Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 6 (11.2.1927)
- Date
- 1927-02-11
- Page
- Seite 80 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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so ■r, . C ' > ■ B * .;■ *!. eine neue Ortsgruppe des Centralvereins gegründet. Ministerialrat Dr. H i t f <h (Stuttgart) sprach in einer gut besuchten Versammlung über „Den Bestand des Judentums". Sämtliche anwesenden Familien meldeten sich als Mitglieder. Die allgemeine Begeisterung war so groß, daß ein jugendlicher Zu» Hörer, der an diesem Tage seine Darmizwoh feierte, dem Centtalverein eure Spende von seinen Geschenken machte. — Dem Dichagenten Abraham Baum in Dortmund wurde aus Anlatz seiner Löjähriaen Zugehörigkeit zur Berwattungsdeputation des städtischen Schlacht, und Liehhofes von der Stadtverwaltung die Stadtplakette überreicht. — Der Vorsitzende unserer Ortsgruppe Rastenburg, Kaufmann Alfred wurde in den Vorstand des dortigen Kavallerievcreins gewählt. — Die Arbeit von Professor Arthur N u ß b a u m über den Ritualmord, die wir ln unserem Glückwunsch an unser verehrtes Hauptvorstandsmitglied, Professor Nutzbaum, in der letzten Nummer der „C. V.-Zcitung^ erwähnten, heitzt — wie wir auf vielfache Anfragen Mitteilen — „Der Polnaer Ritualmordprozetz". Dieser Arbeit des damals noch jungen Rechtsanwalts gab der Kriminalist Professor Dr. Fvanz v. L i s z t ein Vorwort mit auf den Weg, in dem er das gründliche Studium der Schrift den Gebildeten aller Kreise empfiehlt. Einige Zahre später ver- Lffentlichte Nutzbaum in der „Zeitschrift für die gesamte Strafrcchtswissen. fchaft", Band 30, 1909/10, eine Abhandlung „lieber Morde aus Aberglauben", die mit dem Ritualmordproblem in engem Zusammenhänge steht. Berichtigung. In dem Artikel „Die Lehren des Hlrtsiefer.Prozesses" von Dr. Alfred Wiener in Nr. 5 der „C. V.-Zeitung" mutz es auf der U. Zeile, zweite Spalte, „Die Schlesische Volksstimme" in Breslau, nicht wie ca infolge eines Druckfehlers stehen geblieben ist, die „Schlesische Volks z e i t u n q" in Breslau heißen. Die „Schlesische Volkszcitung" ist kein völkisches Blatt, sondern vielmehr das angesehene Organ des schlesischen Zentrums. Die Gesellschaft zur Förderung Der Wissenschaft deS Judentums, E. V., halt ihre diesjährige Hauptverirnnrrrlung Mittwoch, 23. Februar 1027, abends 8 Uhr, im Brüdervereiri, Berlin Wr 62, Kurfürstenstraße 115/116, ab. Rabbiner D r. Ko. ber (Köln a. Rhein) wird über: „Von den ältesten jüdischen Grabstätten in Deutschland, ihrer archäologischen und geschichtlichen Bedeutung" (mit Licht, bildern) sprechen. Gäste können eiugeführt werden. ---~% Die Verlobung meiner Tochter Selma mit Herrn Selma Goldbach Bernhard Frltzler beehre ich mich ergebenst anzu* Bernhard Fritzler zeigen. H. Goldbach. Verlobte. Dortmund-Bracke! Anröchte b. Lippstadt im Februar 1927. - ../ Hausdame perfekt t.Küche. sucht sofort oder später Stellung in kleinem jüdischen frauenlosen Haushalt. Belte Nef. n. Zeugnisse Lagerkarte 40, Charlotten-rüg 7. 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Getignere Bcioerder wollen ihre Me!, düngen rnuer Beifügung von Lebenslauf und Zeugnissen schleunig,t an uns eiurcichcn. Breslau I, Dallsiratze 9, den 25. Januar 1927. Der Vorstand der Sduagogengemeinde. 'Festdichtuttgen »Ä'Sf; Berlin, ^lanustr 63. — Hasenheide 7530. 30 Zahre alt. Kausmannswhu, in kaufrnanniichem Geiste zu Tatkraft und ArbeilZireude erzogen, bankmäßig vollständig durchgebildet. sucht aus ungekündigterVerlrauensstellung in Privatbank, in fernem Streben vorwärts zu gelangen, in Handel oder Industrie MiMten MkunMeis. Zuschriften erbeten unter Z. H. 8583 an Rudolf Masse» Berlin SW 19. perfekt in tttuedec Küche, zum 1, April d. I. MlfWW Der BorNtzende: Lour'S SHlesinger. Liettm. Kaiier.Wtlhclm.S!ratze 96. Welche Familie, nicht ruuell. würde meine 17 fahrige Tochter aus gutem Hautt für eiuige Zeit zwecks gesellschaftlicher, wiffeuschasUicher uno!)Lusllcher Fortbildung 311 sich nehmen? Bevorzugt werden nur Familien, wo eine oder zwei Töchter vorhanden sind. 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