Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1915
- Date
- 1915-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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— II — 2) Von Herrn Max Weiss für die Max Weiss- Stiftung............M. 1000,— 3) Zinsen aus dem Siegmund und Amalie Saller'schen Nachlass.......„ 508,60 D. Für den Baufonds: Von Herrn Moritz Wolfsohn.....„ 100,— £. Für die Pensionskasse: Von Herrn Karl Schiff s. A.......15,— Bei der Stipendienkasse (s. Anlage (') sind (ausser den jährlichen) folgende Beiträge eingegangen: 1) Von der jüdischen Gemeinde hier aus dem Hertel'schen Legat........M. 375,— 2) Von der Jacob Hirsch Brandenburg-Stiftung „ 802,— 3) Rückzahlung von früheren Stipendiaten . „ ft'JO, — 4) Aus den Montagsvorlesungen sind der Stipendienkasse im Berichtsjahre zugeflossen............ .2211,62 5) Von Herrn Geheimen Justizrat Dr. Herman Veit Simon ..........„ 2000,- Von den 32 Stipendiaten im Jahre 1914 waren 11 Deutsche, 15 Ausländer. Aus der David Herzog'schen Freitisch-S'.iftung wurde vom 1. April 1014 bis 31. März durchschnittlich 12-13 Hörern der Lehranstalt freier Mittagstisch gewährt, wofür 4325 M. ausgegeben -wurden. Da das Einkommen der Stiftung uns zur Zeit noch nicht voll zur Verfügung steht, so musste das Kuratorium der Freitisch-Stiftung zur Ergänzung seiner Mittol dio Hilfe des Vorstandes der jüdischen Gemeinde in Anspruch nehmen. Für die Bereitwilligkeit, mit der der Vorstand auch diesmal das Defizit gedeckt bat, sei ihm auch an dieser Stelle herzlich gedankt. Die alljährlich von uns zu Gunsten des Stipondienfonds u»nt^v veranstalteten Montagsvorlesungen fanden auch in diesem Jahre * **"k (1915) statt. Wir haben beschlossen, einen Teil des Reingewinns für die vom Krieg Betroffenen abzugeben. , Es sprachen: 1. Am 11. Januar: Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Ludwig; Geiger: Dorothea Mendelssohn.