Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 43 (28.10.1937)
- Date
- 1937-10-28
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 43 * Beiblatt 28. Oktober 1937 * Seite 13 Hbla Bestenliste 1937 Nachdem vor kurzem die allerletzten Leichtathletischen Wettkämpfe stattgefunden haben und die Saison damit endgültig beendet ist, veröffentlichen wir unten die dritte, abschliessende Folge unserer „Jahresbestleistungen derjüdischen Leichtathletikl93 7". Diese Statistik der Besten, die wir nun schon seit drei Jahren aufstellen, und deren Wert ge-, nügend durch das steigende Interesse gekennzeichnet ist, das man ihr in allen Kreisen des jüdischen Sports — nicht zuletzt wegen ihrer Vollständigkeit — entgegenbringt, hat diesmal in besonderem Masse Schwierigkeiten bereitet. Erstens durch eine Anzahl von Leistungen, die nicht nur uns begreiflicherweise als „zu gut" erschienen, da die Aktiven, die sie erreichten, weder vorher noch später ähnlich wertvolle Ergebnisse zu verzeichnen hatten. Um uns hinsichtlich ihrer Wertung Gewissheit zu verschaffen, liessen wir inzwischen durch unsere Mitarbeiter genaue Erkundigungen einziehen. Sie haben ergeben, dass die Kampfrichter der Sportfeste in Köln und Frankfurt a. M., um die allein es sich handelt, mit ihrem Wort zur Richtigkeit der hier angezogenen Leistungen stehen. Das genügte uns^ so dass jeder Grund entfiel, jene Daten in die endgültige Liste nicht aufzunehmen. Wie wir sie allerdings als „einmalige Erscheinungen" später im Vergleich zu schlechteren, nichtsdestoweniger gleichbleibenden Leistungen bewerten werden, ist unsere Sache. Zum anderen gab es in diesem Sommer infolge des späten Saisonbeginns und der damit zusammenhängenden Formkrise einiger unserer Spitzenkönner sowie der viel zu seltenen Wettkampfmöglichkeiten einige Standard-Konkurrenzen, für die ausreichende Vergleichsergebnisse fehlten. Wir haben es daher vorgezogen, auf diese Wettbewerbe, den 200-Meter- und den 3000-Meter-Lauf, zu verzichten. Wir werden noch in längeren Ausführungen mit der Auswertung der Saison im einzelnen beginnen, beabsichtigen damit jedoch keineswegs nur ein rückwirkendes Fazit zu ziehen. Wir wollen vielmehr auch, was uns in gleichem Masse wichtig, unter Berücksichtigung der vortrefflichen Jugend leishmgen, alle Schwächen und Stärken aufzeigen, um Sportlehrern wie Aktiven Fingerzeige für die vorbereitende Arbeit zur nächsten Saison zu geben. Manfred Friedmann. Internationales Schwimm!est in Breslau Der Jüdische Schwimm verein 'reslau eröffnet am 31. Oktober, 14^ Uhr Hallenschwimmbad, Zwingestrasse, die diesjährige Hallensaison mit einem grossen schwimmsportlichen Ereignis. Seit Jahren ist es wieder einmal gelungen, die Schwimmer des Sportbundes „Schild" und des Deutschen Makkabikreises gemeinsam an deo Start zu bringen und die Veranstaltung durch die Teilnahme einer starken Vertretung des Hakoah-Wien zu einem internationalen Schwimmfest von besonderem sportlichen Rang zu erweitern. Mit etwa 120 Teilnehmern aus vierzehn Vereinen haben die Wettkämpfe ein glänzendes Meldeergebnis gefunden. Der Sportbund dürfte in den in bester Form befindlichen ISGern Tichauer, Trapowski und Meysel sowie Zernik (Frankfurt am Main) und Auerbach (Köln) seine aussichtsreichsten Kräfte zur Stelle haben, denen der Deutsche Makkabikreis Kaufmann (Köln) und die besten Schwimmer des Bar Kochba-Hakoah (Berlin) sowie der Makkabigruppen Dresden, Essen, Breslau und Köln besonders starke Staffeln entgegenstellt. Die Wiener Mannschaft mit 27 Teilnehmern verfügt über ausgezeichnete Jugendschwimmer und zählt mit ihren Damen zur besten österreichischen Klasse. Das spannendste Treffen des Tages dürfte die Begegnung der österreichischen Meisterin Hedy Wertheimer und Lob B a e r (Wiesbaden) sein. In Ruth Ucko ((Schild, Breslau) hat der Sportbund eine weitere aussichtsreiche Schwimmerin zur Stelle. Das über vierstündige Programm kündigt u. a. noch Staffelkämpfe und Wasserballspiele zwischen Hakoah ((Wien) und den Auswahlmannschaften des Sportbundes und des Deutschen Makkabikreises an. Dui. * Zwei Schwimmfeste, die in Wien in der letzten Woche stattfanden, interessierten in besonderem Masse deshalb, weil an ihnen die Mehrzahl der auch in Breslau startenden Wiener Hakoah n e r teilnahm und durchweg eine Form an den Tag legte, die für den 31. Oktober viel verspricht. Hedy Bienenfeld-Wertheimer startete nicht, ihr Können ist jedoch durch ihren kürzlich aufgestellten österreichischen 100-Meter- Rekord in der Brustlage (1.25,2) genügend gekennzeichnet. Die Ergebnisse: Herren: 100 m Brust: Elbogea 1.19,4. Selinko 1.20, Weinberger 1.22,9; 200 m Brust: Elbogen 3.00,6; 100 m Kraul: Haber 1.05,1, Kulka 1.05,8, Wien 1.07; 400 m Kraul: Kulka 5.34.2; 100 m Rücken: Klup i.20,6, Bluistein 1.21,2, Goldscbmid 1.23,9. — Damen: 100 m Biust: Lustig 1.37,2, Schön 1.44; 200 m Brust: Lustig 3.32,6, Pressburg 3.33, Winter 3.55,2, 100 m Kraul: Pick 1.21, Back und Strauss je 1.22; 100 m Rücken: Pick: 1.37,4, Strauss 1.43,2. —n Als Vergleichszahlen mögen einige Bestleistungen des „Schild"- Sportbundes dienen, von denen die von Tichauer im Brustschwimmen besonderen Wert haben, weil sie erst vor kurzem markiert wurden und bei der augenblicklichen Form des jungen ISGers wahrscheinlich am Sonntag noch weiter zu verbessern sind. Auch sonst dürften einige Rekorde (durch Lolo Baer?) fällig sein. Herren. 100 m Brust: Tichauer (ISG 33} 1.21,3; 200 m Brust: Tichauer (ISG 33) 3.05.7; 100 m Kraul: Zernick (Schild Frankfurt a. M.) 1.08,4; 100 m Rücken: Mevsel (ISG 33) 1.22.0. - Damen: 100 m Brust: Lolo Baer (Schild Frankfurt a M.) 3.25,4; 100 m Kraul: Jackerson (ISG 33) 1.26.G; 100 m Rücken: Lolo Baer (Schild Frankfurt a. M.) 1.37,2. Sport der Woche Berlin Grosskämpfe ohne Zuschauer Wenn sich früher die ISG 33 und Bar Kochba Hakoah in den Handball- und Fussball-Verbandsspielen gegenüberstanden, waren es stets mehr als 1000. ja sogar bis 3000 Zuschauer, die an den Kämpfen der beiden Ortsrivalen lebhaftesten Anteil nahmen. Und heute? Als sich die Mannschaften am 24. Oktober wiederum trafen, zählte man höchstens 200 Zuschauer. Wir begnügen uns an dieser Stelle mit der blossen Feststellung dieser Tatsache. Dabei konte man mit dem gebotenen Sport durchaus zufrieden sein, vor allem mit dem ehrenvollen Abschneiden der ISG- Handballer, die sich erst nach härtestem Kajnpf, und nachdem sie durchaus eine Siegeschance hatten, mit 7 :9 knapp geschlagen gaben. Die Fussballer der ISG verloren ebenfalls. 2 :0 für Blau-Weiss hiess hier das Ergebnis. Die ISGer, die es wieder einmal an der nötigen Durchschlagskraft ermangeln liessen und zudem noch zwei Elfmeter kläglich verschossen, verscherzten sich allein durch eigene Schuld ein besseres Abschneiden, das dem Spielverlauf nach durchaus möglich gewesen wäre. Allerdings schwebt gegen die Wertung des Spiels ein Protest, da beide Elfmeter der ISG von der 13-Meter-Marke geschossen werden mussten. Das Handball spiel begann programmgemäss. Bar Kochba spielte überlegen, ohne das jedoch in Toren ausdrücken zu können. So hiess es nur 5:3 zur Pause. Nach dem Wiederanpfiff brachten sich die Bar Kochba-Stürmer, die durch den Ausfall Spandaus, der durch Kogan recht erfolgreich gedeckt wurde, lange nicht so gut schien wie sonst, besser zur Geltung. Bis zum 9 :3 vergrösserten sie ihren Vorsprung, bis die ISG 33 zu kämpfen begann und, begünstigt durch das vorzeitige Ausscheiden des verletzten Schlesinger, vier Tore hintereinander aufzuholen vermochte. So endete das Spiel mit einer überraschend knappen und vielversprechenden ' 7 : 9-Niederlage der ISG. Mit schönen Kampfszenen auf beiden Seiten begann das F u s s b a 11 treffen. Hakoahs Fünferreihe war gefährlicher, und etwa Mitte der ersten Spielhälfte gelang Hilkowitz der erste Treffer für Blau- Weiss. Und noch einmal kamen die Hakoahner zum Zuge. Der zweite frühere ISGer in der Mannschaft, der Rechtsaussen Goldschmidt, markierte wenig später aus spitzem Winkel das 2:0. Bei diesem Stand blieb es dann, obgleich die ISG noch oft Gelegenheit hatte, ihre zeitweise spielerische Ueberlegenheit im Feld in Tore umzuwandeln, nicht zuletzt, als ihnen zweimal Elfmeter zugesprochen wurden. Den Stürmern fehlte eben der letzte Einsatz. M. F. * In den übrigen Handball -Verbandsspielen hatte der IBC „Berlin" wenig Mühe, die „Zweite" des Bar Kochba nach schwacher erster Spieihäifte (3:0) noch hoch mit 11:1 zu schlagen. ISG 33 II dagegen lag gegen Hagibor I schon mit 0:4 im Nachteil, als sie sich auf ihr Können besann, zur Pause bereits mit 5:4 führte und zum Schluss einen knappen 6:5- Sieg errungen hatte. Bei den Begegnungen der Frauen siegte Bar Kochba I gegen ISK I gar nicht einmal so überlegen mit 7:2 (4:1) und ISG 33 I mit 13 : 0 (7: 0) gegen Bar Kochba III. Süd Westdeutschland Hochbetrieb im Fussball .. . Im Fussball musste sich JSV OfJenbach der 1. Mannschaft des Bar Kochba Frankfurt a. M. mit 1:5 (1:3) beugen. Bar Kochba war während der ganzen Zeit besser, zeigte mehr Kampfgeist und schoss seine Tore in regelmässigen Abständen. Vor allem war es die Eigenwilligkeit einzelner Offenbacher, die die deutliche Unterlegenheit gegen den Mannschaftsgeist des Siegers bedingte. Die 2. Mannschaft verlor mit 0:6 (0 :3). Schild Mainz besiegte eine kombinierte Mannschaft des Schild Frankfurt a. M. mit 6 :0. Das gute Zusammenspiel rechtfertigte das hohe Resultat gegen eine kombinierte Schuljugend. Die ersatzgeschwächte erste Mannschaft des Schild Frankfurt a. M. verlor mit 2 :3 (0 :2) gegen Bar Kochba Offenbach. Der hier gebotene Fussballsport stand nicht mehr auf derselben Stufe, wie es der J)ie fimfy ^Besten Die Jabresbestleistungen der jüdischen Leichtathletik 1937 Männer 100 Meter: 11.1 Dr. Lewin (Bar Kochba Berlin) 11.2 S'chattmann (Bar Kochba Berlin) 11.2 M. Bendorf fSchild Frankfurt a. M.) 11.3 Einstoss (PTG Aussburg) 11,3 Münz (Hakoah Köln) 400 Bieter: 53.6 Fröhlich (ISG 33 Berlin) 53.8 Rafael (ITUS München) 54,5 Salmang (Sportgruppe Aachen) 54.9 Orgler (Hakoah Wuppertal) 55.1 Strauss (Hakoah Köln) 800 Meter: 2.01.3 Orgler (Hakoah Wuppertal) 2.04,9 G/Bergmann (ISG 33) 2.05,0 Archenholt (Hakoah Köln*) 2.06,9 K. Mever (ISG 33 Berlin) 2.07,0 Fuchs (ISG 33 Berlin) 1500 Meter: 4.21.6 K. Meyer (ISG 33 Berlin) 4.28.7 Fuchs JSG 33 Berlia) 4.35,0 Guttmann (ISG 33 Berlin) 4.38,2 Vogelsang (Sportgruppe Düsseldorf) 4.38.4 Wienskowitz (ISG 33 Berlin) 5000 Meter: 16.18,3 Werthen (Bar Kochba Berlin) 16.Ö9.S Wienskowitz (ISG 33 Berlin) 17.14,2 Laskau (ISG 33 Berlin) 17.30.8 Cerf (ITV 02 Köln) 17.56,0 Dombrower (ISG 33 Berlin) 4 x 100-Meter-StafIel: 46.2 Bar Kochba Hakoah Berlin 46.7 Hakoah Köln 47.0 Bar Kochba Leipzig 47.2 Schild Stuttgart 47.3 Bayerische Verbandsstaffel 47,3 Bar Kochba Frankfurt a. M. 4 x 400 Meter-Staffel: 3 49.8 ISG 33 Berlin I 3.51.5 Westdeutsche Makkabi-Verbandsstaffel 3.53,0 ISC Fürth 3.53,6 Bar Kochba Hakoah Berlin 3.57,0 ISG 33 Berlin II Weitsprung: 6,91 H. Blanck (Bar Kochba Hamburg) 6,43 Klaber (ISC Fürth) 6,43 Wasserlauf (Bar Kochba Leipzig) 6,40 Salmang (Sportgruppe Aachen) 6,25 Sieradsky (Bar Kochba Leipzig) Hochsprung: 1,79 A. Blanck (Bar Kochba Hannover) 1,70 H. Blanck (Bar Kochba Hamburg) 1,695 J. Bendorf (Schild Frankfurt a. M.) 1.65 P. Y. Mayer (ISG 33 Berlin) I, 65 Hepner (Philanthropin Frankfurt a, M.) Speerwerfen: 52,13 Klaber (ISC Fürth) 49,48 Preiss (Sporigruppe Breslau) 48,91 Pförtner (ISG 33 Berlin) 46,40 Rawitscher (Sportgruppe Freiburg) 44,48 Hallgarten (Schild Wiesbaden) Kugelstossen: II, 95 Preiss (Sportgruppe Breslau) 11,80 Klaber (ISC Fürth) 11,43 Lewin (Sportgruppe Tilsit) 11,17 Hermann (Bar Kochba Hamburg) 11,06 Samuel (Bar Kochba Berlin) Diskuswerfen: 33,40 Klaber (ISC Fürth) 32,80 Sieradsky (Bar Kochba Leipzig) 32,20 Hermann (Bar Kochba Hamburg) 32,11 Heifeld (ITUS München) 30,97 H. Blanck (Bar KocLba Hamburg) Frauen 100 Meter: 13,1 Seckbach (Bar Kochba Frankfurt a. M.) 13,3 Purwin (Bar Kochba Königsberg) 13.3 Wertheimer (Schild Frankfurt a. M.) 13.4 Kendziorra (Bar Kochba Hamburg) 13.5 Alsberg (Schild Stuttgart) 13,5 Schneider (Schild Stuttgart) 13,5 Fliess (Bar Kochba Berlin) 200 Meter: 28,8 Vogel (ISG 33 Berlin) 29.6 Pels (Sportgruppe Essen) 29.7 E. Kann (ISG 33 Berlin) 29.7 Herz (ITV 02 Köln) 30.0 Mauder (ISC Fürth) 4 x 100-Meter-Staffel: 54,2 Schild Stuttgart 55,4 ISG 33 Berlin 55.6 Hakoah Köln 56.1 Bar Kochba Frankfurt a. M. 56.8 Schild Frankfurt a. M. Weitsprung: 4.97 G. Meyer (ISG 33 Berlin) 4.94 Pels (Sportgruppe Essen) 4,91 Reich (Bar Kochba Berlin) 4,83 Schneider (Schild Stuttgart) 4.82 Juda (Hakoah Köln) Hochsprang: 1,46 Glaser (ISG 33 Berlin) 1,40 Mello (ISG 33 Berlin) 1,385 Schneider (Schild Stuttgart) 1,38 Friedländer (Sportgruppe Oppeln) 1,35 Hirsch {Sportgruppe Bonn) I, 35 Sommer (Schild Frankfurt a. M.) Speerwerfen: 31,40 Schneider (Schild Stuttgart) 30,00 Hadra (Bar Kochba Hamburg) 29,10 Seligmann (Schild Frankfurt a. M.) 28,58 Schulmann (Bar Kochba Berlin) 27,98 Brady (Bar Kochba Hamburg) Kngelstovssen: II, 18 Mello (ISG 33 Berlin) 10,45 Schneider (Schild Stuttgart) 9,79 Cohn (Schild Stuttgart) 9,71 Schulmann (Bar Kochba Berlin) 9,50 Arndt (Scfail-I KönigK>erg) Diskuswerfen: 30,91 Levy (ISG 33 Berlin) 30.90 Schulmann (Bar Kochba Berlin) 30.07 Schneider (Schild Stuttgart) 29,27 Finkenstein (ISG 33 Berlin) 27,98 Friede (Schild Stuttgart) Ifot $Ud mm& Sonnabend, 30. Oktober Südwestdeutschland Bosen: Grosskampltug unter Beteiligung von Schild Frankfurt a. M., Schulsportverein. Pbilanthropin, Schild Wiesbaden, Frankfurt a. M., Gailusstrasse 1, III. Sonntag, 31. Oktober Berlin Fussball: Verbandsspiele u. a. Hagibor I—ISK I, 1454 Uhr Sportplatz Grunewald: Hakoah II—Hagi-. bor'll, U% Uhr, Hakoah 1. Schüler—ISK 1. Schuler, 12.20 Uhr, ISK Jugen-d—Hakoah Jugend, 10H Uhr, die letzten drei Spiele: Sportplatz am Schafersee. Handball: Verbandsspiele u. a. IBC Berlin I— ISG 33 I. 15K Uhr, ISK I—Hagibor I, 13.20 Uhr, Bar Kochba II—Kanuclub 1.12% Ubr. sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald; Bar Kochba I—ISG 33 II, 13.20 Uhr. Sportplatz am Schüfersee. Hockey: ISG 33 I—Bar Kochba II, 10 Uhr, Bar Kochba I—Tennisclub Bar Kochba I, IVA Uhr, ISG 33 Damen—Bar Kochba Damen, 14 Uhr, Sportplatz in Mariendorf. _ , Bosen, Ringen, Gewichtheben: Werbeveranstaltung des IBC „Maccabi11, Turnhalle Joachimsthaler Str. 13, Beginn: 17 Uhr. Bavern Fussball: Turnclub Karlsruhe 1903—Itus München, München, Marbachstrasse, Uhr; PTG Augsburg I— ISG Fürth I, PTG Augsburg Knaben—ISG Fürth Knaben, 13% Uhr, Fürth, Karolinen- Handbali: Itus Nürnberg Frauen—ISG Fürth Frauen, Fürth, Karolinenstr. 148, 14 Uhr. Schlesien Handball: Freundschaftekampf Sportgruppe Breslau—Schild Geisse, Breslau, Sportplatz Krietern, vorm. Rheinland-Westfalen Fussball: Punktespiel Schild Gelsenkirchen—ISG Dortmund, Gelsenkirchen, Schildplatz. Südwestdeutschland Fussball: Schild Frankfurt a. M. komb..—ISV Offenbach komb., Frankfurt a. M., Sportplatz Buchrainweiher, 15 Uhr: Schild Frankfurt z. M. Jugend—ITB Frankfurt a. M. 15 Uhr; Schild II Frankfurt a. M. Schüler II—ITB Frankfurt a. M. Schüler 14 Uhr, Frankfurt a. M., Sportplatz Bornheimer Hansr: Bar Kochba Frankfurt a. M. 1— Bar Kochba. M.-Gladbach I, 1434 Uhr, Schild Frankfurt a. M. Schüler I— Bar Kochba Frankfurt a, M. Schüler I, 11 ühr, Frankfurt a. M., Sportplatz. Sondershau'sener Strasse. Handball: Bar Kochba Frankfurt a. M. Frauen komb.—Repräsentativmannschaft Frauen Makkabi Westdeutschland, Frankfurt a. M., Sondershausener Strasse, 13& ühr; Schild Wiesbaden I— Schild Frankfurt a, M. I, Schild Wiesbaden Frauen- Schild Frankfurt a. M. Frauen, 14 Uhr, Wiesbaden, Lahnstrasse. Tischtennis: Bar Kochba Frankfurt a. M.—Bar Kochba M.-Gladbach Turnierkampf, Frankfurt a. M., Clubheim Neue Mainzer Strasse 23, 17 Uhr. Montag, i- November Rheinland-Westfalen Fussball: Punktespiel TUSPA Krefeld—Schild Bonn, Krefeld, Neuer Schildplatz. Handball: Punktespiel TUSPA Krefeld Frauen- Schild Bonn Frauen, Krefeld, Neuer Schildplatz. Sieger des Fussballspiels gegen Bar Kochba Frankfurt gezeigt hatte: es fehlte jede Kombination. L.B. Weitere Ergebnisse: Schild Frankfurt . a. M. 2. Jugend—Bar Kochba Frankfurt a. M. 2. Jugend 1 :4; Schild Frankfurt a. M. 2. Schüler— Philanthropin 2. Schüler 0 :0; Schild Frankfurt a. M. 1. Schüler—Philanthropin 1. Schüler 0:2; Schild Frankfurt a. M. 1. Jugend—Bar Kochba Offenbach 1. Jugend 2:1. B. . . . und im Handball Bar Kochba Frankfurta.M.1 trat gegen JJB Hanau an, dessen Mannschaft sich fast nur aus Fussballspielern zusammensetzt. In der 1. Halbzeit entwickelte sich ein schnelles, kombinationsreiches Spiel, in dem die Hanauer Verteidigung ausgezeichnet abwehrte und vor allem der Torwart die schwierigsten Bälle hielt. Nach anfänglicher 2 :1-Führung mussten sie bis Halbzeit aber die Führung mit 3 :2 an Bar Kochba abgeben. In der 2. Halbzeit konnte JJB Hanau das Tempo nicht mehr mithalten und verlor mit 3 :7. Vorher hatten die Frauen von Bar Kochba die J J B-Mannschaft mit 8:0 (2 : 0) besiegt. L. B. Weitere Ergebnisse- Schild Frankfurt a. M. Jugend komb.—Philanthropin Frankfurt a. M. Jugend 3 5; Schild Frankfurt a. M. Frauen komb.— Schild Mainz Frauen 5 :1 (0 .>1); Schild Mainz Jugend—Schild Frankfurt a. M. Jugend komb. 5:1 (3:1). B. Klubmeisterschaften im Schwimmen Nach langer Pause prüfte der Schild Wiesbaden wieder einmal die Leistungen seiner Schwimmer. Zweifelsohne ist bei den Mädels besseres Können und bessere Veranlagung vorhanden als bei den Jungens. Die Mainzer Jugend trug ihre Klubmeisterschaften gleichzeitig aus. Bei den Herren teilten sich Hauser und Eis in die Meisterschaften, bei den Damen Gerti Salomon und Gretl Sehott, denen aber im Brustschwimmen die ausgezeichnet veranlagte Klubmeisterin der Jugend Lore Koch gleichwertig war. Gut gefiel auch die Mädcbenschwirnmerin Guttmann. T ™ L. B. Bayern Nürnberg siegte im Fussball, München im Handball Im F u s s b a 11 Hess ITUS München erkennen, dass die Schwächeperiode der vergangenen Saison überstanden ist Die Elf verriet technisches Können und besonders in der 1 Halbzeit gute Zusammenarbeit Nach einem Missverständnis der Nürnberger Hintermanschaft konnte München in Führung gehen und bis zur Halbzeit den Nürnbergern eine ebenbürtige Partie liefern. Dann aber setzte sich die reifere Technik und grössere Routine der Platzherren durch und verhalf den Nürnbergern zu einem klaren 4:1- Sieg. Zu Beginn des Handballspiels sah es durchaus nicht nach einem Sieg der Münchener