Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 8 (1929)
- Issue
- 28 (12.7.1929)
- Date
- 1929-07-12
- Page
- Seite 374 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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374 Verfügung zu stellen. Er tat dies in der liberalsten Weise und wahrscheinlich schon damals mit dem Bewußtsein, daß er für die viele Arbeit, die er leistete, niemals Dank ernten würde. Er war es, der die ganze Idee des TechnikumS in bezug aus Platzausnutzung, in bezug aus Einzelheiten des Gebäudes und des Lehrplanes inspiriert hat, so daß er mit Recht neben Paul Nathan, Jakob H. Schiff, James S i m o n und W i s o tz k i als einer der hervorragendsten Träger der Idee der technischen Erziehung des jüdischen ^Nachwuchses in Palästina und der Industrialisierung des Landes gelten muß. feiern. Auch wir wollen an dieser Feier nicht fehlen und den Wunsch ausdrücken, daß noch viele Jahre fruchtbarer Tätigkeit dem Jubilar beschießen sein mögen. A. F. Nachtrag zur Bäderliste. Goslar /,Hotel Achtermann" ist nicht judenfeindlich. Pribbernow Hotel H. Haut: Der Inhaber des Hotels ist Führer der Nationalsozialisten und tragt Hakenkreuzleruniform. Geschäftliche Notiz. Bad Schinznach (Schweiz). Das schon den Römern bekannte Schinznach kann auch heute noch den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, das stärkste und heilkräftigste Schwefelbad des Kontinents zu sein. Für Rheumatismus, chronische Entzündungen und Katarrhe, schwer heilende Wunden, Asthma, Stoffwechselstörungen usw. kann es überraschende Heilerfolge aufweisen. Am 15. Juli vereinigen sich seine ehemaligeil Mitarbeiter, Frellnde und Schüler, um das 25jährige Lehrjubiläum in angemessener Weise zu Niederlassungsmöglichkett. Nr. 218. Niederlassung in Kreisstadt der Provinz Sachseil für tüchtigen praktischen Arzt möglich. Anfragen an das Büro des Centralvereins, Berlin SW 68, Lindenstr. 13, erbeten. Verlag und Schriftleitung: Eentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Postscheck: Berlin 30472. Hauptschriftleiter: Dr. Ludwig Holländer. Verantwortlich: Dr. Margarete E d e 1 h e i m, Berlin SW 68. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Freiumschlag beiliegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Paul Burg Hardt, Charlottenburg. Druck: Rudolf Müsse, Berlin SW 100. p* aO® Die glückliche Geburt v eines prächtigen Jungen zeigen hocherfreut an Fritz Sänger und Frau Edith geb. Guttenberg. Witien, den 30. Juni 1929. Die glückliche Geburt des zweiten Jungen zeigen an Rechtsanwalt Dr. Max Mayer und Frau Else geb. Aufseesser. Berlin-Schöneberg, den 6. Juli 1929 Martin-Luther-Strasse 55. Herta Bein Justus Nussbaum Verlobte. Oberhausen (Rhld.) Osnabrück Marktstrasse 20-22 Schlossstrasse11. ------——-\ Edith Philipps Bernhard Wolff Verlobte. Gelsenkirchen Bochum Kampstrasse 30 Ottostrasse 12. r~ Statt Karten! Karl Eichenberg Hüde Eichenberg geb. Davids Vermählte. Frankfurt a. M, Ohligs 10. Juli 1929. Ladenlokal in allerbester Lage Baden-Badens m vevmretött! Das Lokal würde sich besonders gut für die Seiden- Dranche eignen, da diese am Platze nicht vorhanden. Anfragen erbeten an Rodert RaKmann, Baden-Baden Lichtentaler Stratze 14. Am 6. d. M. ist der ehemalige stellvertretende Vorsitzende unseres Vorstandes Herr Leopold Badt verschieden. Mit ihm ist ein Mann heimgegangen, der zwei Jahrzehnte lang mit der Gemeinde aufs innigste verbunden war. Zunächst 1905 als stellvertretendes, seit 1909 als ordentliches Mitglied in den Vorstand gewählt, hat er in auf steigenden Zeiten wie späterhin in schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren in unerschütterlicher Treue und Hingabe seine grosse Arbeitskraft demWohle der Gemeinde gewidmet. Durch die Führung der Finanzyerwaltung hat er die Grundlage für den Fortbestand der Gemeinde in schwierigster Lage gesichert. Daneben lag ihm vor allem das Schicksal unserer Altersversorgungsanstalten und des Hospitals am Herzen. Für alle, die dort infolge körperlicher Schwäche oder hohen Alters eine Zufluchtsstätte gefunden, sorgte Leopold Badt wie ein Vater, ihnen brachte er schon durch seine tägliche Anwesenheit in den Anstalten Ermunterung und Stärkung. Für die Nöte und Sorgen der Beamtenschaft zeigte er stets teilnehmendes Verständnis. Ueber allem aber stand ihm die Einheit und Einigkeit in der Gemeinde, die ihm bei all seiner Arbeit Ziel und Leitstern gewesen ist. So wird sein Bild in der Gemeinde als das eines ihrer charaktervollsten und ausgezeichnetsten Führer in dankbarer Erinnerung fortleben. Berlin, den 8. Juli 1929. Uontand and ~ der Jüdischen Gemeinde. Infolge eines Unglücksfalles ist uns jäh. und unerwartet in Ausübung seines Berufes unser lieber Sohn. Bruder, Schwager und Onkel Moritz Simon im blühenden Alter von 28 Jahren entrissen worden. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Sally Simon und Frau Quakenbrück, 3. Juli 1929. II sucht bei besseren Privaten gut eingeführte Äesiveter. 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Rh., Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg, Stettin, Stuttgart, Wiesbaden, Amsterdam, Barcelona, Basel, Belgrad, Budapest, Buenos Aires, Bukarest, London, Madrid, Mailand, New York, Paris, Prag, Warschau, Wien, Zagreb, Zürich. M