Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1916
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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— 10 — 5. Jlerr E. S. Fürstenberg.......„ 50,— 0. Herr Kommerzienrat Emil Paderstein . . . 50,— 7. Herr J. Petscheek, Aussig......n 500,— n»»^i...M Die Bausehuld vermochten wir im Berichtsjahre um die Summe von 23^0 Mark zu verringern. So dankbar wir für diese Spenden sind, so erfüllt uns doch der Gedanke mit Besorgnis, dass wir von dieser Last noch immer nicht befreit sind. Dazu kommt, dass wir ohnehin auf eine Erhöhung unserer Einkünfte bedacht sein müssen, um den grossen, bedeutsamen Aufgaben, vor die wir uns gestellt sehon, gerecht werden zu könnon. flögen uns seitens der jüdischen Gemeinden, die wir mit geistigen Führern versorgen, und seitens unserer für die Wissenschaft des Judentums begeisterten Glaubensgenossen immer neue, zahlreiche und opferfreudige Heller erstehen, und mögen auch Logen und Vereinigungen aller Art in edlem Wetteifer sich an der linanziellen Förderung unseres Werkes beteiligen! *tii.m,ii»n Bei der S t i p e n d i e n k a s s e (s. Anlage C) sind (ausser den jährlichen) folgende- Beiträge eingegangen: 1. Von der jüdischen Gemeinde hier aus dem Hertel sehen Legat........M. 400,— 2. Kückzahlung von früheren Stipendiaten . „ 200,— 3. Aus den Montagsvorlesungen sind der Stipendienkasse im Berichtsjahre zugeflossen .......'.....„ lS2<i,8ß •1. Von Herrn Oberregierungsrat Dr. l'aul Meyer 500,- 5. desgl. „ 30O,— 6. Von Herrn Bankier Leo Königsberger . . „ 50,— Von den 12 Stipendiaten im Jahre 1015 waren 7 Deutsche, 5 Ausländer. Aus der David Herzogsehen Freitisch-Stiftung wurde vom 1. April P.U5 bis 31. März lttlß durchschnittlieh Li—14 Hörern der Lehranstalt freier Mittagstisch gewährt, wofür 4391 M. ausgegeben wurden. Da das Einkommen der Stiftung uns zur Zeit noch nieht*voll zur Verfügung steht, so musste das Kuratorium r der Freitisch-Stiftung zur Ergänzung seiner Mittel die Hilfe des Vorstandes der^ jüdischen Gemeinde in Anspruch nehmen. Diese LTnterstützung war umso notwendiger, als sich der Preis des Mittagstisches infolge der eingetretenen Kriegsteuerung um 20% erhöht hat. Für die Bereitwilligkeit, mit der der Vorstand auch