Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 13 (26.3.1926)
- Date
- 1926-03-26
- Page
- Seite 182 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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182 7. März in voller Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. Fünfzig Jahre lang unterrichtete er an der dortigen Real-- und Handelsschule und noch heute leistet er der Ortsgruppe des C. V. als Schriftführer treue Dienste. — Das langjährige Mitglied unserer Kasseler Ortsgruppe, der Gemeindeälteste Herr Baruch Elias, wurde zum Ehrenmitglied des Kavalleristen- Vereins zu Kassel ernannt. — In K o s e l (Obersckl.) verstarb Herr Iustizrat und Notar S. Brauer, der mehr als 20 Jahre Mitglied des Stadtverordneten- und Magistratskollegiums war. Der durch seine Tätigkeit als Rechtsanwalt in weitesten Kreisen hochgeachtete Mann war vor Gründung unserer Ortsgruppe Kofel lange Jahre Vertrauensmann des Centralvereins. — Aus einem gesegneten Leben schied Frau Bertha Rothschild (Frankfurt a. M.) im 85. Lebensjahre, eine treue Freundin des Centralvereins. — In Beuthen (Oberschlesien) starb unser langjähriges Mitglied, Sanitätsrat Dr. ar.ed. Ernst G r ü n f e l d. — In A n n a b e r g (Erzgebirge) verstarb im fünfun-dcrchtzigsten Lebensjahre Herr Moritz Türk, Mitglied des Vorstandes der israelitischen Religionsgemeinde und Vorsitzender des Vereins für jüdische Geschichte und Literatur in seiner Heimatstadt. — Die Jüdische Gemeinde Braunschweig hat durch das Hinscheiden des Kaufmanns Benny Mielziner einen unersetzlichen Verlust erlitten. — In Beuthen (O.-S.) starb am 8. Marz die älteste deutsche Jüdin, Frau Rosalie SÜßrnann, im Alter von 106 Jahren. Die Verstorbene dürfte gleichzeitig auch die älteste deutsche Frau gewesen sein. Die oberschlesischen Zeitungen bringen zu ihrem Tode ihr Vild und längere Artikel. Trotz ihres hohen Alters hat die Verstorbene bei der Abstimmung für Oberschlesien ihre Summe abgegeben. — Der Vorstand der Synagogengemeinde S o e st (Westfalen), des israelitischen Kinderheims in Bad S a s s e n d o r f und unsere Soester Ortsgruppe beklagen durch den Heimgang des Herrn Sanitkitsrats Dr. Sommer den Verlust eines verdienstvollen Mitgliedes. — Iu Dremmen starb Herr Joseph Lars, ein Veteran des Krieges 1870/71, seit über 50 Jahren als einziger Jude in Dremmen ansässig. An seiner Beisetzung beteiligte sich die Einwohnerschaft des ganzen Ortes, besondere Ehren wurden dem Verstorbenen seitens der katholischen Geistlichkeit zuteil. Drtsgruvve CharloLtenvurg. Der letzte Abend des Aufklarungs» kursus ist auf Donnerstag, den 8. April 192.6, abends 8Mj Ahr (Roter Saal. Logenhaus, Kleistftvaß-e 10), verlegt worden. I. A.: Kommerzienrat N. Hamburger, Landesverband Hessen-Nassau und Hessen. Tie Adresse unseres Untershndikates K u r h e s s e n und W a l d e cf lautet jetzt: Prediger Vorsänger, Kassel, Bahnhofstrotze 1,111 (bisher Kcnserstratze 15), Fernruf 5864. Die BfvaelitisiHe Union. Berlin, Friedrichstraße 131V, die n. a. - seit 13 Jahren eine Mittelstandsküche, ein ärztliches Ambulatorium für I < . OTUf. V t. — CD r CU.V1 rtl schon , . , , , : freie ärztliche^MHand-lung Bedürftiger und unentgeltliche Lieferung von Arzeneien unterhalt, hat eine Vermittlungsstelle für häusliche Gelegenheitsarbeiten für Tischler, Polierer, Teppichklopfer usw. unter Leitung von Herrn Geh. Baurat Fraenkel, Charlottenburg, Neue Kautstraße 5, eingerichtet. Spenden werden dringend erbeten an: Israelitische Union E. V. Postscheckkonto Berlin NW 7, Nr. 872 80. Wir machen unsere Leser besonders auf den dieser Nummer beiliegenden Aufruf der Israelitischen Union aufmerksam. Harzreisende. Gegenüber anderweitigen Gerüchten geben wir gern davon Kenntnis, daß im Hotel „Waldkater", Inhaber Georg Löbsach, in Thale am Harz iüdiische Gäste gern ausgenommen und vor jeder Belästigung geschützt sind. „Der fröhliche Weinberg." Dev Verfasser des viel mnstvitisnen Lustspiels „Der fröhliche Weinberg", Z u ck m a i e r, ist weder Jude, noch Juden» stämmling. Dieses sei festgestellt, da einige Radaudlätter, wie die „Reichssturmfahne", denen die Aufführung dieses Stückes unliebsam ist, den Verfasser zum Juden ernennen. Geschäftliche Notizen. Man bittet uns, mitzuteilen, daß die Vadeverwaltungen von AltheidL, Kndowa und Landeck ihre Kurtheater vereinigt und die Leitung des Schauspiels der Intendanz des Meininger Landestheaters und die Operetten- Vorstellungen der Direktion des Tilsiter Stadttheaters übertragen haben. Die „Meininger" haben durch ihre vorjährigen Vorstellungen im neuen Theater von Altheide und im Louffensaal in Landeck bewiesen, daß sie die ruhmvolle Tradition ihrer Bühne Hochhalten; für erstklassige Leistungen auf dem Gebiete der Operette bürgt der Name des Direktors des Tilsiter Stadttheaters, Goswin M o o s b a u e r , welcher schon seit Jahren das Kudowaer Kur» thcater leitet. Bad Saarow. Die Kuranstalten eröffnen am 1. April d. I. ihre Betriebe. Direktion und ärztliche Leitung liegen in Händen des als Balneologen und Sanatoriumsleiter bekannten Herrn Dr. Paul G r a b l e y. Die natürlichen Heilkräfte Bad Saarows zusammen mit einer modernen Heilanstalt für das gesamte Wasserheilverfahren, zwei Sanatorien sowie Einrichtungen für klinische Heilanstaltsbehandlung und ambulanten Vädergebrauch nebeneinander schaffen vor den Toren Berlins eine in ihrer Eigenart ideale Kurstätte. Das Töchierheim am DieLsce, T-isDerlleveeZ (Holsteinische Schweiz), das sich in der heutigen Nummer durch eine Anzeige empfiehlt, legt es vor allem darauf an. die jungen Mädchen durch wirkliche ernsthafte körperliche und geistige Arbeit, Stunden religiöser Weihe ohne konfessionelle Intoleranz und Engherzigkeit, Frohsinn und Heiterkeit. Lieder, Lust und Lacken, bei Wandern, Spiel und Tanz zu Selbstzucht und Eigenkultur sowie zur Selbständigkeit in allem körperlichen Schaffen und seelischen Wirken hcranreifen zu lassen. In einem reizenden farbig illustrierten Leporello-Album zeigt .die Beistift» snbrik vormals Jnyarrn Faber A.-G„ Nürnberg, in übersichtlicher Weise, wie vielerlei Sorten Stifte hergestellt werden. Das belehrende kleine Druckwerk gibt Aufschluß darüber, daß -es Farbstifte in nicht weniger als 60 Farbtönen, Kopierstifte in 8 Farben, ferner Stifte zum Schreiben auf Glas, Porzellan, auf die menschliche Haut, auf nasses Holz usw., sowie besondere wetterfeste Stifte für Gärtner, Förster und auch Signierstifte zum Markieren von Vieh, Fleisch usw. gibt. Einzelexemplare dieser Leporello-Alben werden Interessenten gern zur Verfügung gestellt. Bad Eilsen. Das bekannte, liebliche Bad Eilsen bei Vückebuvg (siche heutiges Inserat) eröffnet am 1. Mai die diesjährige Saison und gibt bekannt, daß für Monat Mai die Kurtaxe erheblich herabgesetzt ist. Allen Minderbemittelten werden auf Bäder reichliche Ermäßigungen gewährt. Auch haben die Hotels und Pensionen ihre Preise bedeutend herabgesetzt. In einfachen Pensionen und Hotels kann man bereits für 4,50 bis 5 Mark Wohnung und volle Verpflegung haben; im Fürstenhof und im Fürstlichen Badehotel gelten in der Vorsaison ebenfalls herabgesetzte Pvei.se. Auskünfte erteilt die Kurdirektion. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e.V., Berlin $W 68, Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Postscheckk.: Berlin 36472. Für die Schriftleit, verantwortl.: Dr. Ludwig Holländer, Berlin SW 68. — Ilnverl. Manuskr. rverd. nur zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Verantw. f. d. Anzeigent.: Max Junge, Bln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Mosse, Berlin SW19. Professor Dr. Herbert Htrschberg liest am 4.April, abends 8 ühr, im Messing-Museum, Berlin 6, Brüderstraße 1.3, sein bekanntes Äismarckdrama: Oie deutsche Tragödie Ginlrilf frei ßinfrift frei mein (Kind, ich rate (Dir gut: Hlimm BIOMALZ. Das beliebteste und verbreitetste Nähr- und Kräftigungsmittel. Ilergesteilt aus edelstem Gerstenmalz. ErnäLtl.in Apotheken u.Drogenhandlimgen, G e b r. Patermana, Teltow- Berlin 14. Alleinige Anzeigen-Annahme Rudolf Mosse, Anzeigen-Annahme für sämtl. Zeitungen Deutschlands und des Auslands SSerünSW 19, Jerusalemer Straße 46-49 / Breslau / Chemmtz j Dresden! Düsseldorf I Erfurt / Frankfurt a.M. j Halle(Saale) / Hamburg / Hannover / Karlsruhe f Kölna. Nh. Leipzig I Magdeburg j Mannheim j München / Nürnberg / Stettin j Stuttgart / Amsterdam / Barcelona / Bafel / Budapest | Bukarest / Prag / Warschau I Wien / Zürich. Immer wieder bei Husten, Heiserkeit, Verschleimung Fass Sodeim K f fthlPlIY Hotel-Restaurant »ikkem „Continental“ am Hauptbahnhof Ernst J. Meyer. Alle Zimmer fliessen des Wasser. Ausstellungszimmer. Schreibmaschinendienst Telegramme: Contihotel. - Telephon: 40 u. HOL gl&otel u. Restaurantgl II Continental II 88 direkt beim Hauptbahnbof. 88 In jedem Zimmer Neichstelephon 11 Ha und fließendes Wasser. KW 88 ff.Küche. Echte Biere u gulgepflegte Weine. 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