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Bar Kochba · 1920-12-01 · Heft 11-12 · p. Seite 167

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 11-12
Date
1920-12-01
Page
Seite 167 (sequence 7)
Language
German
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so gewaltige Menge streiten? Auch sind wir schwgch. da wir heute noch nicht gegessen haben." Da sprach Juda: >,Es ist leicht, das; viele in die Hände weniger geliefert werden, iind es ist kein Unterschied vor dein Gott des Himmels, zn helfen mit vielen oder mit wringen. Denn nicht in der Menge der Streitmacht ist der Sieg im Kriege, sondern vom Himmel her kommt die Kraft. Jene kommen ividcr »ms in Menge voll llcbermill und Gottlosigkeit, »in »ns und unsere Weiber und Kinder zu ver tilgen, und nns zu plündern, Wir aber streiten für unser Leben lind unser Gesetz. . Gr wird sie vor eurem Angesicht hin strecken; fürchtet euch also nicht vor ihnen." Ta er ansgehört hatte zu reden, fiel er plötzlich über sie her, und Seron und sein Heer wurden geschlagen. Und sie verfolgten sie am Abhänge : von Beth-Hörvn bis in die Ebene, und cs fielen von ihnen gegen achthundert Mann, die übrigen aber flohen in das Änd der Philister. Ta begann der Schrecken vor Inda und seinen Brüdern und die Furcht vor ihnen auf die Heiden ringsiim zu fallen. Als Antiochos, der König,' diese Dinge hörte, war er sehr zornig, und sandte uiid brachte zusanlmeii alle Heere seines Neichcs, eine sehr starke Streit nacht. Und ließ zurück den Lysias. einen angesehenen Mann. Ihm übergab er die Hälfte der Streitmacht iind die Elefanten und gab ihm Befehle über Alles, was er tun sollte, nnd über die Bewohner von ' Judäa und Jerusalem. . Nämlich gegen sie ein Heer zi» senden, um die Macht Israels und den Ueberrest Jerusalems zu vernichten und auszurotten. und nhr Andenken zu vertilgen von dem Orte. Und anzusicdeln Fremde in ibrea Gebieten und das Gand unter sie zu verteilen. Uiid sie brachen a»is, mit all ilucr Macht, und kamen und lagerten naive t Einmans in» ebenen Lande. Da ini» die Kauilente der Ilnigcgend von ihnen hörten, nahmen sie Silber Und Gold sehr viel und Kyechte, »nd kamen zn dem Heere, »in die Kinder Israel als Sklaven zu kaufen. Als nnn Inda und s,ine Brüder Fallen, das; das Nebel: überhand nabni, und. das; die Heere in ihrem Gebiete lagerten, lind da sie ersnhre.n die Befehle des Königs, die er gegeben, das Bolk zu vernichten und zu vertilgen, Da sprachen sie zu einander: ..t.'as;t uns unser zerstörtes Bolk wieder »nfrichtcn und kämpfen für die Unsrigen und die Heiligtümer." Icriisalem war littbeivohnt wie eine Wüste: keiner ging ein Noch ans von seinen Kindern, und das Heiligtum war »iedergetretcn und Fremde hatten die Burg besetzt, eine Wohnung für Heiden: verschwunden war Freude ans Jakob, undverstummt Flöte und Zither. Sie versammelten sich und kamen nach Mizpa gegenüber von Jerusalem, da in Mizpa vordem ein Betört. Für Israel war. lind sie fasteten an jenem Tage und legten Säcke aii, streuten Asche ans ihre Häupter und zerrissen ihre Kleider. Und sie breiteten das Gesetzbuch aus nnd klagten, das;: darüber die Heiden die B lder ihrer Götzen gemalt hätten. ..Dein Heiligt ui» ist mit Fützen ge treten und entweiht, >»nd Deine Priester sind in Trauer nnd Betrübnis. Und siehe, die Völker haben sich gegen uns ziisanimengetän. uns zu vernichte,i: Du wcitzt, was gegen uns gesonnen wird. Wie werden wir vor ihnen bestehen ' köiinen. wenn Dli nns nicht hilfst?"

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