Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 1 (1922)
- Issue
- 20 (21.9.1922)
- Date
- 1922-09-21
- Page
- Seite 258 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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258 Vereinsnachrichten. Verträge: Mitteilungen des Zentralverbanves jüdischer Handwerker Deutschlands (Sitz Berlin). Geschäftsstelle: W. Marcus, Vorsitzender, Berlin-Neukölln, Bürknerstraße 4. (Berichte und Ankündigungen der -dem Verbände -angeschloffenen Vereine sind <ut die Pressestelle: Max. Silberberg, Berlin 0. 2, An der Spandauer Brücke 6, zu senden.) Sitzung des Hauptvorstaüdes findet Dienstag, den 26. September, statt. Die Vereine werden gebeten, ihre Mitteilungen bis spätestens den 25. September <m obige Geschäftsstelle zu senden. Versammlungsberichte und Anzeigen sind der vorgenannten Preffcstelle zu übermitteln. Allen Verbandskollegen zum bevorstehenden Jahreswechsel herzlichste Gratulation. Der V e r b a n d s v o r st a n d. Gera. Der Vorsitzende des Landesverbandes, Herr Emil Kann, sorgte für eine nutzbringende Abwicklung der stattlichen Tagesordnung, die sich inder Haupisachermit der Finanzlage beschäftigte. Der Bericht des Syndikus 5t a in n i tz er , ein Vortrag-des Herrn Schweriner von der Zentrale in Berlin über die „politische Lag e" und eine ausgedehnte Aussprache gestalteten die Tagung interessant und erfolgreich. Die Vertreter der Ortsgruppen erklärten einstimmig, daß alle Kräfte angespannt werden sollen, um das rührige Tbüringer Syndikat und vor allem auch die Berliner Zentrale lebensfähig zu erhalten. m In Herford fand am 23. 8. eine Sitzung des Landesverbandsvorstandes statt. Es referierten Direktor Baruch über „Die finanzielle Lage des L. V." und Prediger Goldmann über ,Die politische Lage". Gefthäfiliche Mitteilungen. Verein selbständiger Handwerker rud. Glaubens e. V., Berlnr. Geschäftsstelle: Louis Wolff, Vorsitzender, Große Frank;urter Straße 86/81. Am 14. September hielt der Verein feine erste Mitgliederversammlung nach den Ferien ab. Hauptgegenstand -der Beratungen bildete „die Stellungnahme des Vereins zu den bevorstehenden Nepräsentantenwahlen der jüdischen Gemeinde". In seinem Referat wies der Vorsitzende auf die vom Verein bei den früheren Wahlen geübte Taktik hin und folgerte hieraus die Notwendigkeit der Aufstellung einer eigenen Liste. Zn der Repräsentanz seien Vertreter aus den mittleren und kleineren Schichten der Gemeindemitglieder bisher noch nicht vorhanden, und es würde von allen diesen Kreisen mit besonderer Freude begrüßt werden, wenn ihre St.andesinteressen endlich auch die ihnen zukommende Geltung finden würden. Die hierauf erfolgende Diskussion ergab Einstimmigkeit mit den Ausführungen, und gelangte der vom Vorstand gestellte Antrag, eine eigene Liste aufzustellen, zur Annahme. Mit besten Wünschen für das neue Jahr schloß der Vorsitzende die gut besuchte Versammlung. LI. 8. Die Leipziger Lebensversicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit (Alts Leipziger) hat sich entschlosten. die Gründung einer neuen Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft in die Wege zu leiten, um die Ansprüche der deutschen Versicherten vollkommen zu sichern, Kalls sich nämlich für die deutschen Gesellschaftenin der Schweiz Zahlungsschwierigkeiten — was <m sich sehr unwahrscheinlich ist — ergeben würden, könnten die Interessen der deutschen Versicherten durch Uebertragung des deutschen Bestandes auf eine andere Gesellschaft jederzeit gewahrt werden. Die alte Gesellschaft behält ihre rechtliche Selbständigkeit in der Form der Gegenseitigkeit und überträgt lediglich die Verwaltung ihres Vermögens- und Versicherungsbestandes auf die neue Gesellschaft zu Bedingungen, die für die alten Versicherten sehr günstig sind. Ebenso wie die Interessen der Versicherten werden auch die Interessen sämtlicher Innen- und Außenbeamten und Vertreter bei Vornahme der Neugründung 'durchaus gewahrt werden, da die Dienstverträge alter Beamten und Vertreter von der neuen Gesellschaft übernommen werden. Der Landesverband Thüringen hielt am Sonntag, -den 17. September, eine gutbesuchte Tagung im „Erfurter Hof" zu E r f u r t ab. Vertreten waren die Ortsgruppen E r f u r t, R u <d o l st <a d t, S o n tz e r s h a u s e n , Meiningen, Arnstadt, Nordhausen, G e i s ä, Jena, Gotha, Für die Schriftteitung verantwortlich: i. V.: Dr. Alfred Wiener in Berlin SW 68. Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn frankierter Umschlag beiliegt. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Max Junge, Verlin-Friedenau. 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