrenmannschaften der BSG Berlin und von M. -Gladbach teilnahmcn. Die Spiele wurden programmgemäß abgewickelt. Bedauerlich mir. - daß an beiden Tagen fo wenig .Zuschauer den Weg nach Lokstedt finden konnten, um. sich von den . zum Teil recht beachtlichen Leistungen der Aktiven zu überzeugen. Die Spiele wurden fair und - in bester Freundschaft ausgetragen; auch die mitunter etwas rauhe Spielweise der Westdeutschen, konnte den guten Eindruck Nicht verwischen. - ' . Die - beste Mannschaft stellten - die Frankfurter.-, technisch und taktisch waren sie den'übrigen Teilnehmern überlegen. Das mußten bewnders. die BSGer erfahren. die mit 5 :1 abgekaitzclt wurdeu. , Um io mehr überraschte die ausgezeichnete Leistung, die die Hamburger Gastgeber gegen dieseii Gegner boten. Ihr Unentschieden ist.ihre beste Jahresleistung. Bedauerlich, daß sie diesen guten Eindruck durch eine unnötige Niederlage gegen „die vom . Mittelrhein" etwas verwischten. Tic Berliner revanchierten sich für .die hohe Niederlage durch die Frankfurter Elf und schlugen die Mannschaft aus M,-Eladbach, wenn auch knapp, 1 :0. Die D a m e tt teilten sich in die Ehre des Sieges. Am ersten Tage gewannen die Fränkiurterinnen. am zweiten die Hambürgerinncn. ■ In beiden Spielen waren die Hamburgerinnen feldüberlegön. ihr Sturm konnte sich, jedoch gegen die gut spielende Frankfurter Hintermannschaft erst bei derzweiten Begegnung durchsetzen. Ergebnisse. Herren: Schild Frankfurt a. M.—BSG Berlin 5 :1; Schild Frankfurt a. M.— Schild Hamburg 0:0; M.-Gladbäch—Lchild Hamburg 2:0; M.-Gladbach—BSG Berlin 0:1. — D a me n : Schild Frankfurt a. M.—Schild-^Hamburg 2:0; Schild Frankfurt a. M.—Schild Hamburg 1:2. H —r. Weihnachtstumier in Bremen A)n ersten Tag spielten Hamburg und Hannover im Fußball gegeneinander. Die Hannoveraner zeigten ein überaus eifriges Spiel und konnten den Kampf bis wenige Minuten vor Schluß offen gestalten. Dann machten sich die hervorragende Arbeit des Hamburger Mittelläufers und des Mittelstürmers bemerkbar. Ham- ' bürg siegte leicht. Das Spiel Hannover — Bremen war ein voller Erfolg für die taktisch richtig spielenden Hannoveraner. Trotz großer Ueöerlegenheit der Bremer konnte sich Hannover durch zwei Ueberraschungstore und ein'Eigentor des Bremer Torwartes den Sieg sichern. Am Nachmittag spielte die Bremer Mannschaft wie umgewandelt und konnte zum ersten 3Naie die starken Hamburger besiegen. Das Punktverhältnis für die drei Vereine war gleich. Auf Grund des besseren Torverhältnisses wurde Hamburg 1. Sieger des Wanderpreises. Ergebnisse: Schild Hamburg I—VTH 04 Hannover 5 : 3; BTH 04 Hannover—Schild Bremen I 3:1; Schild Hamburg 1—Schild Bremen 11:2. ' 1 Aufzüge K Ernst Fischer Fahrstnhlfabritc W SO, Kulmbacber Strawe O B4 8av. 7851/52, Nachtr«f: G 3 LichUrf. 7758 Bepaiaturen jeder Art, Pflege, Fahxstnhlseile _’ ■ar"Lltfarantu.Mitgl.d.iad.6«m,~UBI nianfl-nraURriR Apoth. Max Cliaikel uiana uruyene c 9 oöm Auto- Pensioueii Autopanslon Rlohlgaraga (Inh. Georg Warschauer), Chartottanburg, Rlehlstr.2. J3 - 4 l«f>. 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