Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1921
- Date
- 1921-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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— 6 - Der Zuwachs der Bibliothek ergibt sich aus der folgenden Statistik: Biblische Wissenschaften: 31. Rabbinische Literatur: 13. Orsentalia: 19. Geschichte und Literatur des Judentums: 236. Systematische und praktische Theologie 18 Philosophie: 22. Religionsphilosophie und Religionsgeschichte: 2ß. Periodica (Jahrbücher, Jahresberichte und Zeitschriften): f>l. Allgemeines: 14. Für die Schenkungen an die Bibliothek sagen wir herzlichen Dank. Der noch ausstehende Yermögensabschluss für 1919 ist dem gegenwärtigen Bericht beigegeben, der diesjährige ist in-v folge der Ueberlastung unseres Bankhauses noch nicht eingegangen und kann erst der Generalversammlung vorgelegt werden. Am Anfange des Berichtsjahres standen wir einer sehr ernsten Lage gegenüber. Die häufig beklagte Not der deutschen Wissenschaft klopfte auch an unsere Türen. Die ausserordentliche Entwertung des Geldes und die damit zusammenhängende Teuerung bedingten gewaltige Mehrausgaben sowohl für die Gehälter als auch für die Verwaltung. Für diese starken Anforderungen reichten unsere bisherigen Kinnahmen in keiner Weise aus, und wir mussten mit einem sehr erheblichen Fehlbetrag in unserem Haushalt rechnen, so dass wir mehr denn je auf die Hilfe der bewährten treuen Freunde der Kochschule angewiesen waren. Nur eine Reihe grösserer Beiträge, die wir dem erfolgreichen Wirken unserer Propaganda-Kommission verdankten, ferner einige namhafte Zuwendungen aus New-York, endlich die uns von den jüdischen Gemeinden bewilligten Erhöhungen ihrer laufenden Unterstützungen — namentlich von der Jüdischen Gemeinde in Berlin, deren Verwaltung in voller Würdigung der Bedeutung unserer Anstalt sie stets tatkräftig gefördert hat — ermöglichten es uns, der Notlage öinigermassen Herr zu werden. Fortbestand und Weiterentwicklung der Hochschule erheischen aber immer noch eine Stärkung ihrer wirtschaftlichen Grundlage. Wir bitten daher dringend, ihr in reichem'Masse