Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 50 (14.12.1928)
- Date
- 1928-12-14
- Page
- Seite 712 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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712 UrbettSarröschutzsttzrrng deK C. V. Am Sonntag. 9. Dezember, tagte In Berlin der Arbeitsausschuß des C. V. An den Scfowc&unßcn nahmen Freunde aus allen Gegenden deS Reiches teil. Die Beratungen galten hauptsächlich der aktuellen politischen Lage, wie sie insbesondere durch die fortgesetzten Beschimpfungen und Verunglimpfungen der deutschen Juden durch die Nationalsozialisten verursacht ist. Die Beamten des Central« Vereins wohnten einem Teil der Verhandlungen des Arbeitsausschusses bei und besprachen am Sonntag nachmittag und am Montag in einer besonderen Beamtenlagung die Durchführung der Ausgaben, vor die der Arbeitsausschuß sie gestellt hatte. Die Jüdische TtlterShilse Berlin veranstaltete aus Anlaß der Wieder- Lehr ihres Gründungstages am Sonntag, 9. Dezember, eme Festvorstellung deS „Don Giovanni" in der Staatsoper am Platz der Republik. Tie Ausführung unter Leitung des Generalmusikdirektors Klemperrr und unter Mitwirkung hervorragendster Kräfte der Staatsoper bildete den festlichen Auftakt für den Ball in den Kroll-Sälen, bei dem sich jung und alt bis spät in die Nacht hinein vergnügte. Man sah viele interessante Köpfe der Wirtschaft und des Berliner geistigen Lebens. Eine reichhaltige Tombola brachte sicherlich einen guten Neberschutz sür den sozialen Zweck dieses Balles: den vielen verarmten jüdischen MittclstandLfamilien Hilfe in ihrer Not zu bringen. __ Die Gesellschaft für jüdische Familie rrforschrrrra eröffnet-ihr neues Gefchäftsiahr mit einer Sitzung im Brüderverelnshaus zu Berlin. Der Vorsitzende Dr. Czellttzer gedachte mit herzlichen Worten der beiden hervorragenden verstorbenen Mitglieder: Rabbiner Dr. Loewenthal und Henriette Map. An ihre Stellen sind der Etaatsbidliothekar Professor Dr. P i ck und Bertha Falke nderg getreten. Dann nahm Dr. Karl Schwarz, Leiter der Kunstsammlung der Jüdischen Gemeinde in Berlin, das Wort zu fernem Vorträge: Die jüdische Familie in der Kunst. Das Gebot: Ehre Dater und Mutter uns die Innigkeit der Fomllienzusammengehörigkeit tur /^BERgfllEN smsKHssiBsr EENF£ST Ein Blick durch dl:n Lohmasn-BriUe* fläßl Sit Ihre Fehlsichtigkeit vergessen; 'ihre durch D. R. Patente geschützt* 'eigenartige Konstruktion unterscheidet sie rort allen übrigen Augengläsern und bietet Ihnen beispiellose Annehmlichkeiten und Vorte ile, Probieren Sie einmal die neuesten,, Lohmann-Blidcr" in Brillen-oder Kneifer. Yerm durch. 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Biese Äßzelfie erscheint cur einmal, «ad «erden Interessenten letefea, diese »eszaschneidea csd enf zebewahre«. flt» MfofiM Dresäen-A.6» Aurfürstenstraße 40 Fernsprecher 1467V Inhaber: kNfreä Mehlhorn bürgt für Güte. ------ toMemaV'Mt. m M. 1,38 <> 0 prtmZ etQ&vZzrcit..Md. M. 1,40 () 0 Stckes G-Znirfttt wer Gens.Md. M. i.ss <) © SSnsd-Leulkrtt.Pfd. M. 1,40 o Ö in Gläsern, Glas M.1,50 <) m ezsUvsivL .Stück M. i.ss <) © sslltns crr-'/.Dme GL3fchrM...Pld. M.S.LL f) 0 priins r:r.;ös.Mb. St 1,55 o .VfL. M. 1.3ö/t .4ö e \ M fcöPBfrS».m 2«. 130/1,40 C) G DersLLd unter Rachnahme. i) 'Bank IL-fi. BERLIN SW68 Iduna-Haus Lebens- Kinder- Aussteuer- Sterbegeld- Versicherungen Vertretungen an allen Plätzen Mitarbeiter gesucht y rzrsoaaonaanECCsonnasöGsssr.janaoEn^Gcaan § ZAisZ SszwhMS B © . 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