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Central-Verein-Zeitung · 1927-12-02 · 48 (2.12.1927) · p. Seite 675

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
6 (1927)
Issue
48 (2.12.1927)
Date
1927-12-02
Page
Seite 675 (sequence 7)
Language
German
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Jatmllt "Bettiöjstung ött MiüfiSöi küllMMWÄie.' Die Feier der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft Des Judentums. Am 1G._ November beging die G e s e l l s ch a \ t 5 u c Förderung der 2Ö i f i c n f d) a f t des Judentums bi: Feier ihres Lojährigen Bestehens durch eine Festsitzung im Logcnhaus Berlin. Kleiststrastc. Tie Gesellschaft hatte neben anderen Publikationen ihre neueste Bcrösteutlichung, das anläßlich des Jubiläums hcrausgegebcue P r a ch t w c r k von Hoffmann: ..Jakob A 0 r a h a in und A b r a t) a m A brams 0 n . b 5 Jahre Berliner M e d a i l l e u f u n ft (1 7 55 b i s 181 0)" ausgestellt. Ncbcrdies^war in inchrercu Schaukästen mit mehr als 1C*0 Sriginalprägungcu von Silber und Gold' das Werk der beiden grasten Berliner Medailleure auf eindringlichste Weise veranschaulicht. Herr Tr. Hofsmann gab dann am Ende der Festsitzung durch einen Lichtbildervortrag eine Einführung in das Werk. Dabei liest der bescheidene Gelehrte das graste Verdienst, das er sich um die W'iederemdcctung von lange verschollenen Arbeiten Abramwns erworben hat. vollständig zurücltreten. Es ist ihn: gelungen, in einem seil IM fahren nicht geöffneten Schraut etwa €0 Schwesclpasten von Abraham Abramson wiedcrznsindcn, die unsere Kenntnis voll dem ausgebreiteun Wirken und dcm starken. geradern epochalen Können dic'st^ Künstlers wesentlich erweitern. Die Tätigkeit der beiden Künstler führt in die 3eit, da die Juden Preusterrs durch ihren fulturcücn Aufschwung allmählich die Vorbedingungen für die wisten'chaftlichc lrnd^ bürgerliche Gleichberechtigung schufen. Hoümanns Werk gibt eine Ilebersicht über die Glanzzeit der Entwicklung des preustischen Staates. Es enthält künstlerische Porlräls aus den Krest'cn bt* Königs- Iranscs, dcs Adels und des geistigen TcuHcywno?. Di-cnn auch diese Studien. den wnsr von der Gesellschaft gepflegten etwas ferner liegen, so bekunden - sie,, wie der Vorsitzende in stincr Eröffnungsrede answhrle, damit die Verbundenheit der Inden mit b c m deutsche n Vaterlande. Es war daher ein glücklicher Gedanke der Gesellschaft. die ersten-, 3tori Exemplare einer numerierten bibUop5i(eu Prachtausgabe dein Herrn. Reichspräsidenten und dem preußischen Kultusminister zu überreichen." Der Vorsitzende konnte ein Dank- und Glückwunschschreiben des Herrn v. Hindenburg verlesen; Herr Minister Dr. Becker,, der sich für semitische Studien bcwnders interessiert, sandte ein Telegrannn, in bcm cs heißt: ..Die hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten der Gesell- - schaft haben nicht nur der Erforschung des Judentums gedient, sondern sind zum Teil zugleich wertvolle Bereicherungen der deutschen Kulturgeschichte/ . wie besonders das köstliche Jubiläumsrverk. für dessen Ueberstndung ich bestens danke/ In der Festsitzung beglückwünschte der Vorsitzende. Vrostner Sobernheim, die zahlreichen Gäste. insbesondere den anwesenden Rabbiner Tr. Lukas aus Glogau, von dem die erste Anregung zur Gründung der. Gesellschaft ausgcgangcn ist. wroie die Witwen dcr beiden ersten Präsidenten, Professor Tr. Martin Philippson (Berlin) und Rabbiner Professor Jakobs Guttmann (Breslau). Dcr 'Schriftführer dcr Gesellsäxist. Professor Elbogen, hielt einen Vortrag über die Ziele und Leistungen der Gesellschaft. Er erblickt die Leistung der Gesellschaft in einer Zusammensaffung dcr Kräfte. As materielle Grundlage diente die Zuwinmenfasfung. derer, die, ohire produktiv mitzuarbeiten, an einem regen Geistesleben innerhalb des Judentums Jnteresie haben und durch die Gesellschaft in. Verbindung mit der wisstnschastiichen Arbeit gebracht werden. Ten Bare bildete die Zusammenfassung dcr Gelehrten verschiedener Richtungen und: fl.E s NV(,svV. '; -• 1 A \ .,,3 ./ i / 1. ) \ e . .. . , 1: i MS^I r U LS ' -/// .n/yo. . ,o v/1 ii KI Ui/UK , .. _.N.. .. A/ \ m tu*•< i JlJ n\ ^Ofrcriere!s5afermaff.mCropf. : öünff, : pro Pld. M. 1,30 : ssrilche Sänsekeulkn. r pro Pro. M. 1.80 1 Zri-chr Sänsebrvft, pro 2.0. 2.— r Jrifctjc Gänfesiomen. S pro Tsd. M. 1.50 * Zri-cbes Sämehant» * fettzvro^'d.M 1,60 r?r!xr es Gänfeöarm. Z fett, proPw.d)r.i.25 Z Irifcöe# Sönfefchmal; Z m Tcstn. Inhal: Z ca. S P;d.. Z pro Prd. M. 1.80 5 znfchesSLtsesckmab, ' in 1»Vid^Gtäiern » mir Schranbvrekel. Z pro tzla-Z 1.SS Z prima geräucherte. r Gänsebrust. Z pro Psd. -M. Z.S0 Z la Mstchmast entern pro PW.?3J. 1.60 S Zette Luvvmhübner, Z pro PW. 1.35 r d Aülchmast'poukcts. Z pro Pw. M. 1.6» r VersanduntcrAachn.; Julius Sankor. 1 osnabrülk. i Offimpr. is;o u.1541. Z 5erm.5eimann Werne a. ö. Lippe. Emvichke: 2 Kochwurst. ...Pid. 1.70 täLchnwülft.1,40 2Lchw2ttemasen^ 1,40 bZctt.aus^ebr... 0,50 Veno!t Verpackung frei von 9 Psd. an. mit den „3 Tannen“. Sie sehen, wie dieser Mann der barten Arbeit auch bei Schneetreiben zafrie ien und froh ist, denn seine «iesundhett ist ohne Störung, 6t-it er sich vor Erkältrmeen schützt mit diesen köstlich schmeckenden Hastent onbons. 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