Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 2 (1920-1921)
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Blätter für die Heranwachsende jüdische Jugend herausgegeben von L. Z. iilötzel IZor iihchbli ^vs(i)e^nt Zwointal tUono! vreid-: viertcgottrtich Mi; 1 d lnz<'lmumncl 7o ptsennio ^okNunoen ek ht'ke'i uns Postscheck tiouto Welt - per loo. Nr. 2.S2tn verlin Nlv I. Oorot!>ee»Otr.lke So S ch r i s 1 l e i t u 11 od. ,S. X! ö e l. IZ e r l r n N iv Üo. U I o p s 1 o ck s t r o e >. o Jahrgang Nummer I Oer hau s z i n s 0 0 tt s . lZ n 0 n. Es geschah, daß man einmal vom Himmel herab dem vaa! Schein Hein Oer dienst schütze uns) befahl, er solle in irgend ein Dorf fahren zu einem Pächter, der dort ein Schankhaus hielt, und er soll sehen, wie groß sein vertrauen aus Gott ist (gelobt sei er), damit er es nachher allen zu erzählet! wisse, die Schulz suchen in seinem Schatten und sie sich eine tehre daraus nehmen sollen. Also sammelte der vaal-Schein alle seine Schüler um sich und fuhr mit ihnen nach dem Dorfe. Und der Pächter, ein alter Mann und rechter Jude, empfing sie mit freundlichem Gesicht und bereitete ein großes Ulahl ihnen zu Ehren, und sie übernachteten dort. Der Morgen dämmerte und der Vaal-Schem und seine Schüler standen auf zu beten, da trat ein Uosak von den Leuten des Grafen, des Besitzers dieses Dorfes, hereilt, und hielt eine große Peitsche in der Hand und schlug dreimal auf den Lisch und - 4 m 0 se m 0 i Ni o n l d e ging, und Kein Mensch sagte ihm ein Wort Und die Gäste konnten sich nicht erklären, was er mit seinen Schlägen sagen wollte, und sie blickten alle aus das Gesicht des Hausherrn Oer Haus Herr aber war froh und guter Dinge, und sie sahen an ihm keilte andere Uegung S«e be endeten ihr Gebet, sielte, da trat wieder derselbe Uosak ein und scklug wieder aus den Tisch, lind der vaa! - Schein fragte den Hausherrn, „was ist das und warum tut dieser so?" Unl wartete ihm der Hausherr und sprach: ..Solche vewandlnis hat es mit diesen!. Jedesmal, wenn ich einen Teil des Pachtgeldes für die Schenke bezahlen muß. dann kommt er und zeigt es an durch da^ Ulopsen, und so tut er dreimal und wenn man dann nicht richtig bezahlt, dann nimmt der Graf alle Hausbewohner und wirst sie ins verließ." Da sprach zu ihm der vaal Selten,. ..wie es scheint, hast du das Geld zum vezahlen. gelt und bezahle