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Bar Kochba · 1921-02-01 · Heft 16 · p. Seite 243

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 16
Date
1921-02-01
Page
Seite 243 (sequence 3)
Language
German
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Alle vier: 3of 3a, fo sei es, denn unterdessen Ist manches von der Sache vergessen, Drum Mbe Leutchen, seid fein stille, Wir lesen jetzt zu viert die Megille. König: i£s war in derAeitdes Achaschwerausch, sNausch, Das bin nämlich ich, - und ich hatte nen Denn ich gab meinen zehntausend Dienern Mit Speisen und weinen ohne Zahl, sein Mahl Noch heute-singt man in ganz Persien, von diesem Gelage in herrlichen Dersien: Denn damals gab es, bei meinem Barte! Weder eine Fleischnoch vutterkiarte. Und als vor Freude alle gerast sie Da ließ ich rufen die Königin wafti, ou. ihrer Schönheit allseiligem Lobe: Doch sie sagte, sie habe keine Garderobe! Und weil ich nichts mehr von ihr.wollte wissen Hab ich sie kurzerhand rausgeschmissen', Und ließ durch meinen Wber-Eunüchen, Mir die schönsten Mädchen von versien Irrckeu^ OE 11 h e r: Daß es damals noch, keinen Film gab ist schade, (Es war eine allerliebste Parade. Und als ich am König vorbei nun wandre Sagt er: diese und keine andre! Mo r d e ch a i: Ich aber sagte: vor dem vermählen, Vrauchst du dem König nicht zu erzählen, Wer dein Volk und daß du voy jüdischen Ahnen, Nlir tut für die Zukunft was Söses schwanen. i h a m o n: Da schwante ihm etwas Nichtiges, wißter. Denn haman, ich, der Neichswehrminister Ließ meiner nicht durch den Juden spotten, Wünscht ihn und sein Volk ganz.auszurotten! Ho n i g. •' Du zahltest auch sofort mein Guter Zwölf Kikar Silber in bester Valuta. Und ich Kamel Hab dir alles geglaubt Und dir die Juden zu morden erlaubt. \) a in a n: Ich aber warf'Lose. Purim genannt - Und schickte Voten durchs ganze Land. Daß ani 14. Adar, mittag um halb zwei Die ganze Judenschaft abzumurksen sei, shängen. Den Mordechai aber wollt ich lckon vorher Am^ets^batgen von^sunfzig^llenlängen K ö n i g: snommen. . An jenem Tag hätt ich mich an veefsteak über- Kein Schlaf wollt in meine Augen kommen. Da hat man mir aus der Chronik vorgelesen Daß Mordechai mein Lebensretter gewesen Und daß man gänzlich vergessen den Alten, Nicht mal die Rettungsmedaille hat er erhälten! h a m an: Und da mußt ich den Juden zu seinem Ergötzen Aus des Königs prächtigsten Schimmel setzen. Und ihn durch ganz Susa führen und rufen: „Der Mann fand Gunst an der Thrones Stufen!- Mo r d e ch a i: Mir aber verging in jenen Zeiten wahrhaftig die Lust a«e Spazierenreilen. Ich eilte zu Esther, ans Herz ihr zu legen. Sie solle den König zur Gnade bewegen. Esther: . Das war nicht so einfach getan wie gesagt. Fast hätt ich aus Angst vor dem König verzagt. D$hn wer ungerufen zum König kam, eben Derselbe verlor noch zur Stunde sein Leben. M a^d-ech^rr '':: Doch ich, drang in sie. ihr Volk zu erlösen, „wer weiß-, >0 sagt ich, ob's nicht deshalb Daß aus allen Frauen ungezählt sgewesen. / Grad dich der König zur Galt in gewählt?' K 0 n i g: Und als ich die Esther, so bleich und schön An meines Thronsaales Pforte sah stehn Ueicht ich ihr mein Szepter als Zeichen der Huld! „ 3 n dies < 1 N 0 ckt fl 0 h de» Schlaf den K ö tri q . 243

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