Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Journal
- Bericht der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin
- Volume
- 1914
- Date
- 1914-01-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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— 16 — Das Lokalkomitee in Frankfurt a. Main hat wie bisher eeine Tätigkeit ausgeführt. Dem Leiter des Komitees, Herrn Direktor Dr. Adler, sprechen wir unsern herzlichen Dank aus. Die im Jahre Iii 13 eingegangenen Gaben-sind in Gemässheit der Statuten bezw. nach Bestimmung der Geber wie folgt verwendet worden: A. Für den eisernen Fonds: Gesch. wistor von Bleichröder......M. 1000,— B. Für laufende Ausgaben (außer den Jahresbeiträgen der Wohltäter): J. Beitrag der jüdischen Gemeinde zu Berlin n 12000,— 2. Zinsen für das Jahr 1913 aus der durch den verstorbenen Rentier Arnold Weiss bei der jüdischen Gemeinde in Berlin begründeten Dr. Bernhard Weiss-Stiftung . . ,, 3352,60 3. aus der Salomon Neumann-Stiftung . . „ 1200,— 4. von Herrn Siegfried Brünn.....» 800,— 5. Beitrag der Baronin v. Cohn-Oppenheim- Stiftung der Israelitischen Kultusgemeinde zu Dessau.......... . - „ 1000,— 6. Zinsen aus dem Siegmund und Amalie Saller'schon Nachlaß........„ 293,80 Die Einnahmen und Ausgaben dos Rechnungsjahres 1913 werden in der Anlage C nachgewiesen. Das Hauptvermögen der Anstalt wuchs von 1233858,56 M. auf 1273613,28 M. Die Bauschuld hat «ich im Beriebtasjakr* um 22 700 M. verringert. Dankbaren Herzens gedenken wir der edlen Spender, die in grossniütiger Weise uns zu diesem schönen Erfolge verholfen haben. Aber wie erfreulich auch diese Tatsache ist, so müssen wir mehr denn je unsere Bemühungen darauf verwenden, um unsere Einkünfte zu steigern. Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass unsere Organisation noch Lücken aufweist, deren Ausfüllung dringend, aber mangels der erforderlichen Mittel unmöglich ist. Die Sicherung der Verhältnisse unserer Dozenten durch Regelung ihrer Pensions- und Reliktenverhältnisse ist uns eine dringende Sorge, die wir bisher gleichfalls aus Mangel an Mitteln zurückstellen mußten. Mögen uns seitens der jüdischen Gemeinden, die wir mit geistigen Führern versorgen, und