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Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin · 1926-01-01 · 1926 · page 12

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Journal
Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
Volume
1926
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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IRI
…/2273546-2273631--2088-2275886
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-^vm i^m^^^^eI Icrielle Aufwendungen dafür zu machen. Auch die jüdischen Gemeinden hatten unter dem Wechsel der Erwerbsverhältnisse schwer;zu leiden und sahen sich, trotz größter Sympathie, zum großen Teil genötigt, uns ihre Unterstützung zu entziehen. 1 )aß wir die Anstalt überhaupt erhallen konnten, verdanken wir der Opterwiliigkeil der jüdischen (Gemeinde zu B e rl i n, deren Gemeindebehörden uns zunächst 3o.ooo.- Mark überwiesen und uns gegen Ende des Jahres zur Deckung des Defizits nochmals M. lö.ooo,—bewilligten. Wir verzeichnen ferner mit Genugtuung, daß uns zum ersten Mal seitens des Oberrats der Israeliten in Baden und der Israelitischen Landesorganisation in Württemberg Beihilfen zugegangen sind, daß auch die Gemeinde München als Vorort des Landesverbandes der Israelitischen Gemeinden Bayerns uns nach langer Zeit wieder eine Beihilfe gewahrt hat. Aufwertung f'"1* den Vermögensstand der Hochschule brachte das Aufwertungsgesetz vom Jahre 1925 die Entscheidung. Eine schmerzliche Lösung, die den Verlust des überwiegenden Teils des in Jahrzehnten mühsam gesammelten Vermögens der Hochschule bedeulet-abcr immerhin eine Gcwisshcit-cine Grundlage, auf der die Bilanz aufgebaut werden kann, die auch den Zinsendienst wieder in Gang gebracht hat. So geringfügig die Eingange bisher sind, sie bedeuten dennoch, nach der mehrjührigen Unterbrechung, wiederum einen Anfang zum Wiederaufbau. Die Hochschule hat ihren gesamten Altbesitz an Anleiihen zur Aufwertung angemeldet. Ebenso sind sämtliche Hypotheken, auch die während der Inflationszeit zurückgezahlten, zur Aufwertung angemeldet worden, die Entscheidung steht in den meisten Fällen noch aus. Den Vermögensbestand von Ende 1925 verzeichnet Anlage C. Von dem geringen, der Hochschule verbleibenden Kapitalver- Stiftungen mögen wird der Anteil der einzelnen Stiftungen festgesetzt werden. Die Stiftungen, deren Verzeichnis Anlage D enthält, werden zum bleibenden Gedächtnis der Stifter fortgeführt werden. Es gewahrt uns besondere Genugtuung berichten zu können, daß einzelnen Stiftungen bereits wieder Zuwendungen zugeflossen sind. So hat Frau Geheimrat Geiger M. 1000,—Ostpreussische io<v<> Goldpfandbriefe für die Ludwig Geiger-Stiftung, Herr Josef Garbäty- Rosentha 1 M. 3ooo in bar für die Josef und Rosa Garbäty-Hoscnthal-Stiftung, und Anfang 1926 Herr Julius Kohn zur Immanuel Kohn-Stiftung zwei Stück Liegnitz-Kawitscher Eisenbahn- Aktien gespendet Wir sagen den hochherzigen Stiftern auch an dieser Stelle aufrichtigen Dank. Wir hoffen zuversichtlich, daß ihr Vorbild Nachfolge; finden, und daß mit^ der zunehmenden Beta

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