Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 15 (14.4.1927)
- Date
- 1927-04-14
- Page
- Seite 219 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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219 Der Prozeß von TisZa-Efzlar. Aus d e rn V o r i x a g e „D er Redner im modernen Staat" von Dr. Paul Nathan, gehalten bei dem Groß-Bertiner l! Rednerkursus des C. V. a m 20. Mai '1920.? Es werden in diesem Saal nur noch wenige Damen und Herren k | vorhanden sein, die sich des Prozesses erinnern. Ich will in zwei! j Worten erzählen, um was es sich gehandelt hat. Es wird ^ie daran " interessieren, daß es sich um eine jener Verteidigungsreden handelt, j j vie ein jüdisches Thema berührten. . - ^n einem kleinen Törslein am Ufer der Theiß war ein Mädchen .! verschwunden. Ein ungarischer Abgeordneter Lnodh mit ein paar j inferioren Leuten zusammen behauptete, das Mädchen sei in der j Synagoge geschlachtet unb das Blut sei ihr abgezapst worden. Tie! JitDeti hätten sie beseitigt. Darüber entspann sich eine wüste, surcht- I bare Indenhetze, wie sie sich selten — und wir haben schon viel auf! diesem Gebiet erlebt — abgespielt hat. Das Mädchen, das schöne 5 Haare hatte, wurde dann mit fehlendem Kopfhaar gesunden, 'vsic \ war augenscheinlich in die Theiß gefallen und mit ihren schönen Gamssomschtztzls ln StaatHd) anerkannte Realschule mit SchQterheim fzzz (gegründet 1730) Kleine Klaffen. — Rituelle Verpflegung. Das neue Schuljahr beginnt f am Dienstag, DmüG-^prü 11)27. Haaren auf dem Grund des Flußes von einem Baumstamm, in den sich die Haare verwickelt hatten, festgehalten werden. Schließlich hatte sich die ganze Kopfhaut vom Schädel losgelöst, und in dieser seltsamen Verunstaltung war sie wieder an die Lbersläche gekommen. Man fand die Leiche, und es rankten sich nun die widerwärtigsten Märchen an diesen Leichensund. Es wurde eirw Anzahl Leute verhaftet als diejenigen, die die Schächtung in der Synagoge vorgcnommen haben sollten, und der am schwersten belastend gegen die Juden zeugte, war ein Iudenknabe Moritz Scharfs. Der Prozeß fand in Nyiregyhaza statt, und einer der Verteidiger war Eotvö^. Wiewohl ein schnitt an der Leiche nicht gefunden wurde, sagte Moritz Säjarfs, dessen Vater ebenfalls verdächtig war. ans, er habe die ganze ^chüchtungsgeschichte durch das Schlüsselloch der Synagoge Ick dm nervös hört inan jetzt in dem heutigen aufregenden Zeitalter sehr häufig, die Nerven 'werden durch die Anstrengungen des Geistes und Körpers schneller abgenutzt als früher, der Mensch wird erregt, ärgert sich über alles, es stellen sich dann auch die Folgeerscheinungen wie Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Herzklopfen nsw. ein. Hiergegen leistet welches sehr angenehm schmeckt, I gut vertragen wird, nicht korpulent | macht, oft vorzügliche Dienste. Schon ' nach kurzem Gebrauch verschwinden die Beschwerden, die Nervosität weicht, Lust und Kraft zur Arbeit, Freude am Leben kehren wieder. Preis M. 1,75, gr. FL M. 3,—. Zu haben in den Apotheken und Drogerien. f SALENUS, Chem. Ind., Frankfurt a.M. m f — Borto und—- ."-rw;vv ♦ Bervacknng frei. )nma Kalbfleisch.ä Pfund M. lf— ijSänlttourfl.L Pfund M. 2,10 ^plockwurst.ä Pfund M. i^o i Jagdwurst.i Pfund M. 1,60 illalbsleberwurst.ä Pfund M. 1,20 r Salami.L Pfund M. 1,80 i Kochwurst.s Pfund M. 1,50 1 Zangeil-Lchwartemagen ä Pfund M. 1,50;J Hrofflticr Vürstchcn.... L Pfund M. 1,40 orawiirsichen.ä Pfund M. 0.60 ^chsenselt..... ä Pfund M. 0,20 lvaioburger Rauchfleisch, ä Pfund i,so Aampswurst Rauckbrust f t«n5 M. 1,50 ä Pfund M.1,80 S»m Roheffen und Kochen. r-ltz Soläatf / Klhen ®c|ff.). ooyoo C Schwielen und Hornhaut an dieser Steife sind ein sicheres Anzeichen dafür, dass sich das Mo rd er f uss-^uepg e wölbe (Metatarsus) gesenkt hat. <7 'W hat für dieses häufig v^N" vorkommende ‘x Leiden eine besonders konstruierte Meta tarsal-Einlage geschaffen, die für Deutschland geschützt und in ihrer Heilwirkung unerreicht Ist. Sie beruht in ihrer Form auf langjährigen anatomischen Erfahrungen und basiertauf dem Studienmaterial welches an Hunderttausenden von leidenden Patienten auf der ganzen Welt gesammelt worden Ist. Diese Einlage Mffift gsiosh xurof auch bei Fällen der schwersten Art. Beratung und FußUntersuchung durch erfahrene Aerzte und Fuß-Spezialisten ln allen unserera Filialen kostenlos. Neu eingerichtet ln unserem Hauptgeschäft Jerusalemer Strasse 32 - 35 FissS"The?apeutikum für rationelle Fusspflege und F&ssmassage« Fussbäder, auch Im Abonnement« H eiu ptvertrie bestelle und Zentpaldepot für Gross-Berlin 1^^999999999