Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 9 (1930)
- Issue
- 52 (26.12.1930)
- Date
- 1930-12-26
- Page
- Seite 675 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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675 Verfasser, daß das jüdische Leben nicht nur ein Martyrium war; es hatte auch seine Lichtseiten. Seine Grundlage war das Familienleben in seiner Reinheit zur Zeit allgemeiner Zügellosigkeit, gehoben und veredelt durch die Weihe des Sabbats und der Festtage, durch Studium und sorgfältige Erziehung der Kinder. Manche Züge hätte die Darstellung klarer und vertiefter herausarbeiten können. So die Vertrautheit mit der deutschen Literatur, die vielfach auffallende Parallelität zu den allgemein herrschenden Zuständen: fahrende Schüler, das jüdische Tanzhaus (in Rothenburg ob der Tauber): ebenso vermißt man die Zeitangaben bei den meisten Illustrationen. Aber trotz dieser Ausstellungen bedeutet das Merkchen eine Bereicherung der geschichtlichen Literatur. 8.8t. Meine Chronik. Max Arndt, Köslin, und Gattin begehen am 26. Dezember das Fest der silbernen Hochzeit. — Kürzlich feierten das langjährige Vorstandsmitglied unserer Ortsgruppe Magdeburg, Dr. Otto 6imo n, und seine Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. Wir gratulieren unseren Freunden herzlich st. — Die stellvertretende Vorsitzende des Vaterländischen Franenvereins in Liebstadt (Ostpr.), Frau I a c o b s o h n, die dieses Amt jahrzehntelang hindurch mit großer Hingabe im Kriege wie im Frieden bekleidet hat, wurde anläßlich ihrer besonderen Verdienste um den Vaterländischen Frauenverem unter Belassung in ihren: Borstandsamt zu dessen Ehrenmitglied ernannt. PreisarrKschreiven der Moritz-Marrheimer- Stiftirrig. Bearbeitung eines Themas über „M e n s ch e n l i e b e, Gerechtigkeit und Duldsamkeit als Grundpfeiler der menschlichen Gose l l s ch a s t". Das Preisrichterkollegimn der Manheimer-Stiftung, bestehend aus Herrn Stadtverordnctenvorsieher Haß (Berlin), Herrn Geheimrat Mahlin g (Berlin) als Vertreter des Rektors der Universität Berlin Herrn Professor Baumgardt und Herrn Rabbiner Dr. Leo B.>eck, hat in seiner Sitzung von der Verteilung eines ersten, zweiten und dritten Preises abgesehen. Cs hat drei gleiche Preise von je 300 Mark und einen Anerkennungspreis von 100 Mark zuerkanrrt. Preisträger sind: Herr Dr. med. Ockel, Guben, Postsiraße 46. Herr Richard Paul Frank, Charlottenburg, Scharrenstraße 38. Herr Dr. Iacobus, Wilmersdorf, Uhlandstrage 77. Herr Oberstudienrat Dr. Paul Poppe (Paul Schirmer), Charlottenburg, Kaiserdamm 31. Geschäft!. Rotizc» ««d Büdcrnachrichtcrr Die italienischen Autolinien sind heute mit einem ausgezeichneten Material ausgestattet, das in den letzten Jahren zum großen Teil erneuert worden ist. Auf einigen neuen Linien wird das Gepäck in einem kleinen Lastwagen untergebracht, der den: Personenwagen unmittelbar folgt. Auf Winterkuren, bis in die neue Zeit eigentlich fast unbekannt, greifen jetzt immermehr diejenigen zurück, denen Berufs- oder andere Pflichten eine Ausspannung während des Sommers nicht ermöglichen. Auch die seit einigen Jahren in Bad Salzbrrnrn, dein Katarrh-- und Asthma-Heilbad des deutschen Ostens, cingeführten Winterkuren gewinnen von Jahr zu Jahr an Zuspruch. Wintersportplatz Friedrichroda i. Thür. Auch iur diese Wintersaison plant die städtische Kurverwaltung, einen Skilehrknrsus unter Leitung eines geprüften Skilehrers auf der für solche Zwecke sich ausgezeichnet geeigneten Körnbergwiefe abzuhalten. Eine kleinere Lehrsprun-gschanze ist für Anfänger erbaut worden. Skilausen kann man heutzutage so ziemlich überall erlernen, jedoch gibt es Unterschiede, die zu beachten sind. Am besten ist es, man sucht die Keimzellen des Skilaufs auf dort, wo er von Anfang an eine sorgfältige, liebevolle Pflegestätte gesunden hat, dur.st nichts in seiner Weiterentwicklung gehemmt wurde und die Natur alle Bedingungen, die dieser Sport an sie stellt, erfüllte. Eine solche Keimzelle ist Berchtesgaden. trinkt Firchinger. Seine Gesundheit zu erhalten, seinen .Körper widerstandsfähig zu machen, mui; im Interesse jedes einzelnen höchstes Gebot sein. Das Fachinger Wasser leistet hierbei unschätzbare Dienste, indem es das Blut von schlechten Beimischungen befreit und es klarer und belebter durch die Adern strömen läßt. „Fachingen erhält Körper und Geist frisch und gesund i" Verlag: Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., Berlin W 15, Emser Straße 42. Tel.- Adr.: „Centralglanben Berlin". Postscheck: Berlin 30472. Hauptschristleiter: Dr. Ludwig Holländer. Verantwortlich: i. V. Dr. Alfred H i r s ch h e r g. Beide Berlin W 15. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Freiumschlag beiliegt. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Paul Vurghardt, Eharlottenburg. Druck: Rudolf Mosse, Berlin SW 100. * Irma Wolf Willy Kaufmann Verlobte. Sobernheim Schlierbach (Nahe) b. Wächtersbach Dezember 1930. J Jlse Böhm Robert Wilmersdörfer Verlobte. Hannover, Callinstr. 23 Weiden (O.-Pf.) Weihnachten 193Q. J Fried 1 Schwabacher Bruno Riesenfeld Verlobte. Mannheim Würzburg Dezember 1930 Würzburs Fritz Davids Rena Davids geb Bohrmann Vermähite. Aschaffenburg Wiesbaden * 18. Dezember 1930. J Die glückliche Gebürt eines kräftigen Stammy halters zeigen hoch- <>«* erfreut an FritzCoppel und Frau Lissy geb. Brück. Zweibrücken, 15. Dezember 1930. / die ideale, strapazierfähige, praktische Temldmtulm. Lossen Sie sich beraten durch die führenden Häuser des Teppidih&ndzls! Die Verlobung ihrer Kinder Susi und Heinz beehren sich anzuzeigen Justizrat Paul Behrend u. Frau Dr.JuliusBrodnitzu Frau E‘se geb. London Hedwig geb Herzfeld Berlin, Bayerischer Platz 2. BerJn, Schillstrasse 9. Susi Behrend Dipl.-ing. Heinz Brodnitz Verlobte. Am 14. Dezember verschied unser lieber Kollege Herr Moses Isselbächer. Der Verstorbene gebürte seit 45 Jahren dem Yorsiand der Jüdischen 'Gemeinde an und hat durch seine aufopfernde Tätigkeit zum Wohle derselben bei getragen. Wir werden ihm ein dauerndes, ehrendes Andenken in unserer Mitte bewahren. Die Vorstandsmitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde, Limburg a. d. Lahn. HUIHSEMM US PHUNMMNS zu Frankfurt a. M.f Hebelstrasse 15—19 mit Frauen-Schulhein». Oeffentliche höhere Lehranstalt. Beginn jeweils Ostern. Illustrierte Broschüre kostenlos durch das Sekretariat des Philanfhropins, Frankfurt a. 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