Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 10 (11.3.1927)
- Date
- 1927-03-11
- Page
- Seite 135 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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135 w Witil WMLÄ ASM tl CÄ LW A! f i. |; iuri' H; M IMao aij! SsGKsHsrrd sSNßss dsssSQmsNds WsSsiSs des VssNsr I ZritfKM des Verbandes deutscher Nckiamefachleule: -kiticknst für vraktische Psychologie: ^ie restlose Verwertung der von der modernen Sprachwissenschaft erarbeiteten Alogischen Einsichten in die Bedingungen erfolgreichen Sprachstudiums hat die Methode Mertner zur Aufgabe gemacht. Ber der Auswahl des Sprach» ist der Häufigkeitswert der Wörter maßgebend. Daraus ergibt sich als ,'Hc Grundsatz, lein minderwertiges Wort dem Gedächtnis aufzuzwingen, sondern ,^tche Wörter der fremden Sprache, die sich durch häufiges und kurzfristiges ^d-rerschciuen von selbst in Erinnerung bringen und den lästigen Lerrizwaug aufheben. '•'M zweite Einrichtung ist das Assoziations-Barometer, bas jede im fremden Text 'r'grkomrncne Wiederholung gewissenhaft bucht und so genau anzeigt, wie hoch Begrisssmatericlbestaiid gestiegen ist . . . Alles in allem: eine achtbar« Leistung! (Auszug aus einem mehrseitigen Referat von Etudienrab vr. phil. H. Müller.) 7ttWbllitt für den deutschen Buchhandel: Sit So» Kind nicht auf Grund einer der Üblichen Schulgrammaiiken in Lie hmeingeführt wird, sondern diese von Tag zu Tag als lebendigen in sich hineinwachsen fühlt, so wird die Fremdsprache nach der Methode ohne Lerndrill und LopfarbeiL in das Bewußtsein des Erwaosscnen verrnd seinem Denkvermögen so fest einrerleibt, dag er in kürzester Zeit >3 erreicht, was ihm die i veralteten Schul- «ud Lernmethoden?:r! sonders nicht zrr vermitteln vermochten: in der fremden Sprache richtig zu deuten urrd zu sprechen. Die Stoffanordnung gibt die Ge- -7177, fcsj wirklich die lebendige Sprache und nicht eine wirklichkeitsfremde Literatur 'n tes Sprachbewußtst!» des Studierenden übergeht. Zuerst vermittelt spannender ststurllrr ototf aus den bekanntesten englischen, französischen, italienischen und RraaischeL Zeitungen die Bekanntschaft mit einem reichen Wortschätze, der dann U'nch ssrgfältig ausgswählte Erzählungen und Novellen vertieft und durch packend Arad flott geschrieben« Bühnenstücke mit ihren aus dem vollen Leben geschöpften Kreisern zur gewandten Umgangssprache geschliffen wird, wie sie sonst nur durch 'si.-.cn ruhrjährigen Aufenthalt im Auslände selbst erworben werden kann. (Auszug aus einer mehrspaltigen Besprechung von » Vr. püj;. Max Schumann.) sidchsKul-Nachrlchlen: J Die moderne Psychotechnik hat einwandfrei festgestellt, wie und in welchen W'.näMen Wortwiederholungen vorzunehmen sind, um mit dem geringsten Zeit» Energieaufwand dre größtmöglichen Gedachtnisleistungen zu erzielen. Plan» O-'^S. und konsequent auf diesen Forschungsergebnissen aufgebaut, stellt sich die?: auzrrorLentlicher Verbreitung gelangte Methode Mertner als das System dev Elchen Eprachenerlernung dar. Es werden J feine Vokabeln und Regeln auswendig gelernt. 1-3 der rrsten Seite an trütt die Fremdensprache selbst dein Lernenden gegenüber, nicht in abgerissenen Sätzen, wie in den herkömmlichen Lehrbüchern, i'-nir m zusammenhängenden Artikeln, Erzählungen usw. Diese sind so aus» ^It, . daß die zwanglose mechanisch« Ueberncchme der einzelnen Wörter und rmonbmdungen in den geistigen Besitz des Lesers, entsprechend den psycho» Erfahrungen^ gewährlelstei ist. Eigene Prüfung wie die Erfahrung von j--^(eufen rechrfertrgen die wärmste Empfehlung dieser Methodik. I _ (Auszug aus einer längeren redaktionellen Besprechung.) Tagespost: -r bas l?ind feine Muttersprache nur vom Hören lernt, nichts von Regeln, uni> dergleichen kennt, so übermittelt die Methode Mertner dem Er» ■■„V?? Witter, deren Aussprache und Bedeutung rein suggestiv. Dazu wurden --ntLftLristiken benutzt, wre sie F. W. Kacding ausgearbeitet hat. Di« jl Experimente der Psychologen Prof. Dr. Mütter '' «nd Dr. PilzeLer M M, wie sft rin Dort auftreten muß, damit «s im Gedächtnis mühelos binbt. Das Lernen wird zur Zerstreuung, zum Vergnügen gemacht, so -1 Eigentlich gar nicht merkt, daß man lernt, während man bloß zu ßlus einer mehrspaltigen Besprechung von vr. pdil. Louis S t a d I m a n n.) Die Methode Mertner, die auf psychotechnischer Grundlage aufgebaut ist, bietet gegenüber anderen Lehrbüchern folgende Vorteile: 1. Die Auswahl der zu lernenden Vokabeln erfolgt streng nach ihrem HäufigkeLtöwerL int praktischen Gebrauch der betreffenden Sprache. Durch die Wortauswahl wird der Lernende vor Ballastaufnahme bewahrt. 2. Dir zur endgültigen Einpragung einer jeden Vokabel erforderliche 8» bis 12malige Wiederholung erfolgt «ach psychologischen Gesetzen nicht dicht hintereinander, sondern in den destwirk^amen Zwischenzeiten. 3. Dre Uebrrsetzung wie die Aussprache einer jeden Vokabel steht, solange sie noch nicht durch 12malige Wiederholung als fest eingeprägt behandelt wird, direkt neben dem Fremdwort, so daß der zeit- und lustraubende und Gcdankenketten immer wieder zerreißende Gebrauch des Wörterbuches, bas Schlimmste der alten Methoden, vollständig überflüssig wird. 4. Ohne Unterbrechung fließt der Sprachstrom über das Gehirn, so daß innerhalb einer Stunde Tausende von Wörtern und Wortkompleren das Bewußtsein passieren, und dort lebhafte Eindrücke hinterlafstn. Auf diese Weise wird ein Maximum von psychologischen Verankerungen erreicht. Während also diese Art methodischer Lektüre dem Leser genußreiche Stunden vermittelt, wirft sie ihm gleichzeitig als Gratiszugabe die damit mechanisch erlangte Meisterung einer Fremdsprache in den Schoß. Und ein solcher, dem Leser unbewußt bleibender psychologischer Vorgang ist mechanisch - suggestive Sprach» Übertragung. (Auszug aus einem längeren Referat vom Vorsitzenden des Bildungsausschusscs Dr. Max And! er.) StttifÄ Leörerzeitung: Durch die Methode Mertner wird fremdes Sprachgut am natürlichsten, nutzbringendsten, schnellsten und leichtesten in den Hirnzellen verarbeitet und so zu vollem, frei verfügbarem geistigen Eigentum erhoben. Hierbei wird auf den experimentellen Untersuchungen von Professor Müller und Dr. Pilzccker gesnßr. Größte Sorgfalt rst aus die Erzielung einer lautreiuen, richtig akzentuierenden Aussprache verwendet. Ein Zahlensystem, Signalstation des Aussprache-Anzeigers genannt, ermöglicht es dem Lernenden, blitzschnell Aussprache und Wortbedeutung $vl finden. Während jener die korrekte Aussprache in den Mund legt, erschließt der „Begriffs-Vermittler" den Sinn, so daß der vorliegende Lesestoff in kürzester Zeit volles geistiges Besitztum des Lesers werden mutz. (Auszug aus einem mehrseitigen Referat von Rektor Otto Äendt.) SamLurger Fremdenblatt: Nach der Methode Mertner wird die Sprache auf suggestiv-mechanischem Wege unter grundsätzlicher Ausschaltung jedes Lernzwanges übertragen. Bon der ersten Lektion an wird der Leser unmittelbar in die fremde Sprache eingeführt. Auch die Frage nach der Aneignung der Grammatik ist sinngemäß gelöst. Durch das natürliche Sprachgefühl werden gewisse Grundregeln schon bei der Textlektüre rein mechanisch übermittelt. Auf diese Weise wird stumpfsinniges Einpauken vermieden. (Auszug aus einer längeren redaktionellen Besprechung.) Der Tag (Sedfn): Nach den ebenso geistvollen wie experimentell erwiesenen Forschungen voK Robert Mertner werden jetzt fremde Sprachen auf jene natürliche Weise erworben, mit der das Lind seine Muttersprache spielerisch, ohne Zwang oder Einpauken, begreift. Unter wirksamer Ausnutzung der bisher vielfach unberührten assoziative« Fähigkeiten des menschliche« Gehirns empfängt man das Sprachwissen mechanisch-suggestiv, im Sinne eines natürlichenauf den Ergebnisse» experimenteller Psychologie beruhenden, streng wissenschaftlichen Verfahrens. Der Anfänger wird nach den Erfahrungen der Assoziation in dis Welt der fremde» Sprachen eingeführt und wächst immer tiefer in die frcmds Sprache, in ihren Wortschatz und in ihre Grammatik hinein, um sie schließlich durch diesen natürlichen Weg der Aneignung so zu besitzen wie die Muttersprache.. (Auszug aus einer längeren redaktionellen Besprechung.) f fielen Men Gelegenheit, die einjisarffge ÄWZ WM« ^technischer Epracherwcrd aus mcchanisch- : suggestiver Grundlage) -eiiiuleruen, ohne das Sie hierfür einen Mg benötigen. Lnterstreichen Sie aus ncden- 1rim?e>üang;rtte!, für welche Exrache ,,'7 iaferefiterca — bisher erschienen Ausgaben: Englisch, Französisch, Spanisch J nötige Material über Ausbau usw. nebst proben fi&erfanM. Ter Unterzeichnete interessiert sich für fremde Sprachen und nwcdte ohne iede Verbindlichkeit die Met^de Mertner, und Zwar die Ausgabe: Englisch, FranZäsisch. Spanrlch. Ikaticnilch (ZukrcffelcdcZ unterstrcichcn) kcunenlcrncn: Stt «Verlag für zettgemäße EyraKmrKsöik, München 140, MMcks 19“, MS nW. fvWkoflenlsS rmö vsrtsfrei alles aufkläreude Material zu stndcir on: (Deutliche Adresse) Bor» und Zunauicu: Beruf: ... Ort:_.... I Datum:. .Straße:..