Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 11-12
- Date
- 1920-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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B r i e f k a ft e n Weihnachtsbaum. ®b es etwas schadet, wenn in jüdischen Häusern ein Weihnachtsbaum brennt? Denkt euch doch mal die Lache umgekehrt: Line nichtjüdische Familie wollte peßach feiern und einen Zeder geben. Würde uns das nicht lächerlich Vorkommen, ja, noch mehr: würden wir es nicht als eine Beleidigung auffassen, wenn man unser schönes Fest nachmachen würde, ttür weil man Vergnügen daran hat, ohne den Gedanken, der uns dabei erfüllt? Wenn wir aber so empfinden, dann sollen wir daran denken, daß dem Christen sein Weihnachtsfest so heilig ist, wie uns eines unserer Feste, und wir kein. Recht haben, es ihm nachzumachen,- ohne den Gedanken, der damit verbunden ist. Weih» nachten ist ein christliches Fest, der Lichterbaum ein christlicher Brauch. Wenn ihr christliche Freunde habt, die euch zu Weihnachten ein« laden, und die auch zu euch kommen, wenn Ihr sie einladet zu euren Festen: nur zu! Aber im jüdischen Haus hat der Weihnachtsbaum nichts zu tun. Und wir brauchen den andern ihr schönes Fest umsoweniger nachzuahmen, als es für sie das einzige Familienfest im Jahre ist. Und wie viele schöne. Feste haben wir! Rudolf <5. Du wunderst Dich, daß es immer noch Rinder gibt, die sich Bleisoldaten schenken lassen? Vas tun wir auch, aber noch mehr darüber, daß es KriegkeinZpiel Eltern gibt, die ihren Rindern Soldaten. Sä« schen zum Spielen schen« Manchen V. Ken. Wir soll- H Ia. es gibt Juten so viel doch fl den auch in aus den letzten Persien und in Jahren gelernt China, sogar haben, daß der „ w > r f a t; r c n n o <t) 3 °r >* l if <n." in Japan, 190 ist, vor allem nichts,worüber sich junge Men«