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Central-Verein-Zeitung · 1926-04-16 · 16 (16.4.1926) · p. Seite 221

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
16 (16.4.1926)
Date
1926-04-16
Page
Seite 221 (sequence 9)
Language
German
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- 22! NiederlaMngsmöglichkcrten.!. Zwei zahnärztliche Assistentensteven in Berlin. 2. Niederlaffung für Orthopäden in größerer Stadt Deutsch-Oberschlesiens. 3. Niederlaffung für gut ausgebildeten Hals-, Nasen-, Ohrenarzt in Süddeutschland. 4. Niederlaffung für Hals-, Nasen-, Ohrenarzt in mittlerer Stadt Anhalts. 3. Praxisräume für Arzt oder Zahnarzt in rheinischer Großstadt. 6. Unverheirateter, mindestens drei Jahre approbierter, gut ausgebildeter Arzt für Stadt- und Landpraxis norddeutscher Mittelstadt als ständiger Mitarbeiter eines kranken Sanitätsrates gesucht, eventuell später Praxisübernahme. 7. Niederlaffung für Lungenfacharzt in norddeutscher größerer Mittelstadt. 8. Niederlaffung für gut ausgebildeteu Frauenarzt in größerer Stadt Norddeutschlands. 0. Junger Arzt in ostprenßischer Kleinstadt. 10. t Günstige Nieder! l, a s s u n g s m ö tafelt für unverheirateten, nicht zu jmWen Facharzt oder Anwalt in größerer Stadt Schlesiens. 11. Landpraxis in Hessen bietet sich praktischem Arzt. 12« In hessischer Mittelstadt Nioderlaffungsmöglichkeit für einen Anwalt. 13. In mitteldeutscher Stadt für einen Hals-, Nasen- und Ohrenarzt. 14. In nordwest d (Kt tsch er Hafe n stabt RiederlaffungsmöglichkeiL für einen A u g e n a r z t. Antworten. Nach Marburg: Die Firma Fritz Bosse & Söhne. Thale am Harz, Bäckerei- und Konditorei-Geräte und -Maschinen, teilt Ihnen mit, daß sie Ihrem Angebot, die Vertretung ihres Hauses für einen Bezirk zu übernehmen, „durchaus nicht abgeneigt sei, wobei sie allerdings vorausfetze, daß Sie kein Jude sind, da sie derartige Verbindungen nicht liebe". H. M., Chemnitz. Wenn in der dortigen „Volksstimme" aus Anlaß des Berichtes über eine zionistische Versammlung gesagt wird, „die Jüdische Gemeinde ist ein etwas eigenartiges Gewächs, das den alten Charakter als religiöse Kult gemeinde größtenteils wbgestrefft. hat und in die neue Haut einer jüdischen Kult u rgemeinfchaft hin ein gewachsen ist", so sehen, wir daraus am besten, wie sehr die nationaWdische Phraseologie die Begriffe verwischt hat. Wir können nicht scharf genug gegen diese „neue Kulturgemeinschaft" ankämpfen. Wir wünschen sie nicht. Sie ist auch nur in den Gehirnen weniger Verstiegener vorhanden. Bedauerlich genug ist es, wenn die Öffentlichkeit durch solche falschen Berichte irregeführt wrrd. Die Folgen solcher Auffassung ersieht man aus der Prager „Selbstwehr", dem dortigen jüdisch - nationalen Blatt, das anläßlich seines 20. Jubiläums ein Glückwunschschreiben des bekannten deurfcnnationalen Führers Dr. Logdman in Teplitz abdruckt, in dem es hecßt: „Ich selbst bin ein durchaus national denkender und fühlender Mensch und weiß daher die Wichtigkeit der zionistischen und nationaljüdischen Bestrebungen nicht nur für das Judentum selb st, sondern auch für feine Wirtsvölker vollauf zu würdige n." Laxlenti saü Landesverband DstweMalen und Nachbar gebiete: Die ordentlichs Delegcertenve-rssamimlung findet Sonntag, 26. April, morgens 10*4 Uhr. im 2 i rrd enhof in Bielefeld statt. Es werden sprechen: Syndikus Artirr Schweringer (Berlin): .„Praktische Arbeit in den Ortsgruppen". Ott» Mrchelsohn (Minden): „Jugend und plattes Land". Rabbiner Dr. Krön? heim (Bielefeld): „Die positive Arbeit des C. B.". Verband Grotz-Berliner Ortsgruppen. Frari-engrnvve Osten. Dienstag, 20. April, abends 8 Uhr pünktlich, Vereinszimmer Konditorei Liebich, Brückensiraße 15 d, Arrssprackeabend. Margarete Fried: „Die deutsche Jüdin im deutschen Volksleben. Rezitationen: Lotte R o s e n b a u m - S ch w a r z. I. A.: Anna Traube. Ortsgruppe Süd, Südwest, Südost. Mittwoch, 21. April, abends 8 Uhr pünktlich, F e ft s a a l Alexandriner, Alexandrinenstraße 37 a. Vortrag Dr. Gertrud Klausner, M. d. L.: „Judenhaß und Wirtschaftslage. Gibt es einen Lichtblick?" Nach dem Vortrag: Geselliges Beisammen» sein, Vorträge. I. A.: Dr. Martin G r a e tz. Väderrrachrrchierr. Dr. Wiggers Kurheim Bartenkirchen (s. heutiges Inserat) soll eine möglichst vollkommene Erholungsstätte sein für alle körperlich und seelisch Leidenden. Modernster Komfort. Klinisch gut ausgelnldete Aerzte, geschultes Personal, erstklassige Küche, familiäre Geselligkeit, persönliche individuelle Behandlung und — mäßige Preise findet man hier vereinigt. Aufnahmebedingnngen und ausführliche Prospekte sind erhältlich durch den Besitzer Geh, Hofrat Dr. Wigger. Bad Nauheim. Die R e i ch s v e r s i ch e r u n g s a n st a l t für A n - gestellte, Berlin, hat hier ein Hotel in der besten Kurlage als Heim für ihre Mitglieder angekauft, in dem durchschnittlich 80—100 Patienten untergebracht werden können. — Das herrlich gegenüber dem Kurpark gelegene Grand-Hotel Metropole und Monopole, Hans allerersten Ranges, wurde durch den neuen Inhaber, Herrn Willy Euder, unter eigener Leitung am 1. April eröffnet. Bad Kudowa. Das bekannte Herz- und Ncrvenheilbad Kudowa bietet, insbesondere bei Frühjahrskuren, dank seiner geschützten Gebirgslage, angenehmen und erfolgreichen Kuraufenthalt. Während des Winters sind wiederum erhebliche Verschönerungen und Erweiterungen in den Badehäusern, im Kurtheater und im Kurpark vorgenommen worden. Wohnung und Verpflegung sind zeitgemäß billig: in guten Häusern schon von 5 Mark täglich und im Kurhotel Fürstenhof von 8 Mark an aufwärts. Die Badeverwaltung erteilt auf Anfrage bereitwilligst jede gewünschte Auskunft (s. heutiges Inserat). Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. B., Berlin SW 63, Lindensir. 13. Tel.°Adr.: „Centraiglauben Berlin". Postscheckk.: Berlin 30172. Für d. Schriftleit. verantwort!.: Dr. Ludwig Holländer, Berlin SW 68« — Anverl.Manuskr. werd. nur zurückges., wenn Frecumschlag beiliegt. — Verantw. f. d. Änzeigent.: Max Junge, Bln.-Friedenau, — Druck: Rudolf Moffe, BerlinSW 19. .hZ Schützharke SCHUHPUTZ SCHWARZ* DUNKEL; BRAU HEU-BRAUN-MITTEL BRAUN TONEY ROT WEISS* NUGGET „Nugget" Compagnie m. b. H.. Köln HtamarM. scfnteitmt. mimmmm Hi pMlPf .■''•■—■•-S -MijiKu!! f! 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