Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 48 (2.12.1937)
- Date
- 1937-12-02
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 48 * Belb'faff 2. Dezember 1937 * Seite 15, orfbl<</"C'V~Zei Hockey hat das Wort Schild Hamburg antwortete Unsere Ausführungen über die notwendige Erweiterung der Betätigungsmöglichkeiten für jüdische Hockeysportler (vgl. „Sportblatt" der C.-V.-Zeitung Kr. 46 vom 19. November) haben einen unerwarteten Widerhall gefunden. Der Schild Hamburg beispielsweise hat uns in einem freudig zustimmenden Schreiben kundgetan, dass die Hamburger Vereine, Schild und Bar Koehba, die beide in vorbildlichster Kameradschaft miteinander zu arbeiten gewöhnt sind, Fritz Stark in London Fritz Stark, der ehemalige Kochschulmeister des „Schild", Frankfurt a. M., beteiligte sich an den internationalen Degenkämpfen um den Miller-Halletcup, die unter riesiger Beteiligung der besten Fechter aus fast allen europäischen Ländern vor kurzem in London durchgeführt wurden. Nachdem Stark in den Vorkämpfen seiner Gruppe hinter dem Englandmeister, Paine Zweiter werden konnte, kam er über die Zwischenrunde in die Endkämpfe, in denen er sich trotz stärkster Konkurrenz überaus tapfer hielt und mit zwei Siegen, neun ausgeteilten und achtzehn erhaltenen Treffern ehrenvoller Elfter wurde. Iliiiüilülilüüiililü!! ililül durchaus und gern bereit wTären, unsere Vorschläge auf Einführung einer Hamburg-Berliner Hockeyrunde zu verwirklichen. Man glaubt in Hamburg, dass selbst die materiellen Schwierigkeiten kaum zu gross sind, als das es nicht möglich wäre, sie bei einigermassen gutem Willen zu überbrücken. Das gleiche habe Bezug auf Unstimmigkeiten, die hierüber vielleicht zwischen den Vertretern der jüdischen Sportverbände bestehen könnten. Denkt man daran, dem Hockeysport einen wesentlich neuen Auftrieb zu vermitteln, muss man eben einiges zurückstecken. Dieser Ansicht, der wir uns gern anschliessen, sind Hamburgs jüdische Hockeyspieler. Was nun? Wir haben einmal bei einigen Berliner Hockey-Verantwortlichen „vorgefühlt" und feststellen können, dass dem Plan im Prinzip die . Zustimmung. von keiner Seite versagt werden dürfte. Wir hoffen, dass nun die Verhandlungen, aufgenommen werden und bald den Erfolg zeitigen können, den wir uns von unserem Vorschlag versprachen. — n. Ekmigen jüdischer Sportler Meisterschaftsfeier der Hakoah Wien Der Schwimmklub Hakoah, Wien, veranstaltete am 28. November eine Meisterschaftsfeier, in dessen Rahmen seine sämtlichen diesjährigen Titelhalter geehrt wurden. Lord M e 1 - c h e i t, der Präsident des Makkabi-Weltverbandes, hatte eine Telegramm geschickt, in dem die sportlichen Erfolge des Vereins eingehend gewürdigt wurdeo. Aus der Festrede des Klubvorsitzenden entnahm man, dass der Hakoah zur Zeit etwa 400 Mitglieder angehören, von denen allein 100 den Schwimmsport wettkampfmassig betreiben. Die grössten Erfolge dieses Jahres hätte die Hakoah in der österreichischen Strommeisterschaft, den Jugendmeistersc.haften und durch den Rekord von Frau Wertheimer über 200 Meter Brust errungen. Ueberbaupt sei vor allem die Jugend so vorzüglich geraten,. was ja im übrigen auch wir am 30. Oktober in Breslau festzustellen vermochten, dass in den kommenden Jahren mit tae Sißd M§d §z£§ Sonntag, 5. Dezember Berlin Endspiele der Deutschen Makkabimeisterschaften, Handball: ISK Berlin—Bar Koehba Frankfurt a. M.. 12K Uhr; Fussball: Bar Koehba Hakoah Berlin— Bar Koehba Frankfurt a. M., 14 Uhr, beide Spiele: Sportplatz Grunewald. Handball: Verbandsspiele u. a. Kanuclub I—Bar Koehba Stettin 1,12H Uhr, Triton I—ISG 351. Jugend, 1334 Uhr, beide Spiele: Sportplatz Grunewald. Fussball: Verbandsspiel u. a. Bar Koehba Hakoah 1. Jugend—ISG 33 1. Jugend, 12Vi Uhr, Sportplatz am Scbäfersee. Hockey: Verbandsspiele ISG 33 Jugend—ITC Grunewald I, 8% Uhr, Bar Koehba Hakoah Damen— ISG 33 Damen. 10 Uhr, Bar Koehba Hakoah I—ISG 33 I, 11%, Uhr, sämtliche Spiele: Sportplatz in Mariendorf, Kaiserstrasse. Rheinland-Westfalen Boxen: Grossveranstaltung des Landesverbandes West im „Schild". Alle Grossvereine des Makkabi und Schild Westdeutschland sind beteiligt, Dortmund, Gemeindehaus S'aarhrücker Str. 3, 17 Uhr. Handball: Schild M.-Gladbach Frauen—TUSPA Krefeld Frauen, M. - G1 a d b a c h, Platz am Alten Wasserturm. Fassball: Schild Bonn—Schild Düsseldorf, Bonn, Schildplatz; ITV 02 Köln I—Schild Bochum, Köln, Fort Deckstein, 11J4 Uhr; Schild M.-Gladbach— TUSPA Krefeld, M.-Gladbach, Platz am Alten Wasserturm. Tischtennis: Schild Herne— JSG Dortmund. Herne, Jugendheim, Babnhofstrasse. Südwestdeutschland Fussball: Bar Koehba Frankfurt a. M. II—Schild Frankfurt a. M, II, Frankfurt a. M., 10& Uhr; einem weiteren Auftrieb zu rechnen sein wird. Am Schluss der würdigen Feier, der zahlreiche Ehrengäste der verschiedenen Organisationen und Verbände beiwohnten, wurden 70 Schwimmern und Schwimmerinnen, die zu den Erfolgen beigetragen haben, Erinnerungsplaketten überreicht. „Cavaliere" Hans Lion Dem österreichischen Meister f e c h t e r Hans Lion, der schon seit etwa zwölf Jahren in fast allen österreichischen Auswahlteams gestanden, an zwei Olympischen Spielen und zahllosen Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen und ehrenvoll abgeschnitten hat, wurde kürzlich auf Vorschlag des Präsidenten des italienischen olympischen Komitees das Ritterkreuz des italienischen Kronenordens verliehen. Diese Auszeichnung, die zum Führen des Titels „Cavaliere" berechtigt, wurde Hans Lion durch den italienischen Botschafter in Wien überreicht. Neben seinen überragenden sportlichen Verdiensien dürfte ein wesentlicher Anlass zu dieser Ehrung das Wirken des Oesterreichers als Oberschiedsrichter 1936 im Kampf um die Goldene olympische Medaille zwischen den Florettmannschaften Frankreichs und Italiens gewesen sein. Palästina — Griechenland Das Qualifikationsspiel zur Fussball- Weltmeisterschaft zwischen den Repräsentativmannschaften Griechenlands und Palästinas ist nun auf den 11. Dezember nach Telr Aviv verlegt worden. Das palästinensische Team, das von dem früheren Wiener Hakoah- Profi „Gitscbi" Pollack geführt wird, befindet sich in bester Form und geht mit grossen Chancen ins Spiel. Erst kürzlich wurde von ihr eine starke englische Militärmannschaft in überlegenem Stil geschlagen. Der frühere Münchener ITUS-Mann, Josef Bass, beteiligte sieh kürzlich an den in Pretoria durchgeführten südafrikanischen Meisterschaften im Geräteturnen. Dank seiner grossartigen Kürübungen errang er mit knappem Vorsprung den stark bejubelten Titel. Sport der Woclie Berlin* Verbandsspiele verliefen ohne Ueberra schungen Sowohl im Fussball als auch im Handball — hier mit Ausnahme einiger Treffen der 2. und 3. Klasse — konnten sich am 28. November dde Favoriten mehr oder minder klar behaupten. Im Fussbai! sehlug die ISG 33 trotz mancher Verletzungen die ,.Ersteu des Hagibor mit 3:2 — vielleicht klarer, als das Resultat es besagt; denn die Schwarz-Roten waren, abgesehen von den letzten 15 Minuten, die bessere Mannschaft. Beim Hagibor überzeugten die hinteren Reihen gar nicht. Für die LSG 33 sehoss Rosenbaum zwei. Stern ein Tor, Kainz (durch Elfmeter) und Kornhäuser skorten für den Hagibor. —2:0 zugunsten des ISK hiess es im zweiten Spiel: ISK I — Hakoah II. Der ISK hatte mächtig zu kämpfen,'um diesen insgesamt verdienten - ErfolsT sicherzustellen. Irl der Tabelle führt, jetzt, nach JMinuspunkten gerechnet, Hakoah I vor der ISG 33 und Hagibor IL Im Handball hatte die ISG 33 leichtes Spiel, gegen Hagibor die Punkte zu holen. 16:2 lautete das Ergebnis zum Schluss.- 10 :2 hatten die ISGer bereits zur Pause geführt. Ungleich grössere Müh« musste der- ISK aufwenden, dessen Spieler sich für den 5. Dezember offensichtlich schonten, um gegen Bar Koehba II schliesslich mit 4 :1 vorne zu bleiben. Ueberraschende Ergebnisse gab es lediglich in den unteren Klassen. Hier verlor Triton mit 4:5 gegen die starke „Vierte11 der ISG 33, desgleichen Bar Koehba AH I mit 1:6 gegen die 1. Jugend der ISG 33. Undine holte sich die ersten Verlustpunkte durch eine 2 :3-Niederlage gegen die geschwächten Ruderer der „Undine11, und TBC „Berlin" II zeigte sich ISG 33 V mit 6 :1 überlegen. Die Tabelle der Handballer führt zur Zeit Bar Koehba mit einem Minuspunkt an. Es folgen dann IBC „Berlin" I (— 2), ISK I (— 3) und ISG 33 I (- 4). H F. Die Handballspiele der Berliner jüdischen Schrnen nahmen ihren Fortgang. In den Spielen der Woche, in denen man ein erfreuliches Ansteigen des Interesses und der Spielstärke unserer Schuler festzustellen vermochte, kam es zu folgenden ErgebnlJo?et A: Goldsclimidtschiüe—Wilsnacker Strasse I 5 :4, Wilsnacker Strasse II—Vorlelire Niederschonhausen 5 0 VcTlehie der Jüdischen Gemeinde—Schule Kuserstrasse 4:1, Jungen B: Goldschmidr.scliule—Herzlschule 2 0 Schule Rvkestrasse—Schule Klopstockstrasse 2 : 2 Kaliskischule—Lesslerschule 7:0, 11 ä d e 1 A : Wilsnacker Strasse—Herzlschule 1 : 5, M ä d e 1 B : Goldscnm;«- schule—Schule Auguststrasse 12 : 0. Das erste Tisehtennisturnier dieser Saison veranstaltete der Bar Koehba Hakoah Berlin. Im Einzel war Schatzo nach wie vor jedem seiner Konkurrenten überlegen: er gewann ohne Satzverlust. In den übrigen Wettbewerben dominierte der Veranstalter durch Sprung / Langsam (Herrendoppel), Bar Koehba Frankfurt a. M. 1. Jugend—Schild Frankfurt a,M. I.Jugend, Frankfurt a. M., 15 Ihr; alle Sportplatz Sondershausener Strasse. Handball: Schild Frankfurt a. M. Jugend—SHüld Wiesbaden Jueend. Frankfurt a. M.. 13 Ihr: Schild I—Schild Wiesbaden I, Frankfurt a. M., 15 Uhr; alle Spiele Sportplatz Bertramswiesc; Schild Frankfurt a. M. Frauen—Schild Wiesbaden Frauen, Frankfurt a. M., 14 Uhr, Sportplatz Bertramswiese; Hakoah Frankfurt a. M. Frauen—Schulsportverein Philanthronin Frauen, Frankfurt a. M.t 10VS Uhr, Sportplatz Bornheimer Hang. Hockev: Schild Frankfurt a. M. I—ISV Hakoah Köln I, Frankfurt a. M., 15 Uhr, Sportplatz- Bertramswiese. Kegeln: Klubkämpfe des Schild Frankfurt a. M., Frankfurt a. M., Platz auf den Vereinsbabnen, 16 Uhr. Dresden Fussball: Schild—Bar Koehba. Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. Handball: Schild—Bar Koehba. Männer und Frauen. Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe. Hamburg Hockev: Schild I—ISG 33 Berlin I. Lokstedt I, 11^ Uhr; Schild 1. Damen—ISG'33 Berlin 1. Damen, Lokstedt I, 1034 Uhr. Fussball: Schild I.Jugend—ISG 33 Berlin 1. Jugend, Lokstedt. _ Der IBC „Makkabi" führt am "9. Dezember in den Musikersälen, Berlin, Kaiser-Wilhelm-Str. 31, einen Internationalen Kampfabend durch, in dessen Verlauf seine besten Boxer gegen eine Staffel des kampfstarken „Star" Prag antreten werden. Jugendboxkämpfe in Frankfurt a. 3L, bestritten vom Schulsportverein Philanthropin, Schild Frankfurt a. M., Schild Wiesbaden und Schild Darmstadt, finden am 4. Dezember, 20 Uhr, in der Turnhalle HebeJstrasse 15, statt. Ringelblum (Junioren-Einzel) and Ringelbluro / Salinger (Juniorendoppel). Die Ringkampf-Klubmeisterschaften des IBC ,.Maccabt" zeitigten folgende Ergebnisse: Bantamgewicht Erich Becker, Federgewicht Erwin Becker, Leichtgewicht Bela Steingiesser II, Weltergewicht Bela Steingiesser I, Mittelgewicht Franz Engel.__ Südwestdeutschland Jugendtumen in Wiesbaden Beim Schild Wiesbaden versammelte sich die Jugend das Scbulsportvereins Pbilantbropin, des Schild Frankfurt a. M. und des Gastgebers zu einem Turnwettkampf. Gekämpft wurde am Pferd und Barren jeweils eine Pflicht- und Kürübung, dazu eine selbst zusammengestellte Freiübung. Es ist ein grosses Verdienst des Schild Wiesbaden, der Jugend diese Gelegenheit turnerischen Wettkampfes gegeben zu haben. Der AH gemein eindruck war trotz einiger Unzuträglichkeiten infolge falscher Wertung sehr erfreulich, die Leistungen teilweise erstaunlich. Den grössten Beifall erhielt die 12jährige Lore Mayersohn (Philanthropin) für ihre ebenso ausgezeichnete wie schwere Kürübung am Barren. Gut gefielen auch Lenne! (Schild Mannheim), dazu bei den Mädel die Turnerinnen des Phiüanthropin an den Geräten, während sich in den Freiübungen die Wiesbadnerinnen am vielseitigsten zeigten. Gesamtsieger wurde schliesslich Schulsportverein Philanthropin mit 1206 vor Schild Frankfurt a. M. mit 1165 und Schild Wiesbaden mit 1110,05 Punkten, Einzelsieger bei den Jungen Lowensteiu (Phil.) mit 132,5 Punkten und bei den Mädel Mayersohn (Phil.) mit 142,5 Punkten. Im Turnkampf der Senioren, der nur vom Schild Frankfurt a. M. beschickt war, siegte bei den Männern Landau vor Kugelmann, bei den Frauen Morgenthal vor Friedmann. L. B. Frankfurter Hockey Schild Mannheim spielte in Frankfurt a.M. mit seiner 1. Herrenmannschaft gegen den dortigen Bar Koehba und gewann verdient mit 1 :0. In einem schnellen fairen Spiel zeigten besonders die Mannheimer sehr gute Kombinationen, konnten aber nicht entsprechend Tore erzielen. Das fehlende Training wirkte sich sichtlich im Schussvermögen aus. L.B. Fussballergebnis: Schild Stuttgart—Schild Göppingen/Ulm 6:3. * In Frankfurt a. M. musste sich der dortige Schild seinem Lokalrivalen. Bar Koehba im Handball mit 4 : 5 beugen. Schild war nicht so fangsicher wie der Gegner, auch im Abspiel nicht genau genug, während Bar Koehba zudem wesentlich schneller spielte. Bei Halbzeit stand es 3 :1 für Bar Koehba, nach Wiederanpfiff konnte der Schild durch Strafstösse aufholen. Das Spiel war hart, manchmal sogar zu hart. Vor allem aber ist zu tadeln, dass die Zuscha.uer wiederum keine Disziplin zu halten vermochten. Mit diesen beiden Entscheidungen stehen als Gegner für das Endspiel der Pokalrunde am 2§. November in Stuttgart Bar Koehba Mannheim' und Bar Koehba Frankfurt a. M. fest. L.B. Weitere Ergebnisse: Schild Frankfurt a. M. Frauen—Bar Koehba Frankfurt a. M. Frauen 10:0 (5:0); Schild Mannheim Frauen—ISV Heidelberg Frauen 3:1. ■ _ Rheinland-Westfalen Schild Frankfurt a. Main in Bonn Mit drei Mannschaften gastierte Ende November Schild Frankfurt a. M. beim Schild in Bonn. Es gab auf der ganzen Linie faire und torreiche Treffen: die 1. Fussballmannschaften trennten sich 5 :2 für Bonn, die Schüler im Fussball S : 0 und die HandbaUIrauen 6 :0 für die Gäste. . Schiedsrichter Marx (Köln) hatte ein hartes, aber stets ritterliches F u s s b a 11 spiel zu leiten. Die Läuferreihe war bei den Gästen der stärkste Mannschaftsteil, konnte aber das Tempo nicht durchstehen, so dass die gut aufgelegten Bonner Angreifer aus dem 2 :1 bei der Pause ein 5 :2 machten. Ausgezeichnete Leistungen gab es im Frauenhandball zu sehen. Die Bonnerinnen waren im Felde lange nicht so unterlegen, wie das 6 :0 (3 :0) für Frankfurt a. M. anzudeuten scheint. Aber in der Gästeelf standen auf den Mittelposten in Anni Freund und Lotte Sichel zwei überragende Kräfte, die nicht zu halten waren. J. G. Handball am Rhein Von den drei Spielen im Bezirk Mittelrhein des „Schild" endete nicht ein einziges zugunsten eines Platzverems. Besonders wertvoll ist der Zwei wandern ans Der jüdische Tennis sport in Deutschland hat zwei seiner besten Vertreter durch Auswanderung verloren. Sowohl Ernst Buchwalter als auch Rudi S t r a u s s werden dieser Tage Deutschland verlassen, um in Australien bzw. den Vereinigten Staaten eine neue Heimat zu finden. Beide gehörten zu den Besten des jüdischen Sports namentlich Buchwalter, von dessen grossem Können man sich gerade im letzten "Jahr anlässlich der beiden Berliner Turniere zu überzeugen vermochte, war einer seiner würdigsten und erfolgreichsten Repräsentanten. Wir schliessen uns gern den Glückwünschen und Grüssen der jüdischen Tennisgemeinde, die Buchwalter und Strauss begleiten, an und möchten hoffen, dass beider sportliche Laufbahn im neuen Wirkungskreis weiteren Auftrieb erfahren wird. III! 9:7- (6:4-) Sieg von M.- Gladbach/ Rheydt in Aachen, denn dadurch hat die Mannschaft die erste Serie ohne Punktverlust überstanden. Auch das Frauen spiel gewannen die Gäste 2:1 (1:0). JTV 02 Köln blieb in Düsseldorf gegen Düsseldorf (Krefeld nach hervorragender zweiter Halbzeit verdient 4 :3 (1 :2) erfolgreich. 0 J. G. Schlesien IBC „Berlin" in Breslau In einem Freundschaftsspiel hatte, am 2S. November die i. H a n d b a 11 mannschaft der Sportgruppe Breslau die des IBC „Berlin" zu Gast Die Breslauer hielten sich (ohne Preiss) gegen ihren Gegner sehr gut, während sich die Gäste durch einige zweifelhafte Entscheidungen des Schiedsrichters benachteiligt fühlten und gegen Schluss recht unlustig spielten. In Schulz (früher Sportgruppe Neisse) hatten die Breslauer einen hervorragenden neuen Torhüter zur Stelle, der immer wieder die schwierigsten Bälle des Berliner Sturms meisterte. Schlussresultat: 4:4 (2:2). Dul. Klubkampf im Jiu-Jitsu Der IBC „Berlin" trat mit fünf Mann zu einem Jiu-Jitsu-Klubkampf gegen die Sportgruppe Breslau an. Das Treffen, das in Vor- und Rückkämpfen ausgetragen wurde, sah überraschend die Breslauer mit 13 :7 Punkten siegreich. Sportlich gefielen lediglich die Begegnung zwischen dem Berliner Reichsmeister Landsberger und Bonk, die allerdings infolge beiderseitiger Verletzung abgebrochen werden musste, und die der beiden Jüngsten Gassmann (Berlin) und Fabisch (Breslau). Einen sehr guten Eindruck beim Publikum hinterliessen dagegen Selbstschutz- und Abwehrvorführungen des früheren Meisters Rosenthal (Berlin) und seines Klubkameraden Neumann. Du!. * In GI e i w i t z weihte die dortige Sportgruppe den neuen Gemeindesportplatz mit einem Fussball spiel gegen Sportgruppe Neisse. Die ersatzge^chwächten Neisser fanden sich erst in der zweiten Hälfte und konnten schliesslich noch einen 2:1- (0:1-) Sieg erzielen. Dul. Nord westd entschland Fusshall — nicht heispielhaft Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe veranstalteten am 28. November ITH 04 und Bar Koehba Hannover Fussball spiele gegen zwei Mannschaften des Biaa-Weiss Hamburg, die in beiden Fällen klare S 4-Siege der Hannoveraner ergaben. Die 1. Mannschaften waren sich in der 1. Halbzeit gleichwertig. Nach der Pause legten die Hamburger jedoch ein Spie! an den Tag, das den Schiedsrichter zu energischen Massnahmen veranlasste. Drei Hamburger mussten das Spielfeld verlassen. Es ist bedauerlich, dass es im jüdischen Sport noch Mannschaften gibt, die jegliche Disziplin und sportliches Benehmen vermissen lassen. Berk. Schild Hamburg in Rostock erfolgreich Am 28. November entwickelte sich in Rostock ein flottes Fusshallspiel, das zunächst die kombinierten Hamburger stark überlegen sah. Nach dem Wechsel (2 :0) kam Makkabi Rostock zum Ausgleich, und erst kurz vor Schluss erzielte Rosenstein durch energisches Nachsetzen den verdienten Siegtreffer für Schild Hamburg. P. H. Handball-Ergebnisse: Schild Hamburg 1. Jugend— Bar Koehba Hamburg 1. Jugend 0:1; Schild Hamburg II—Bar Koehba Hamburg II 4:5. Handball in Magdeburg Die 2. Mannschaft des JSG 33 Berlin erfüllte eine Rückspielpflicht. In dem flotten Spiel konnten Härten nicht vermieden werden. Der schussgewaltigere Innensturm der Berliner gab den Ausschlag in dem sonst gleichwertigen Kampf. Ergebnis: 9:7 (5:4) für JSG 33. Makkabi Magdeburg Mädchen—Schild Magdeburg Mädchen 0:0. _ Bayern Schild Leipzig gegen Nürnberg und Fürth Das Handballspiel zwischen Schild Leipzig/Halle und JTUS Nürnberg stand im Zeichen einer dauernden Ueberlegenheit der Gäste, die trotz ihrer Jugend an Spie^ufbau, Kombination und Schnelligkeit weit besser gefallen konnten als Nürnberg. Ergebnis 9:3. Leipzig/Halle stellte im F u s s b a 11 trotz Ersatz eine ausserordentlich eifrige und sympathische Elf, hei der der Torwart besonders hervorgehoben zu werden verdient. Sie musste allerdings den gut kombinierenden Fürthern eine 3 : O-Führung 'überlassen, konnte dann auf 3:2 aufholen, den Ausgleich iedn^h nicht mehr erzwingen. Der Fürther Sieg entspricht dem Spielverlauf. R St.