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Central-Verein-Zeitung · 1927-07-08 · 27 (8.7.1927) · p. Seite 389

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
6 (1927)
Issue
27 (8.7.1927)
Date
1927-07-08
Page
Seite 389 (sequence 5)
Language
German
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7 Stimmen. Besonders auffällig erscheint, da ft die Nat^onals o m a l i st e n überhaupt keine Liste aufftclUen, lvohl in der tet* für ihre iiaitaiion finden. 1927 und 1920 al Mandate: Deutsche Dolkspartei Sozialdemokratie Demokraten Handwerk u. Gewerbe Kommunisten Kleine Landwirte Han?besther Völkische Wirtschafrspartei Dentschnationale Bei der Wahl im Jahre 19*23 errang die bürgerliche Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Demokraten und „Handwerk und Gewerbe", gemeinsam fünf Mandate, bei der Wahl 1927 marschierte jede Richtung für sich und brachte es gemeinsam aus sechs Mandate. ien nächst'hend eine Uebersicht über die 1 stimmen itnö über die Verteilung der S t i m m e n : Mandate 1927 1*923 1927 1923 2 022 . ( 2 783) 1 2 15 137 (11 453) 12 8 8 041 ( 0 ) 5 4 008 ( 0 ) 4/ 4121 (10 342 j 8 7 1 789 ( 2 046) 1 1 1 550 ( 0 ) - 1 — 2 200 ( 4 455) 1 3 505 ( 0 ) 0 0 10 809 (12 173) 10 9 35 35 Zahlenwert 1914, Leviathan, öer Kulms. Aus eurem Vortrage Dr, Mathilde KudcrrDorsss. Wir haben uns in den lebten Monaten wiederholt _mit den eigenartigen Vorträgen 'über „Das Ra s se n c r b g u t"_ beschäftigen müssen, die die Gemahlin des Generals Ludendorff, Frau Tr. Mathilde L u d e n d o r f f-K e mn i tz in verschiedenen deutschen Städten hielt. Nunmehr sind wir in der Lage, Auszüge ans einem wortgetreuen stenographischen Bericht über einen ihrer jüngsten Vorträge hier wiederzugeben. Tie Darstellung, insbesondere die gegen das Judentum ausgesprochenen V e r d ä ch t i g u n g e n sind so ungeheuerlich, dabei aber so verstiegen, daß der Bericht am -besten ohne jede Erläuterung auf gerecht und klar dankende Leser seine Wirkung, allerdings im entgegengesetzten Sinne, wie sie von der Vortragenden beabsichtigt rst, nicht verfehlen wird: „Noch drei kleine Beispiele dafür, wie sehr die jüdischen Neligionobüchcr in die Geschicke unserer Tage ringreisen. In der Kabbala ist niedergelegt eine geheime abergläubische Rechenkunst. Buchstaben haben bestimmte Zahlenwerte, Worte werden in Zahlen übertragen. Danach hat der Jude sein politisches Eingreifen ausgerechnet und dieses nach dem Kriege verraten. Er hat sich vom Kriege die Förderung seiner Weltmacht mit Recht versprochen. Warum mußte der Mord von Serajewo im Frühsommer 1914 srattsiuden? Das hebräische Wort sür Weltkrieg hat den Zahlenwert 1914 in jüdischer Zeitrechnung. Wenn mau das den Deutschen sagt, glauben sie es nicht, weil die Juden diesen Nachweis in den Zeitungen mit Hohn und Spott begießen. Wir wissen, das; der Jude an die Freimaurer der Welt Jahre zuvor seine geheimen Befehle erlassen hat. Der Jude Israel sagt, daß dieser Schlüssel der Weltgeschichte sehr wichtig ist. Wir haben also vor uns eine Raffe, die die Weltmacht anstrebt, aber an Zahlcnaberglanben gebunden ist. Die Kabbala ist durchsetzt von abergläubischer Dämonenfnrcht und der Talmud ist durchsetzt von einem Zittern vor dem Judengott. Wenn man das weiß, versteht man. was der (Spott und Hohn des Juden bedeuten. Es ist die Kontrastwirkung des Gottzitterns. Für uns ist wichtig, den Gegner 31t kennen. Mein zweites Beispiel habe ich dem Talmud entnommen. Ein Rabbi erzählt, daß der Judenaott drei Stunden in der Thora lernt, drei Stunden die Welt regiert, drei Stunden die Welt verurteilt und drei Stunden mit dem R i e s e n f i s ch Leviathan spielt. Als die Juden in die babylonische Gefangenschaft kamen, durfte er nicht mehr mit dem Leviathan spielen. Als wir 1918 nach der Revolution des Herrn Gisner unsere Schiffe abgcben muhten, erhielt unser stolzes Schiss „Vaterland" nur „durch Zufall" den Namen „Leviathan". Ich möchte die Wogen des Meeres bitten, daß unser stolzes Schiss noch viele Jahre über die Meere kreuzt als Zufallsbilderbogen der Weltgeschichte. Ein letztes Beispiel aus der Kabbala. Den Inden ist die heilige Urform des Weltalls der Würfel, der Kubus, in deffen Mitte der Judengott sitzt. Der Würfel ist das Sinnbild der Vollkommenheit des rechtschaffenden Juden. Es geht ihm wie dem Freimaurer, der gleich, nachdem er seine leiblichen Eide gefchwwren hat, für sein ganzes Leben zu schweigen und zu gehorchen, auf dem Boden einen rohen ^tein im Norden und einen Kubus gezeigt und ^sagt bekommt, daß er sich durch die königliche Kunst der Freimaurerei behauen lassen soll, damit er ein Kubus werde. Das Gemeinsame dieser Symbole bekommt nur der Eingeweihte, der dem Juden zuverlässig Erscheinende, gesagt. Wenn man dem Deutschblutigen gesagt hätte, daß unsere Ahnen in den zartesten der Mondnächte das Sinnbild der Mutterliebe, Fraua mit dem >^ohne des Ob, dem Kleinod, auf dem Arm. verehrten, hätte etwas mitgeschwungen in seiner Seele. Beim Würfel kann nichts lp i tsch w i n g e n. Sie sehen, das Rasscnerbgut des Juden greift hinein, weit hinein in die Weltgeschichte. Viele Tausende Juden Nichtjudcn verpflichten sich nutzlos, unbekannten Befehlen zu folgen, sich zum Kubus Hanen zu lassen. Die Eingeweihten wissen cs. Sw haben sicher gehört, daß zehn Freiheitskämpfer in München, im November 1923 n'iedergeschoffcn wurden. Wir, die wir das Erschütternde rniterlcöten, haben gesagt, daß wir das heilige Zeichen, das Hakenkreuz, an diese Stelle setzen wollten. Es wurde aus den Platz (vor der Feldherrnhalle in München) ein Gedenkstein (gerneint ist der hier früher abgebildete Pfalzgedenkstein. Die rrchriftl.) gesetzt, und zwar ein großer Kubus, ein kleiner Kubus und zwischen beiden vier deutsche Kriegsstahlhelme. Man hat also die körperlichen Bilder des Judeugottcs und des rechtschaffenen Juden. A« ihnen geht der dumme Gsj vorbei und der Deutsche legt feine Kränze auf die Stufen des Kubus." Von Dr. Alfred Wiener. In seinem „R e i ch s w a r t" (Nr. 26 vom 25. Juni) berichtet der jetzt als Nationalsozialist wirkende Graf Ernst Rede nt low, lehrreich für den, der die Teutschvölkische Bewegung verfolgt, über den „Fortschritt der I u d e 11 c t f e n n t n i §". Er schildert den Fortschritt der völkischen Arbeit von Stöcker bis Hitler, reibt sich, wie so oft, an dem so unbequemen Eentralverein und rühmt nach anderem als besonderen Fortschritt in der Erkenntnis des Judentums, daß „heute der Jude beinahe ausnahmlos als Glied des jüdischen Volkes betrachtet wird". „Wer kannte", fragt Reventlow weiter, „zu Stöckers Zeiten außer Theodor Fritsch und einigen wenigen ein jüdisches Volk der Gegenwart, wer sah das Judentum unter dem Gesichtspunkte der Rasse? . . . Damals war es die Konfession, unt> es wurden Unterschiede gemacht zwischen getauften und ungetansten Juden. Daß zum Beispiel dieses vorbei, jedensalls überwiegend vorbei rst, bildet einen ungeheuren Fortschritt der deutschen Judenerkenntnis." Nun ist diese Behauptung Reventlows, selbst mir der Einschränkung „überwiegend", zweifellos stark übertrieben: aber es wäre töricht, zu übersehen, daß ein „jüdisches Volk", eine „jüdische Rasse" heute unseren deutschen Volksgenoffen weit geläufiger sind als vor zwanzig Jahren. Tie gewaltigen Anstrengungen der Völkischen aller Schattierungen, insbesondere seit Kriegsende. sind nicht ohne böse Spuren und traurige Folgen geblieben. Houston Stewart Ehamberlains Raffemviffenschaft, im funkelnden Stile vorgetragen und sich stets verneigend vor „germanischem" Uebermenschentum, ist in alldeutschen, in akademischen Kreisen die Fahne, zu der man schwört. Und mancher Universitätslehrer hat sich nicht gescheut, „wiffenschasllich" mehr oder minder deutlich die „Minderwertigkeit der jüdischen Rasse" auf Vortragspult und in dicken Folianten darzutun. Sehen wir allerdings recht, so dämmert es trotz des „furchtbaren", in fast 50 000 Exemplaren verbreiteten Buches Günthers auch auf dem dunklen Gebiete der „Raffenwiffenschaft", mW unser Eentralverein wird weiter dafür sorgen. daß nicht „wiffenschastliche" Schaumschläger und Fanatiker in diesen ernsten Fragen das Feld beherrschen und wiffeu-chaftliche Forschungen zu politischen Schlagworten verkehren. Selbst größte Sachlichkeit und Gerechtigkeit können leider bei der Behandlung dieser Frage nicht daran Vorbeigehen, daß die nation a ljü di schon Lehren und ihre Ausmünznng in einer oft sehr lauten Agitation in nichtjüdischen Teilen des deutschen Volkes die Jrrmeinnng von einem bestehenden und nur staatlich neu zu verwurzelnden jüdisch-politischen Volke zwangsläufig verbreiten und kräftigen mußten. Wir können uns nicht denken, daß einsichtige Zionisten diese unumstößliche Wahrheit je bezweifeln können. Und nicht etwa nur, um diese unglückliche und grundfalsche Vorstellung zu bekämpfen, nein — vor allem aus letzten und heiligsten Gefühls- und Empfindungswahrheiten l^raus haben der Central v e r e i n u n d die H u n d e r t t a u s e n d e jüdischer Deutscher, die sich zu ihm bekennen, immer wieder, wo es notwendig war, betonen müffen, daß er und seine Anhänger sich nur zum deutschen Volke, und zwar weit über jede bloß kulturelle Gemeinsamkeit. zählen und zahlen können. In den letzten Tagen hat das deutsche Pro Palaestmn-Kormfe im Herrenhause zu Ehren Professor Wcizmanns, des Präsidenten der zionistischen Weltorganisation, eine Kundgebung veranstaltet. Und nach Minister Dr. Becker, der neben anderenr wünschte, daß „niemand den anderen verdächtigen oder verletzen darf, weil er eine andere Meinung hat", sprach die bekannte Politikerin Frau v. K a r d 0 r f - O h e i m b zuerst von der Hilfe, die denen gewährt werden muß, die sich eine Heimat ausrichten wollen. Nicht der Philister hält sich vom Pro Paluesiina-Uomito fern, sondern der Spießer, den w i r v e r ach t e n, weil er nicht den Mut hat. einzutreten für eine große Idee." Sie fügte hinzu: „Gerade die : <;; .

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