Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1922
- Date
- 1922-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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— 20 — PMÖOUfODdt atipondieo tniiiseh« Stiftung Montag*« MflssosgU 2. Die Hinterbliebenen des Herrn Josef Frankel s. A. für die Schraga Phöbus M. und Josef Frankel-Stiftung..... » 3000.— 3. Dir. Oscar Wassermann für die Albert Mosse-Stiftung........ . . 4000.— 4. Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Caro desgl. . 3000.— 5. Ernst Wallach desgl....... . „ 3000.— 6. Franz Weiss fttr die Max Weiss-Stiftung . 1000.— Von einer Vermehrung unseres Pensionsfonds konnte angesichts der gewaltigen Steigerung aller Ausgaben keine Rede sein. Aber gerade jetzt, wo die Anforderungen an das Leben soviel höher sind, wird die Notwendigkeit der Fürsorge für Alters- und Reliktenversorgung unserer Dozenten und Beamten umso dringender. Wir bitten unsere Freunde und namentlich unsere ehemaligen Hörer, hierauf ihre Aufmerksamkeit zu richten. Bei der Stipendienkasse sind (ausser den jährlichen) folgende Beiträge eingegangen: 1. Rückzahlung früherer Stipendiaten . . M 5443.15 2. Aus den Montagsvorlesungen...... 7015.58- 3. Bankier Leo Königsberger..... 50.— 4. Lewinsky & Mayer......., 1000.— Aus der David Herzog'schen Freitisch-Stiftung wurde vom 1. Januar 1921 bis 31. Dezember 1921 durßchnittlich 11 Hörern •* der Hochschule freier Mittagstisch gewährt, wofür M. 13 853.40 ausgegeben wurden. Da das Einkommen der Stiftung uns noch nicht voll zur Verfügung steht, so musste das Kuratorium der Freitisch-Stiftung zur Ergänzung seiner Mittel die Hilfe der jüdischen Gemeinde in Anspruch nehmen. Ausserdem haben, die Mitglieder des Kuratorium dieser Stiftung erhebliche persönliche Zuschüsse geleistet und von ihren Freunden beigebracht. Diese Unterstützung war notwendig, da sich der Preis dea Mittagstischos abermals bedeutend erhöht hat. Für die Bereitwilligkeit, mit der der Fehlbetrag gedeckt worden, sagen wir herzlichen Dank, insbesondere sind wir Herrn Fabrikbesitzer Josef Garb&ty-Rosenthal für seine hochherzigen Gaben verpflichtet. Die zugunsten des Stipendienfonds alljährlich veranstalteten. Montagsvorlesungen fanden auch in diesem Jahre (1922) statt t