Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1919
- Date
- 1919-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2273546-2273619--1940-2275732- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
- 10 - Die während des Krieges eingetretene, ständig zunehmende 'Teuerung hat unseren Etat stark heiastet. Dazu kommt, dass wir für dieZukunft in erhöhtem Masse auf den Ausbau unserer Tätigkeit bedacht sein müssen. Die Gehaltsregulierung und Reliktenversorgung für unsere' Dozenten und Angestellten, die Besetzung vakanter und die Schaltung neuer Lehrstühle, sowie überhaupt die Erfüllung der uns gestellten bedeutsamen Aufgaben erfordern erhöhte Mittel. Wir hotten, dass die Gemeinden, Logen und Vereinigungen sowie alle Glaubensgenossen mit Herz und Verständnis für die Ziele der Lehranstalt uns ihre werktätige Unterstützung nicht versagen werden. «tipcndion Bei der S t i p e n d i e n k a s s e (s. Anlage C) sind (ausser den jährlichen) folgende Beilräge eingegangen: 1. Von der jüdischen Gemeinde hieraus dem 475,— 2. Rückzahlung von früheren Stipendiaten ." „ 1Ö65,— 3. Aus den Montagsvorlesungen . . . „ 2569,61 4. Von Oberregierungsrat Dr. Paul Meyer . „ 500,— 5. Von Bankier Leo Königsberger..... 50,- 6. Von Julius Jaeoby, Dresden'. . . . . „ 100,— 7. VonderJacobllirsch-Brandenburg-Stiftung „ 381 — 8. Von Justizrat Dr. Hugo Strassmann . . , 200,— 9. Von Herren Gehr & Arthur Meyer . . n 50,— Aus der David Herzog'scheu Freitisch-Stiftung wurde vom 1. April 1918 bis 31. März 1919 durchschnittlich 6 Hörern der Lehranstalt freier Mittagstisch gewährt, wofür 3830 M. ausgegeben wurden. Da das Einkommen der Stiftung uns zur Zeit noch nicht voll zur Verfügung steht, so musste das Kuratorium der Freitisch-Stiftung zur Ergänzung seiner Mittel die Hilfe des Vorstandes der jüdischen Gemeinde in Anspruch nehmen. Die Unterstützung war umso notwendiger,, als sich der Preis des Mittagstisches infolge der Kriegsteuerung erneut um ein Drittel erhöht hat. Für di,e Bereitwilligkeit, mit der der Vorstand auch diesmal den Fehlbetrag gedeckt hat, sei ihm auch an dieser Stelle herzlich gedankt. ' ., ÄÄJen ^jährlich von uns zugunsten des Stipendienfonds veranstalteten >tontagsyorlesungen fanden auch in diesem Jahre (1919) statt. - ~ ' r