Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1917
- Date
- 1917-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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— S — Auh Anlauf» fies siebzigjährigen (ieburfstages ihres Schwagers, des Geheimen Justi/rats Professor IM*. Albert Müsse, hat Frau Gertrud Messe geb. Meyer zur Begründung einer Dr. Albert Messe-Stiftung 10000 M. gespendet, deren Zinsen dein Lehrerpensionsfonds zugeführt werden s(dlen. Indem wir für die hochherzige Spende unsern herzlichsten Dank abstatten, sei uns die Bemerkung gestattet, dass wir von der Lösung unserer Aufgab«' noch weit, entfernt sind, und dass es noch grosser Aufwendungen bedürfen wird, bis wir »las uns gestockte Ziel erreicht haben werden. u-ML-tn Seit tiein Ausbruch des Krieges ist in drr Zahl unserer bisherigen Mitglieder ein erheblicher Kin-kgan^ eingetreten. Nur der unermüdlichen Werbetätigkeit unseres Uendauten Max Weiss ist es zu danken, dass wir beim Jahresabschluss keine allzu grossen Verluste zu beklagen halten. Das I.okalkomitee in Frankfurt a. M. bat wie bisher seine Tätigkeit ausgeübt. Dem Leiter des Komitees, Herrn Direktor Dr. Adler, sprechen wir unsern herzlichsten Dank aus. Die im Jahre 101t» eingegangenen (iahen sind in (Jemässheit der Statuten bezw. nach Bestimmung der Geber wie folgt verwendet worden : A. Für den Kisernen Fonds: 1. Geschwister von Bleichröder.....M. 10u0.— 2. Herr Generaldirektor Felix Benjamin . . * 120,— 3. Herr Berthold Barschack . . '......2000 — 4. als Vermächtnis aus dem Nachlas* der Frau Geheimrat Adele Goldsehmidt 5"/,, Deutsche Kcichsanleihe.......5000,— B. Für laufende Ausgaben (ausser den Jahresbeiträgen der Wohltäter): 1. Beitrag der Jüdischen Gemeinde zu Berlin M. 1200C,— 2. Zinsen für das Jahr 1910 aus der durch den verstorbenen Kontier Arnold Weiss bei der Jüdischen Gemeinde in Berlin begründeten Dr. Bernhard Weiss-Stiftung . . . „ 3352,60