Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 10 (1931)
- Issue
- 39 (25.9.1931)
- Date
- 1931-09-25
- Page
- Seite 469 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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4L4 MS LseÄhüLsAfsstss mi ©' v^7 Tio ÜicliQ'C-n J'raels i": eine _Cer Tpmbol.h Im vi da? 2::l:\nin]--'}erübcraus reich m: r:.V:::i:r:n 2rmhn:u.?•:; der 3i:(feo, der Ce::ei;.':::. tmöin wir de-5 Summ der ^ckeckigtev. Gort pernmnens, der mm genbesonders in einer Zeit "ebnerer politicklmr und vor allem w:rtschr":licher s.ok w rtotwcttdig nt. „5-ckchverzagen, nim: verzweifelnd ift tir^ Meinung der Lukko.ß, durch deren wecke die Llerne des Himmels sich war rr erden als Mahner zur Hoffnung, zum Mur, als Anreger einer optimistischen, durch GoNismrckt und Erllreiwauen begründeten Lebensannchauung. wer Fockckrauß predigt uns die Arnrendigkeir des Zusammeuschluues aller Berrlterungegruppen, aller Berufsstände, aller Prliti schon Vereinigungen zur Förderung der Vlmschheit und aller großen Mcufchheitsziele, aber auch zum (rinIrenen für die Lösung aller brennenden Fragen des Vaterlands und nicht zukev: t-er Cemcinden, ob hoch oder nieder ,'Lulab und Bachweidoi), ob reich begabt und glücklich vom Schicksal ausce statte r oder ob bescheiden und anspruchslos chtbrog und Mörtel), keine Trennung, keine Scheidung, kein Fernbleiben und Stehenbleiben. Lanier doch ein gar schönes Wort des Talmud, es mögen die Trauben Getete zu Gr:: empörenden für die E.ackern denn waren nicht die B-.ät-!cr «die grobe ckleuae), so gäbe cs auch keine Trauben (Geistesgrößen): die unansehnlichen Bläwer bilden den Wotterschuß der Trauieen. Und um das Zu'ammon stehen der Völker aller, der gesamten?lcnschhait — zumal in einer drangvollen Zeih wie die ick, in der wir leben, in der alle zmr^Zusammenschluß sich üuckz'"ordert fühlen nrünen. ganz besonders hinckchckich dar Gckahr des Vo'.schewism.uZ — recht eindringlich zu gestalten, verlangte das Fast die Darbringung von 70 Stieren, die für alle Nationen der Welt, die man auf 70 berechnete, dargebracht wurden, um so den Gedanken der Solidarität aller Völker, aller Menschen zum Ausdruck zu bringen und zur uneingeschränkten Universalität anzuregen. lieber diesen Gedanken und Gemciuschaftsinteresien dar Menschheit vergißt das Fest ader auch nicht, sich mit feinen Symbolen um das Einzelschickfal zu kümmern. Tiefe Tymbole'verbieten hoch getriebenen Egoismus, aufgeblähten o-kolz, unge'und<s Strebertum; denn eine Sukkoh, die höher ick als 20 Ellen, ist unbrauchbar, kann das Wohlj gefallen Gottes nick: nnd-en. blicht minder aber i verbiete: ne auch Gleichgültigkeit gegenüber i nnserem Schicksal, ungesunde Selb stznsricdenheit; denn auch eine Sukkoh, die nicht zehn Fauckbreiten hoch ick, ist unbrauchbar, wamit wende: ° sie sich an den einzelnen, aber auch an die Gej sel!schach der sie einen gesunden Toziaiismus i anempfiehlt, der um das Wohl der Armen und Entrechteten sich bekümmern soll, der alle Grup- - Pen und fklmien zu Helm verpflichtet ick und! das Los der Armen, der Stiefkinder des Glücks.! Zn fördern sich angeregt sühien soll. Ans den! Wechsel im Glück nein das Fest hin, in dem cs \ die Sukkoh her zustellen verbietet aus Stocken, die mit der Erde in Verbindung stehen: sie warnt vor Gesinnung und Worten der Vermmimmit, wie sie Schiller in der .Glocke" darstellt: . Fcck in der Erde Grund steh: mir des Hau "es MackM A iemand traue seinem Glück! lind öe'orgt ick die Sckkoh um d i L A c i n f) c i t d-e r Motive unckres Handelns, ganz besonders unseres Handelns im Cr ernte der Gesamtheit, wenn sie verbietet, die sukkoh ans Ttofseu herznstellen, die unrein sind, Unreinheit anznuehnn.en vermögen. Tay wir selbst zu unserer Behauptung kräftig die Gand regen müssen, daß ro:r uns nicht verladen dürckn ans das, was die Väter für uns gesehaffeu und erarbeitet haben, daß wir vor allem auch das Erbe der Väter mehren müssen, das verlangt sie von uns, da eine ihrer Bestimmungen lautet ..tuaasen", du mußt dir deine Scklch Herstellen, .nvelau min heosuiG darfst cs dir nicht genügen lacken an dem, was schon gearbeitet ist (von anderen!). Aber nicht nur Mahnung, auch Trost weiß uns das Symbol der wnkloh zu sagen. Sie tröste: uns bei schwerer Lage, bei den stürmen des Gebens, in dem üe an ei: eine Snkkoch, die so dich: aedeckr ick. daß die Trernlein nicht hindurch zu 'sehen sind, für zulässig erklärt, ganz besonders aber, indem cke uns die Bestimmung gibt, daß eine Tutkoh nicht etwa vier Voile Wände besitzen muß, daß auch drei Wände vollständig genügen. was Lelan kann ein glückliches sein, auch wenn seinem Träger nicht alle Wunsche erfüllt werden. Nach dicker Richtung ist ein Midrasch-Wort geradezu bezeichnend und von rührender Ce'ühlsticke, das dahin kantet: „Als Hiob in seinen Leiden und Prüfungen sich Gott gegenüber beklagte, als Hiob Go::^ gegenüber murrte, da zeigte ihm Goto eine 'sukkoh mit drei Wänden." Bei der Erwägung aller dicker geschlichen, aus die Sukkoh sich beziehenden Bestimmungen mücken wir zugestehen, daß die Gedanken der Herr licken Symbole des Sukkauth-Festes durchaus geeignet sind, unseren Lebensweg n . Sinne der Tugend und der Bewährung glücklich zu gestalten. Und es kann uns nicht wmnder nehmen, wenn die Weisen Israels den zratz aus dem Psalm 15, in welchem der Psalrnick nach anfänglichem Zweifeln sein Loben und sein Los als ein glückliches empfindet: „Lose sind mir zu ge "allen in lieblicher Gegend; ja mein Los erscheint mir schön" — id}_bin objektiv^und subjektiv glücklich — auf die 'Lvmbole des Lukkaulh- Festes beziehen, auf die Fe st Hütte und den Festjtrany. ItLddinor Dr. Stein (Scbweinfurtb). Nrederlassung^mögtichwitca Nr. 339 in kleinern Indnftriecrt im Sao.eckanL für möaoarhischci'. Arzt. eines tlcincn Sana* in: ms mit großem Qxvrlen. — Nr. 313 in SUciuftaöt O'rcr'chtkftcns für praktischen Arzt owr Kinderarzt. Lralnrung mw Ircncumentariunn oarhand.'N. — Nr. 311 Amrnlatorinm <Dädcr) für Dcrmaroli-zen in Berlin NW. — Anfragen cn den CenUralr.rein deutscher Ctaatsbucger jüdischen Glaubens, Berlin V,' 15, Etnserstragr 10. Zm GesimMiisüintol imehinm:-r Yersandsielle, Berlin StV 11 Schürmherger Strasse loa. Telefon: Lützow: ^üo - 6l. „Ein llluäll HÄ W eOLnöl" LLrausivhtung mr Dallnertheülee, Verl.n 'Es wäre vercklckt. wollte man an des ..Zeittheatwh das mit der Aust'ührung eines „Zeimuckes" aus d-.m Ticnste der Reichs0.0:1 tue am 10. ^evtember seine Pstrtrn geöffnet hat, künckleri'che cklaßstäbe aale gen. w as dandfeck und primillv gezimmerte Ttück und die für Berliner Verhältninc nicht minder primitive und kaum durchschnittliche AtmüVrung haben genau wviel mit Kunst zu tun wie ein. Aitartikel mit eurem lyri'chcn Gedicht. Aber in dic'cm recht geschickten Leitanckeh den das Zeittbeater da auf die Buhne gebracht hat, ergeben viellüttige Tagesnöte in vielfältiger Gestalt einige Rollen. Und vor allem kommt in ihm eine Ce'wmumg zu Worte, die wir begrüßen, auch wenn ihre Träger aus der Bubne nicht zu eigenem Leben kommen, auch wenn die Mängel des Ttuckes der Gute der Gesinnung nur abtragäch sind. Es ick die G-n'innung der ölnckändigkeit und Men'chuchkeit, es ist die unsere, die darin zur Lpracke kommt, lind es ick, in einer kleinen Eviwde, auch unsere ^acke. Es treten nämlich in den^ Ttück auch zwei jüdische Personen auß Vater und wochckr, beide unauffällig und wirklichkeitsnah gesehen und gespielt, wie Tochter nun wird von dem einen der Lfsizicre (einer verzerrten und tendenziös karikieren Figur übrigens) bcläckigt. Ter Vater stellt den Lmzier^ zur Rede; cs Jft eine für dicken beschämende LZ-ene. Ta läßt uch nun dicker Tsüzicr zu einer cntickmiti''chen Bemerkung binreitzen, „verbuchter Iudenkerl" oder so ähnlich. Tcr w ocschimpcke Iube wendet sich noch einmal im Geben und 'sagt ganz ohne Pathos: „Tie beiden Töhne dieses verfluchten Iudenkerls liegen in Flandern/ Es wird merklich still im Theater, wenn die'e Worte fallen... _ Ka. AON mm WMlt aW MMm „Ter bekannte Kunsthistoriker, Prockvor Tr. Julius Hülsen, ick ^amstagnachmittag (12. Teptember. D. Tchrifll.) im öllter von 59 Jahren plötzlich einem ^chlagansall erlegen. Julius Hülsen war wohl in allen Kreisen als eine: der besten Kenner der heiinischen Kunck''ckäve und Architekturen bekannt. Unendlich ist die Fülle der Vorträge, die der Verstorbene vor vielen Tancknden von Men'chen landauf und landab über Kunckangelegenheiten gehalten hat. Jedes Bauwerk in -Hellen und Nassau kannte er. Mit unveränderter immer gleichöleibender Freundlichkeit und Geduld führte er seine Hörer durch die Welt der Kunst. Hüllen bekleidete Lehrämter an der Technischen Hochchnle zu Tarmstadt und an der städtischen Zeichenalademie zu Hanau. In fruberen Jahren weilte er viel im Anslande und hat hier n. c. unter Theodor Wiegands Leitung Ausr'rabungen auf Milet veranstaltet. — Taß der Prophet im Vaterlande nichts gilt, beweist die Tatt'ackx^ daß es Hülstn niemals gelungen ick, bei der -tadt Frankfurt eine feiner hervorragenden Begabung entchrechende Stellung an irgendeinem /In^S Endüth ist cs der Vissenschcfi gelun^rn, ein vtrlctemes Miffcl gegen unschöne Fettpolster zu finden. Gerede cn den i'.ehrbaren Körpei- »fcllen. v.ie Kcts, Kinn, Vode und Knöchel, bildet «ich meist eine rdl- «chlch.t, die euch die beste Gesteh unschön ur.d plump erscheinen lauf. Vergleichen Sie nebenstehende Schenheits-fJorrnalmaue an Ihrer Figur und entfernen Sie alle unschönen Fettpolster mit Schlankol. - Das neue vitsenuchadliche Fettxchnsrasscr Schlankol vrlzd cinfsch an der Steile e:n££rtet:en, an der Sic abmagera Volten, und in venigen 5banden verschwindet an dieser SlcHe «i;ks Feh. Der Wadenumfang verringert sich z. B, In einer fJacht um über 2 cm. 5chlcnkcl löst jeden Fettansatz mü ioforttgfx urkung, mir durch auSarkd'.cS Lusre.ben. Kein Bnnehmen 2 cdei dergk ciian, dabei garantiert unschädlich, euch bei -Hw > p? _ d a f 7 *n n Das neue Entfettungswasser a 'ch (✓Off/ v- fj Q zarier und empfindlicher Haut. Starke Hüften, Brust, Bauch oder Doppelkinn und Jedes; andere lästige Fettpolster schwindet sichtbar. Uebcr Nacht angewandt, staunen Sie am Morgen über den Erfolg. — Eine schlanke Gestalt macht Sie um Jahre jünger, bleiben Sie also schlank und jung, eher nicht durch unnötige Anstrengungen oder lästige geführt: :ne Hungerkuren. Gebrauchen Sie einfach Schlankol. Die vorliegenden notariell beglaubigten Anerkennungen und Gutachten beweisen erJaunbche Resultate. Machen Sie sofort einen Versuch und schreiben 5ie noch heute. 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