Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 8 (1929)
- Issue
- 18 (3.5.1929)
- Date
- 1929-05-03
- Page
- Seite 240 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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240 und Publizisten zu ihren Mitarbeitern. Sv tonnten wir in unserer Sondernummer vom 5. August 1927 „Unsere Mitarbeit an der deutschen Kultur" einen Aufsatz von Weißmann veröffentlichen. Dieser Artikel „Bon Wagner bis Schvnberg" schließt mit den Worten: „Wie armer wäre das deutsche Musikleben ohne die Begeisterung zu Opfern bereiter Juden!" Und in der „G. V.-Zeitung" vom 23. November 1928 unterzog Werßmcinn Karl Solls. Schrift über Friedrich Gernsheim einer würdigen Kritik. Das deutsche Musikleben, die deutsche Wissenschaft und das deutsche Judentum sind ärmer geworden durch den Tod dieses hervorragenden Mannes! Nachtrag und Ergänzung zur Säöerliste. Suhl i. Thür. Der Besitzer des Paffagecafe, Kurt Schoppe, betätigt sich in jndenfeindlicher Weife. — Lafö Sperle legt auf jüdische Gäste keinen Wert. Fürth i. B. Gasthof und Weinhandlung Drei Könige, Inhaber Anton Fiedler, teilt mit, daß ihm Gäste jeder Konfession gleich willkommen sind. Seih i. Badern. „Bayerischer Hof", Inhaber S. Rudin, legt Wert auf die Feststellung, daß ihm Gäste jeder Konfession gleich willkommen seien. Geschäftliche Mitteilungen. Die Israelitische Kinderheilstätte e. B., Bad Kissingen, Sitz Nürnberg, konnte seit Bestehen der Anstalt im ganzen 5 3 0 0 LI i n d e r aufnehmen. Im Jahre 1928 fanden 400 arme, kranke Kinder Aufnahme, der weitaus größte Teil vollkommen unentgeltlich. Außerdem wurde 24 im Beruf stehenden jüdischen Mädchen eine drei- bis vierwöchige Kur in Bad Kissingen ermöglicht. Die Erfolge waren auch in diesem Jahre glänzende. Die Anforderungen an den Berein werden infolge der allgemeinen wirtschaftlichen Notlage immer größer. Es liegen bereits für dieses Jahr wiederum zahlreiche Anmeldungen vor. Die Kinderheilstätte, dieses Werk reinster Menschenliebe, kann ihren Betrieb in diesem Jahre im gleichen Umfange nur dann aufrechterhalten, wenn der Berein mehr Denn Ze von allen Gönnern und Freunden unterstützt wird,, dann würde auch kranken Mittelstandskindern, deren Eltern in der Inflation ihr Vermögen verloren, eine Kur in der Kinderheilstätte ermöglicht werden können. Der Verein vertraut auf das nie versagende, jüdische Herz, daß ihm auch für dieses Jahr die nötigen Spenden Zufließen. Sparsamkeit in großen wie in kleinen Dingen verlangt unsere Zeit von uns allen. Die bekannte Erdal-Fabrik hat durch ihre Feinsürubvflegemittel (Erdal Nussig und Erdal-Feinschuherewe) die Möglichkeit geschaffen. DottlMimigen. iuMML.M>LL Zur Haustrinkkur: bei Nierenleiden, Harnsäure, Eiweiss, Zucker 1928; 22 000 Badegäste TMmmsNk Badeschriften durch die Kurverwaltung Verein jüdischer Hotelbesitzer und Restaurateure E. V. Wo wohne l(li? Wo esse «fi? Hotel Tannhäuser. Ersikl. geführt. Haus,m.alLKomf.d.Neuz.aiisgest. M Hotel Ulmann. Altbekanntes Hotel. . Renommierte Küche. Bethmannstr. 52. Dftfi p.fjrfnin Kurhotel Bristol, Bes. M. Kokisch. OuU liUdiLlU Thermalbäder. Modern. Komfort. Dn«| ll^rfhnrctHotel Parkhaus,S.Po8nanski( vorm. DellnOlIUlllH Hecht). Vollk.renov.,sämtl.Komf. Adlers KnrhotelBelleYiie. Sämti. Zim. m.fliess.Wass.Dampfb.,Bekhstel. Kurpension Hellmann. Tel. 816. Mäss. Preise, angen.Anfenth. WiPQharlAr» Hotel Kronprinz, ¥Y lüoUdUull H a u s I. R a n g e s . Obige Betriebe unterstehen der Aufsicht des Vereins Förderun ritueller Speisehäuser H a m b u r «ad Savrbuvg Aerztlich geleitet. Kinder vonb bis 16Jahr. Beste Verpflegung. Sorgfältige Aufficht, auch Reffebegleitung. Prospekte. Berliner Anmeldung Moabit 3677. Bad Harzburg Billa Jugendglück erbittet rechtzeitige Anmeldungen auch f. die großenFerien. Hamburger.SachS. Sanatorium Dr.Kohnstflmm Königstein i. Taunus Nerven* und innere Erkrankungen Diätkuren. -Modernster Komfort. 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