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Central-Verein-Zeitung · 1926-05-21 · 21 (21.5.1926) · p. Seite 290

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
21 (21.5.1926)
Date
1926-05-21
Page
Seite 290 (sequence 10)
Language
German
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290 NrederraWlttgsttiSattchrett für einen jüdischen Anwalt bietet sich ln pommerscher Mittelstadt. ■ % In Stadt Ostpreußens bietet sich für einen Kinderarzt (Aerztm), Nervenarzt oder Internisten sehr gute Existenzmöglichkeit. Tauschmögllchrert für Bierzimmerwohnung vorhanden. . In hannoverscher Kleinstaat bietet sich für jüngeren, approbierten Tierarzt VolontLramstentanstelle bei freier Station. Gelegenheit zur Vervollkommnung auf allen Gebieten vorhanden. Reisevertretung. Während der Reisezeit stehen mehrere gut ausgebildete ärztliche Vertreter zur Verfügung. Es wird um rechtzeitige Nachfrage gebeten. Assistentenstellen, besonders für Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, werden dringend gesucht. Die gesetzgebende Tagung des neu gegründeten Landesverbandes der israelitischen Religionsgemeinden im Bolksstaat Hessen fand am 2. Mai in Mai n z. statt. Es haben sich ihm bis jetzt mehr als 75 Prozent der hessischen Gemeinden angeschlossen, und es steht zu erwarten, daß auch die sich noch fern haltenden orthodoxen Gemeinden, die in einem besonderen Verbände organisiert sind, den Weg zur Vereinigung finden werden. Aufgabe der Verbandes ist die Förderung des religiösen Lebens in den notleidenden Land- und Kleingemeinden, die Ermöglichung der Anstellung von Lehrkräften, die zurzeit an vielen Orten fehlen. Die Geschäfte des Verbandes führt die Gemeinde Mainz, deren Vorsitzender, Kommerzienrat V. A. A n g e r, auch zum Vorsitzenden des Verbandes bestellt worden ist. Mit diesem Verband ist ein neues Glied in die Kette der Landesorganisationen gefügt, deren Zusammenschluß den Reichsverband entstehen lassen wird. Gcschöftliche Notizen und Bädernachrichlen» Herr Jakob Fab er, Inhaber der bekannten Wurstfabrik gleichen Namens ln Sinzig a. Rh., begeht am 1. Pfmgstfeiertag fein 25jähriges Geschäftsjubiläum. Bad Nauheim. Die amerikanischen Hotelbesitzer, die zurzeit Deutschland bereisen, waren am 6. Mai in Bad Nauheim eingetroffen. Bei dem Frühstück -in Ieschkes Grand-Hotel hieß Staatspräsident Ulrich die Gäste im Namen der hessischen Regierung und der hessischen Bad- und Kurverwaltung willkommen. Im Namen der Gäste fand Mr. A. L. Lee (New dort) -für die freundliche Aufnahme fein pointierte Worte des Dankes, u. a. daß für die amerikanischen Gäste der Aufenthalt in der behaglichen Ruhe Bad Nauheims ein ganz besonders freundliches Erlebnis gewesen sei, und sie hierüber ihre leibhafte Befriedigung aussprechen könnten. Bad Salzbrunn hat die Kurmittelpreise fast durchweg um 20 Prozent gesenkt; Tagespension mit Wohnung ist in den Logierhäusern schon für 4,50 Mark, 6 Mark, 7 Mark und im Grand-Hotel Schlesischer Hof schon für Üv Mark zu haben. Die Kurkonzerte, ausgefühvt von einem 30 Mann starken Orchester, haben am 1. Mai begonnen. In jeder Woche finden irgendwelche größere Sonderveranftaltungen statt. Der große Golfplatz, auf dem ein neuer erstklassiger Trainer tätig ist, ebenso die fünf schönen Tennisplätze, sind' bereits geöffnet. Ausführliche Prospekte versendet gratis die B a o e - Verwaltung. Ans Pr i e n a. Chiemsee wird uns geschrieben: Dem schön gelegenett Strandbotel und Kurhaus Prien a. Chiemsee wuvde in diose-nr Jahre ein Sanatorium, speziell für diätetische und Insulinbehandlung von Zuckerkranken, an gegliedert, das durch einen erprobten Assistenzarzt, einer Autorität auf diesem Gebiete, ärztlich geleitet wird und eigenes analytisches Laboratorium zur täglichen Kontrolle der Zuckerausscheidung sowie eine vorzügliche Diätküche hat. Die natürlichen Heilfaktoren tn Prien a. Chiemsee, wie Sonne, rivieraartigem Klima, Bäder, reiche Gelegenheit zu Sport, die vorteilhafte Höhenlage (533 Meter), der schon im Mai 20 Grad warme See usw., in Verbindung mit der erstklassig eingerichteten Heilanstalt bilden eine Bürgschaft sicheren Erfolges. Der Aufenthalt im Herz- und Nerverrheilbad Kudowa ist gerade jetzt ein besonderer Genuß. Die Maienpracht in dem wundervollen großen Kurparks die Farbenfymphonien der mit erlesenem Geschmack gepflegten Blumenanlagen tragen nicht unerheblich zur Erhöhung der Heilwirkung der Bäder bei. Fünf Quellen, darunter die stärkste Arseneisenguelle Deutschlands, sowie alle moderigen f>eilmittel stehen den Kurgästen zur Verfügung; 160 Badezellen erleichtern dis lbwicklung auch des stärksten Zuspruchs zu den Bädern. Außer dem Kurhotel sind über 160 Logierhäuser vorhanden, die den einfachsten und verwöhntesten Ansprüchen Rechnung tragen. Dem Unterhaltungsbedürfnis wird Genüge getan durch hervorragende Theatervorstellungen der „Meininger" und durch ein ausgezeichnetes Kurorchester. Wiederholt sei darauf hingewiesen, daß in Kudowa nicht nur kranke Herzen und Nerven Heilung finden, sondern daß gesunde Organe durch einen Aufenthalt ihre Widevstandsfähigkeit erhalten und stärken. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. B., Berlin SW 68, Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Postscheckk.: Berlin 30472. Für d. Schriftleit, verantwortl.: Dr. Ludwig Holländer, Berlin SW 68. — Uuverl. Manuskr. werd. nur zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Berantw.f.d, Auzeigent.: Max Junge, Bln.-Friedenair. — Druck: Rudolf Moffe, BerlinSWIS. Auch spät abends bekömmlich SxuHtUEduagea sMieeeü,MkL Zur Z&m-Jrinkkup bei Nierenleiden Harnsäure Eiweiss Zucker MmenglM $ adesjdirjßeti', sowie Aufgabe billigster Be- Wasser durdidieKufwwotlung \ ItttJ llfvfilhimman Palast-Hotel Barudi Hali in11 niiiilinn und 111 lfollIIIIIIIIMII Hotei am Platze. Streng^ Bill II IV IlllUllllljfll Fliessendes kaltes u. warmes Wasser. BPMW iihnhu^vii Man verL Prospekt! Bes. 8. Barüch. Idealer Aufenthalt. LütliFOrt Braifeli (Lall). Gute Verpflegung, mäßige Preise. Pension Inda. Huselandstr. Bcld Hufelaudstr. 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