Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 50 (16.12.1927)
- Date
- 1927-12-16
- Page
- Seite 711 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2277379-2277729-2277778--04147-2284731- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
707 r**>*y» O tj)t l Adraft *Lj>\jOUÜ^ <L>v^ Beim blassen Kinde besteht fast stets irgendeine skrofulöse Erkrankung. Beim Säugling äussert sic sich in Wandsein, Ausschlag, Müchschorf, beim älteren Kinde in Neigung zu Katarrhen der Luftwege (Schnupfen, Husten, Heiserkeit) oder in Nesselsucht, duckau s schlag, Vergrösserang der Rachen- oder Gaumenmandeln u. a. m. Ferner in Abmagerung, Blässe, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, leicht erhöhten Temperaturen. Oft besteht lange anhaltende Ohreiterung. Am häufigsten auzutreffen aber ist eine Entzündung der Augen, Tränenfluss, wunde Lidränder und starke Lichtscheu. Es I s t ELLGsrAVZLZGLT auf diese Symptome zu achten und die Kinder in solchen Fällen bei einem Arzte, der die Hanauer Höhensonne hat, bestrahlen zu lassen. Das ^st nicht teuer und die Kinder haben lebenslänglich gesundheitlichen Nutzen davon. Insbesondere sollen auch die Kinder bestrahlt "werden, bei denen nur Drüsen Schwellungen ohne dieZeichen der Skrofulöse bestehen. Findet die Mutter am Hals ihres Kindes kleine Knötchen, so sind die Drüsen des ganzen Körpers geschwollen. Das Kind hat keinen Appetit und ist nervös. Diese Drüsenkrankheit (lymphatische Diathese) wird mit Sicherheit durch die ultravioletten Strahlen der „Künstlichen Höhensonne“ anf das günstigste beeinflusst. — Nicht nur bei Skrofulöse, sondern auch bei vielen anderen Formen der Tuberkulose und bei Tuberkulose-Verdacht werden nach den Erfahrungen zahlreicher Autoritäten treffliche Heilerfolge erzielt durch die billige, bequeme und schnellwirkendeUltra violctt-Bestrahlung mit Quarzlampe „Künstliche Höhensonne“ Original Hanau. Die Rachitis (englische Krankheit), durch die Kinder schon in den ersten Lebensjahren zu siechen Krüppeln werden können, wird durch vorbeugende Bestrahlung im Säuglingsalter sicher verhindert. Die Rachitis bekämpfen, heisst auch den Masern, dem Keuchhusten und anderen Krankheiten ihre Gefährlichkeit nehmen. — Fragen Sie Ihren Arzt. — Verlangen Sie kostenlose Zusendung der „Merkblätter für Eltern und Pflegerinnen“, betr. Rachitis, SkrofsXose, Tetanie (Säuglingskrämpfe). L 2 WM LZTLWZW- WWÄ kÜSKSlä iffliilllliilliSl 6« sind Bestrahlungen mit „Künstlicher Höhensonne“ — Original Hanau — das natürlichste Vorbeugungsmittel zur Erhaltung der natürlichen Abwehrkräfte gegen Krankheitsgifte und Ermüdungserscheinungen. Es gibt nichts besseres für beruflich Angestrengte, Nervöse und Schlaflose sowie für Trainierende zur Erhöhung sportlicher Leistungen! Bestrahlungen mit „Künstlicher Höhensonne* — Original Hanau — bewirken eine wundervolle natürliche Kräftigung bei Alterserscheinungen beider Geschlechter, bei Schwächeznständen überhaupt, bei Genesenden nach langer Krankheit und bei geschwächten Wöchnerinnen. Jeder Gesunde, der sich in Zeiträumen von etwa einer Woche, anfänglich nur 3 Minuten (nach einigen Bestrahlungen etwas länger — bis zu 10 Minuten) bestrahlen lässt, wird den günstigen Einfluss auf seine Haut und damit auf sein Allgemeinbefinden sehr bald wahrnehmen. Die Wirkung der Bestrahlungen ist eigenartig: Während der Bestrahlung ist zunächst gar nichts zu verspüren. Erst etwa 5—6 Stunden nach der Bestrahlung durchströmt den Körper ein angenehmes Gefühl der Wärme, dadurch hervorgerufen, dass das Blut lebhaft zur Haut hinströmt, sie gut durchblutet. Die Haut erscheint dann lebhaft gerötet. Die gute Durchblutung der Haut bringt alle Hautunreinigkeiten zum Verschwinden und erzeugt neben einer gesunden Bräunung ein überaus wohltuendes, angenehmes Gefühl der Kräftigung und der Frische, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Der Bestrahlte fühlt sich auch geistig lebhafter, gut gelaunt, fröhlich gestimmt. Die Abwehrkräfte seines Körpers werden gestärkt, seine Widerstandsfähigkeit wird erhöht, sein Schlaf wird tiefer uad erquickender. Versuchen Sie einige Probebes trahlungcn bei Ihrem Arzt (aber nur mit „Original Hanau“). Fragen Sie Bekannte nach den Bestrahlungserfolgen. M@Ed(3&dS©mm< 66 was ist das? \ \ Du3 Quarzlampe „Künstlich* Hohensonne", Original Hanau, darf mit der Solluxlampe nicht r-;rwechselt werden, noch weniger mit den vielfach durch Reisende und Hausierer vertriebenen Hochfrequmzapparaten, auch nicht mit den als nelektrische Sonnen" bezeichnten Heiz cor rieht ungern Die „Künstliche Röhaisonne" sendet ultravioktte Strahlen aus, viel starker als das natürliche Sonnenlicht auf hohen Borgen und Gletschern. Das lässt sich nicht durch Lampen aus Glas erreichen, weil auch das hellste Glas die ultravioletten Strahlen des Sonnenlichtes nicht durchlässt. Die „Künstliche Höhensonne* kann nur durch eine Lampe aus geschmolzenem Quarz (Bergkristall) erzeugt werden. Das Ergebnis einer täglichenkurzen Bestrahlung mit künstlicher Höhensonne ist eine ganz wunderbare Auffrischung des menschlichen Körpers, ein förmliches Aufblühen. Körper und Geist icerden reger, die Stimmung bessert sich auffällig, die Arbeitskraft wird erhöht. Wie das zugeht, das su erklären, würde hier zu weit führen. Aber jeder kann die Wirkung erproben. Fiele Aerzte besitzen schon eins nKünstliche Höhensonne Original Hanau. Eine mehrere Wochen lang fortgesetzte, täglich einige Minuten uührcmdo Bestrahlung kostet nicht viel und die Wirkung zeigt sich schon noch den ersten Bestrahlungen. Verlangen Sie die kostenlosen Aufklärungsschriften von der Hanau a. PostSacfa L2ZS MLb. H. k I! 1 3 3 Weitere Literatur versendet der Solln*-Verlag, Hanau a. M., Postfach 1290 (Versand nnr unter Nachnahme. Porto und Verpackung zu Selbstkosten): „Licht heilt, Licht schützt vor Krankheit“ vonSan.-Rat Dr. Brciger, geh. RM. 0,20 „Sonne als Heilmittel“ von Dr. F. Tbcdering, geh. RM. 1,—. „Wie heilt Tuberkulose?“ von San.-Rat Dr. Breigcr, Berlin, geh. RM. —,20. „Luft, Sonne, Wasser“, vonDr.Thcdcring, geh. RM. 2,—, geh.RM. 2,60. „Skrofulöse Jugend“, von Dr. F. Thcdering, geh. RM. 1,—. „Die Ultraviolett-Therapie der Rachitis“, von Dr. Sachs, RM. —,39. }J 99999^